60 Jahre Ford Transit – und mit Custom, Connect und Courier dichter gestaffelt
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Köln – 2013 gibt es den Ford Transit seit 60 Jahren. Als FK 1000 ist der Urvater des Transporters 1953 das erste Mal vorgestellt worden. Es gibt ihn von Beginn an als Kastenwagen, Pritsche, Kombi sowie als Bus. Der „Eilfrachter“ hat damit laut Ford in Deutschland den „Grundstein für die Vielfalt“ gelegt, „die die Transit-Baureihe bis heute auszeichnet.“

Damals abhängig vom Pegelstand

Seit den Zeiten des Unternehmensgründers Henry Ford gelte die Marke als „Vorbild für bestens organisierte Fertigung“, heißt es bei den Ford-Werken in Köln. Es habe allerdings ein Modell gegeben, „bei dem sich die Fertigung mitunter nach dem Pegelstand der Binnenflüsse richten musste“. Denn als der FK 1000 – FK steht für Ford Köln, 1000 für die Nutzlast in Kilo – vor 60 Jahren präsentiert wird, steuert noch die damalige Karosseriefirma Drauz in Heilbronn den Fahrzeugaufbau bei, liefert ihn per Binnenschiff über Neckar und Rhein ins Werk Köln-Niehl. „So kam es“, so Ford, „dass der Vorfahre unserer späteren Transporter-Ikone von Beginn an eine bewegte Karriere eingeschlagen hat.“

Ab 2012 Nutzfahrzeug-Offensive

Deren wichtigste Stationen nach der Premiere 1953 bei der Internationalen Automobil-Ausstellung sind unter anderem gewesen: 1961 wird der FK 1000 in Taunus Transit umbenannt. 1965 geht die Neuauflage als europäischer Transporter an den Start. 1986 kommt der erste Transit mit einer Karosserie aus dem Windkanal. 2000 zeigt er Ecken und Kanten. 2012 schließlich geht Ford auch im Nutzfahrzeug-Bereich in die Offensive und kündigt dort gleich vier Baureihen an.

Eher stylischer Tourneo

Die Custom-Modelle, Auftakt für eine neue Nutzfahrzeug-Generation der Marke, sind seit vorigem Jahr bei uns als Nutzfahrzeug Transit Custom und als eher luxuriös-stylischer Tourneo Custom für bis zu sieben Personen zu haben. Erstmals teilt das Unternehmen damit seine Transporter in zwei eigenständige Baureihen auf, die sich bei der Karosserie und den Nutzlasten deutlich unterscheiden. Bis 2014 will Ford zudem sein Nutzfahrzeug-Angebot ganz erneuert und erweitert haben.

Auch sparsamerer Econetic

Der Transit Custom ist in der Klasse rund um eine Tonne Nutzlast beziehungsweise um drei Tonnen Gesamtgewicht unterwegs. Er tritt in fünf Varianten von zweieinhalb bis über drei Tonnen Gesamtgewicht an. Hinzu kommen zwei Radstände und zwei Dachhöhen. Als Motor gibt es den bekannten 2,2-Liter-Turbodiesel mit Leistungen von 74/100 über 92/125 bis 114/155 kW/PS. Als sparsamere Econetic-Variante soll sich der Selbstzünder im Mix beim Verbrauch mit 6,3 Litern begnügen.

Nächste Generation Anfang 2014

Die Einführung der nächsten Transit-Generation, die auf der Custom-Plattform basiert, ist für Anfang 2014 vorgesehen. Deren Spanne reicht bis 4,7 Tonnen Gesamtgewicht. Mit drei Radständen und Längen sowie drei unterschiedlichen Dachhöhen wächst sie bis zu gut 15 Kubikmetern Ladevolumen. „Größer und schwerer“, betont Ford, „war ein Transit noch nie.“ Die Motoren sind die aus dem Custom bekannten. Die Fertigung findet in der Türkei und nun auch für Nordamerika in den USA statt.

Auf Focus-Basis

Im ersten Quartal 2014 startet ebenfalls die neue Connect-Baureihe, deren Pkw-Ausführung als Tourneo Connect firmiert. Die Plattform ist die, auf der schon Focus, Kuga und C-Max entstehen. Zwei Radstände sind für den für Europa in Spanien gebauten Lieferwagen geplant. Das Ladevolumen gibt Ford mit 2,9 bis 3,6 Kubikmetern an. Bis zu 3,5 Meter lange Gegenstände können transportiert werden. Zur Motorenpalette gehören neben einem Diesel in drei Leistungsstufen von 55/75 bis 85/115 kW/PS auch zwei Ecoboost-Benziner als Dreizylinder mit 74/100 und als Vierzylinder mit 110/150 kW/PS. Neu sind das Notbrems- und das sprachgesteuerte Konnektivitätssystem inklusive Notrufassistenz.

Auf Fiesta-Basis

Der kleine Transit Courier auf Fiesta-Basis ist mit 2,3 Kubikmeter Laderaum und bis zu 660 Kilo Nutzlast unter dem Transit Connect positioniert. Auch er greift Fords dynamischere Linienführung auf, soll mit neuartigen Ablagen wie einem Megacenter in der Mittelkonsole oder einem Dockingcenter für Elektronikgeräte punkten.

Sieben Millionen Transit

Gerade hat Ford übrigens den 7 000 000. Transit produziert. Er lief in China vom Band. Als „Wurzel des Erfolgs“ gilt der – FK 1000.

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