Wie gefährlich war Räikkönens Flatterauspuff?: Risiko gering

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(motorsport-magazin.com) Plötzlich wurde Kimi Räikkönen immer langsamer, ein Teil seines Auspuffs flatterte im Fahrtwind. Während die Tifosi beteten, dass ihr Held den Ferrari ins Ziel würde retten können, fragten sich andere Beobachter, warum die Rennleitung den angeschlagenen Ferrari nicht aus dem Rennen nahm beziehungsweise Ferrari zu einem Reparaturstopp veranlasste?

Ein im falschen Moment wegfliegendes Auspuffteil kann nicht nur für hinterherfahrende Piloten, sondern auch für Streckenposten und Zuschauer zu einem gefährlichen Geschoss werden. Für solche Fälle gibt es die schwarze Flagge mit einem orangen Punkt, die dem Fahrer anzeigen soll, dass er einen Defekt hat, der andere gefährden könnte. Ein Boxenstopp in der nächsten Runde wäre die Folge gewesen.

Renndirektor Charlie Whiting hielt eine solche Maßnahme jedoch nicht für nötig. "Der Renndirektor hat das Risiko als gering eingestuft, da das Teil leicht war", verriet eine FIA-Sprecherin gegenüber GPWeek. Auch Ferrari sah sich nicht zu einem Sicherheitsstopp veranlasst. Als Räikkönen zu seinem geplanten Stopp an die Box kam, hatte sich der Auspuff bereits von alleine gelöst und war in Runde 62 ins Kiesbett geflogen.

"Es war nur noch das Kabel da und wir entschlossen uns, es nicht abzuschneiden, da wir dadurch vielleicht mehr Zeit verloren hätten und Trulli hinter uns aufholte", erklärte Teamchef Stefano Domenicali. "Aus Strategie- und Teamworksicht wurde alles korrekt gemacht."

adrivo Sportpresse GmbH

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