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Weniger weichgespült: VW hat neues Beetle Cabrio am Start / Fünf Turbos
Weniger weichgespült: VW hat neues Beetle Cabrio am Start / Fünf Turbos Bilder

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VW Beetle Cabrio: ... und so, wenn das klassische Stoffverdeck geschlossen ist. Bilder

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VW Beetle Cabrio: So sieht der offene Beetle von der Seite aus ... Bilder

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VW Beetle Cabrio: Moderne Leuchteinheit hinten. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Ins Gepäckabteil passen immerhin noch 225 Liter hinein. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick auf die Heckpartie. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Moderne Leuchteinheit hinten. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick ins übersichtlich gestaltete Cockpit. Bilder

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VW Beetle Cabrio: In die Außenspiegel sind Blinkleisten integriert. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Moderne Rundleuchten-Einheit vorn. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick unter die Haube, hier bei einem der zwei Diesel. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Das Markenlogo sitzt vorn auf der Motorhaube. Bilder

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VW Beetle Cabrio: Blick auf die Frontpartie. Bilder

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Mit klassischem Stoffverdeck: VW Beetle Cabrio. Bilder

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Nizza – Bei den Kompaktcabrios ist VW im Umfeld etwa der offenen Varianten von Citroën DS3, Peugeot 308 oder Renault Mégane ganz gut aufgestellt. Die Wolfsburger sind da mit dem Golf, dem GTI, erstmals nun auch dem R, dem Beetle und dem Eos gleich fünfmal vertreten. Wobei das zusammen mit dem R- gerade in Nizza vorgestellte Beetle-Cabrio sogar das preisgünstigste ist. Die Neuauflage steht ab dem 22. Februar ab fast 21 500 bis über 34 500 Euro bei den Händlern.

Kraftvollerer Auftritt

Die weiter auf Retro und Lifestyle getrimmte dritte Generation des offenen Käfers, englisch Beetle, läuft in Mexiko vom Band. Sie kommt, knapp 4,3 Meter lang, solide verarbeitet und für die untere Mittelklasse ziemlich wertig daher, fährt optisch und technisch wie das dreitürige Limousinen-Pendant jetzt kraftvoller und effizienter vor. Platz ist bei 2,5 Metern Radstand vorn [foto id=“454055″ size=“small“ position=“left“]ordentlich vorhanden, auf den Sitzen im Fond geht es etwas beengter zu. Das vollautomatische Softtop öffnet sich, so Beetle-Sprecherin Daniele Heuser, so schnell wie der Jamaikaner Usain Bolt die 100 Meter laufen kann, nämlich in weniger als 9,6 Sekunden.

Mit 225-Liter-Kofferraum

Überhaupt fällt die Bedienung leicht. Ins Gepäckabteil des Viersitzers passen immerhin noch 225 Liter hinein, wobei die Lehne der Rückbank geteilt umklappbar ist. Ausstattungsmäßig interessant wird es ab Stufe zwei etwa mit Käferfach, Komfortsitzen vorn und Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht. Die Klimaanlage ist leider erst ab Stufe drei Standard an Bord wie Sportsitze vorn, Pedale in Aluminium-Optik und Lederlenkrad.

Auch im 50er-, 60er- und 70er-Look

Darüber finden sich nach Angaben von Mathias Grosser aus dem Beetle-Produktmarketing die Editionsmodelle im Look der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre sowie die Exclusive-Versionen unter anderem mit Leder in den Sitzen. Der aktive [foto id=“454056″ size=“small“ position=“right“]Überollschutz ist Serie. Schade, dass das Windschott nur gegen Aufpreis erhältlich ist. Moderne Elktronikhelfer wie Tempomat, Parkpilot oder Rückfahrkamera kosten ebenfalls extra.

Direkteinspritzer mit Aufladung

Fünf Direkteinspritzer mit Turboaufladung stehen zur Wahl. Die drei kultivierten Benziner, darunter ein schon recht spritziger 1,2-Liter, und die zwei drehmomentstarken und genügsamen Diesel leisten 77/105 bis 147/200 kW/PS, treiben es mit dem leer knapp 1400 bis über 1500 Kilo schweren Cabrio mit fast 180 bis mehr als 230 Stundenkilometer auf die Spitze. Gut abgestufte Fünf- und Sechsgang-Handschalter, optional auch Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, übertragen in [foto id=“454057″ size=“small“ position=“left“]den Frontantrieblern die Kraft auf die Räder. Die Bluemotion sind mit spritsparender Stopp/Start-Funktion kombiniert. Den Mixverbrauch gibt VW zumindest im Datenblatt mit viereinhalb bis unter acht Litern an.

Immer noch genug Komfort

Alles in allem: Mehr als 565 000 offene Käfer und (New) Beetle hat VW laut Markensprecher Pietro Zollino bislang verkauft. Die Neuauslegung des vorher samt (Sonnen-)Blumenvase eher weichgespülten Käfer-Nachfolgers tut der aktuellen Version gut. Die bietet immer noch genug Komfort beim Fahren. Die elektronische Differenzialsperre erhöht in den stärkeren Benzinern den Spaß, kurvenreicher unterwegs zu sein. Die elektromechanische Servolenkung gibt ausreichend Rückmeldung. Die Bremsen arbeiten einwandfrei. Auch bei den Kompaktcabrios verstehen die Wolfsburger durchaus ihr Geschäft.

Datenblatt: VW Beetle Cabrio

Motor: drei Vierzylinder-Turbobenziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 1,2 bis 2,0 Liter
Leistung: 77/105 bis 147/200 kW/PS
Maximales Drehmoment: 175/1550-4100 bis 320/1750-2500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 7,6 bis 12,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 176 bis 232 Stundenkilometer
Umwelt: laut VW Mixverbrauch 4,5 bis 7,8 Liter pro 100 Kilometer, 118 bis 180 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, kombinierte Seiten-/Kopfairbags, Kindersitz-Halterungen, CD/MP3-Radio, 16/17/18-Zoll-Räder, 215/235er-Reifen
Preis: 21 350 bis 34 675 Euro

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