Williams und Toyota: Langfristige Partnerschaft angestrebt
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(adrivo.com) Frank Williams möchte gerne länger mit Toyota arbeiten, doch David Coulthard glaubt, dass Kazuki Nakajimas Aufstieg etwas zu früh kommt.

Spätestens seit Kazuki Nakajima als zweiter Fahrer für die kommende Saison bei Williams verpflichtet wurde, ist eindeutig, dass Frank Williams die Zusammenarbeit mit Motorenlieferant Toyota in Zukunft weiter am Leben halten und pflegen will. Doch auch verbal bringt der Teamchef diesen Wunsch klar zum Ausdruck: “ Ich würde mich über Toyota-Erfolge freuen. Sie sind unser Partner, hoffentlich ein langfristiger“, sagte er laut . Das bessere Abschneiden seiner Mannschaft im Vergleich zum Toyota-Werksteam in diesem Jahr bezeichnete Williams nicht als Problem, da es ohnehin irrelevant sei, wer besser ist, solange man nicht ganz vorne mitfahre.

Und auch bei zwei weiteren Punkten vertrat er weiter einen eindeutigen Standpunkt. Nico Rosberg bleibt unverkäuflich und Kundenautos sind für ihn weiter ein Thema, dem er sich entschlossen entgegen stellt. „Ich will nicht, dass plötzlich vier McLaren gegen mich fahren. Das könnte mich ruinieren. Deshalb interessiert mich auch nicht der Vorschlag von Bernie Ecclestone, dass man diesen Teams weniger Geld bezahlt. Ich will verhindern, dass diese Praxis einreißt“, betonte er. Gerade diese Haltung von Williams hatte den Einstieg von Prodrive für die kommenden Saison verhindert, da der Teamchef auch damit drohte, die Sache vor zivilen Gerichten auszufechten – übrigens ein Punkt, bei dem ihm auch Bernie Ecclestone zustimmte. „Frank hat Recht. Wer in der Formel 1 dabei sein will, der soll seine Autos selbst bauen“, hatte der Formel 1-Boss ebenfalls bei erklärt.

Doch es gibt auch Stimmen, die Frank Williams nicht bei allem Recht geben. So findet David Coukthard, dass es für Nakajima noch zu früh sei, um in die Formel 1 aufzusteigen. Diese Einschätzung traf der Schotte zumindest nach dem Zweikampf, den er sich mit dem Japaner in Interlagos geliefert hatte. „Er fuhr außen an mir in Kurve eins vorbei, was durchaus sein gutes Recht war. Es gab aber keinen Grund für ihn, mir danach vor dem Heck hinein zu schneiden“, schrieb Coulthard in seiner Kolumne bei . Nakajima meinte dazu, dass es nicht sein Fehler war, da er schließlich vorne gelegen hatte. Coulthard entgegnete: „Die Fahr-Standards in der GP2 sind generell ziemlich wild. Mein Teamkollege Mark Webber hat kürzlich gesagt: ‚Die Formel 1 ist keine Abschlussklasse.‘ Und dem stimme ich voll zu.“ Wogegen sich der Red Bull-Pilot aber verwehrte, war die Annahme, dass er Nakajima nur kritisierte, weil er als alter Hase von einem Neuling überholt wurde.

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