Was machen die kleinen Elektroflitzer des VW-Konzerns?

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Etwas überraschend kam vor wenigen Tagen die Meldung, dass Seat den Seat Mii electric wieder im Programm hat. Es ist gerade einmal etwas über ein Jahr her, dass das kleine Elektroauto auf den Markt gekommen ist – und zwischendurch plötzlich wieder aus den Preislisten verschwunden war. Die Erklärung ist einfach: Aufgrund der hohen Nachfrage gab es Lieferengpässe.
Das trifft auch auf den nahezu baugleichen Skoda Citigo iV zu, der nach Angaben eines Unternehmenssprechers bereits seit Spätsommer ausverkauft ist. Beide Modelle sind Nachzügler des VW e-Up, der bereits vor über sieben Jahren vorgestellt wurde. Auch Volkswagen zog im vergangenen Jahr die Reißleine und nahm das Auto von der Bestellliste. Ein VW-Sprecher nannte Lieferzeiten von zuletzt bis zu 15 Monaten. In Kürze soll der Elektro-Up aber offiziell wieder ins Portfolio zurückkehren. Bei Skoda sieht die Sache hingegen anders aus. Dort soll die Produktion nach dem Abarbeiten der Bestellungen nicht mehr fortgeführt werden.

Attraktive Kaufmethoden

Mit ihrer Normreichweite von rund 250 Kilometern dürfen Seat Mii electric, VW e-Up und Skoda Citigo iV als durchaus alltags- bzw. stadttauglich gelten. Vor allem aber dürfen bzw. durften (Skoda) sie als Schnäppchen gelten. Leasingraten von 145 Euro im Monat ohne Anzahlung bei einer Laufzeit von drei Jahren und jährlich 10.000 Kilometer Fahrleistung lockten die Kunden. Wer lieber kaufen möchte: Die Preisliste beginnt bei 20.950 Euro für den Seat. Davon abzuziehen ist die Förderprämie. Das macht im Fall des wieder erhältlichen und voll ausgestatteten Mii electric aktuell, attraktive 15.080 Euro. Der Up war zuletzt nur wenig teurer. Während bei Seat und Skoda mit dem Einbau des 83 PS (61 kW) starken Elektromotors Ende 2019 der Benziner verschwand, gibt es den kleinen VW alternativ auch weiterhin als Verbrenner. Der Mii kam im vergangenen Jahr laut Kraftfahrt-Bundesamt auf 2430 Neuzulassungen, der Citigo auf 4894 Einheiten und für den e-Up erwärmten sich 26.872 Käufer. Der gewerbliche Anteil lag je nach Modell zwischen etwas über einem Viertel (Skoda) und gut der Hälfte (VW). Die Drillinge kamen damit im vergangenen Jahr zusammen auf etwas mehr Verkäufe als Deutschlands E-Auto Nummer eins, der etwas größere und stärkere, aber auch teurere Renault Zoe. (ampnet/jri)
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