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Zeitreise mit einem Elektroauto: Die Ankunft
Zeitreise mit einem Elektroauto: Die Ankunft Bilder

Copyright: GM Company

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Der Opel Ampera im ultimativen Check: Elf Tage lang hat mid-Autor Wolfgang Peters das Elektroauto getestet und dabei viele schöne Geschichten erlebt. Diese hat er in elf Erlebnisberichten festgehalten. Teil 1: Die Ankunft

Hängt am Tropf[foto id=“508575″ size=“small“ position=“right“]

Das Auto-Alien hängt in der Garage am Tropf. Mobilität benötigt Energie. Auch das heimliche Wesen aus der bekannten Autowelt fährt nicht mit Luft und Sonne. Es fährt mit Benzin von der Tanke und mit elektrischer Energie. Ob der Ampera die mobile Chance der Zukunft und für Opel ein Erfolgsgarant ist, das weiß niemand. Wir wollen wissen, wie es sich mit ihm lebt. Mit dem Elektroauto, das an der Steckdose „aufgetankt“ wird. All das ist in elf bunten Geschichten aufgeschrieben, die ab sofort einmal in der Woche „erzählt“ werden.

Alles beginnt mit der Ankunft

Die Nachbarn sind da, kaum dass der Saft aus der Dose fließt. Sie umzingeln den Ampera mit ihrer gebündelten Neugier, und mit ihren Fragen: Wie fährt der? Was kostet er? Wo ist der Motor? Wie viele Kinder kannst du mitnehmen? Was machst du, wenn die Batterie leer ist? Wo kann ich aufladen? Hat er Automatik? Fährt der denn auch im Winter? Fragen über Fragen.

Opels Alternativ-Ansatz für umweltschonende Mobilität ist High-Tech auf Rädern. Viel komplizierter als der komplizierteste Diesel und komplexer als ein Plug-in-Hybrid. Ein Labor der Kraftfindung für den Kompromiss zwischen Mensch und Natur. Aber nur auf die erste Berührung. Nach drei Fahrten hat man den Ampera im Griff. Fast, jedenfalls. Und fahren kann man ihn auch ohne zu verstehen, warum manches so ist, wie es ist. Schöne Bilder auf dem Bildschirm. Alles fließt, und jeder sieht woher und wohin, aber keiner weiß warum. Erste Eindrücke jenseits von High-Tech: Prima Sitze, alles unübersichtlich, riesige Heckklappe, geringe Kopffreiheit hinten, dort sitzen die Passagiere unter der Glaskuppel, unbequemer Einstieg hinten, weil das Dach zu früh zu tief abfällt.

Das Ding geht ab wie die Post[foto id=“508576″ size=“small“ position=“left“]

In zehn Sekunden ist der Wagen auf Tempo 100 km/h und so ein kleiner König beim Ampelstart: Volles Elektrodrehmoment mit 370 Nm vom ersten Meter an. Da bleibt dem 911er-Fahrer die Spucke weg. Später holt der dann aber wieder auf.

Und der Opel Ampera fügt sich gut in die etwas betagte Doppelgarage. Er überragt den alten Volvo 240, der neben ihm steht und seine besten Jahre erst noch vor sich hat. Der Ampera kam vom Tor M55 auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim hierher in den lieblichen Frühling des Maintals. Man ahnt die Nähe des Flusses, und der Morgennebel liegt weich vor den Bergrücken mit den Reben.

Für den Ampera gibt es etwas Strom aus der Steckdose, auch wenn das Anschlusskabel zwischen Regel-Box und Dose kurz ist. In elf Stunden, sagt die Regelelektronik, soll die entleerte Batterie wieder fit sein. Das scheint gemütlich zu werden. Nach vier Stunden werden bereits 22 Kilometer zum Stromern signalisiert. Und das Laden wird dann doch schon nach 7 Stunden 15 Minuten beendet. Sollte noch schneller gehen. Aber der Ampera ist ja immer flügge. Denn sein Benziner (Reichweitenverlängerer) sorgt sofort für Nachschub – ein entscheidender Vorteil gegenüber den rein von der Batterie-angetriebenen Elektroautos. Über den Wirkungsgrad wollen wir an dieser Stelle nicht nachdenken.

Die Zahlen-Bilanz der ersten Strecken: Verbrauch für 122,1 Kilometer: 10,7 kWh Strom und 4,38 Liter Super.

 

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