84. Autosalon Genf: Kia bis Mitsubishi (Teil 5)
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Die Hyundai-Konzerntochter Kia zelebriert vier Europapremieren. Mit der Enthüllung des Kia Soul EV haben die Koreaner auch ein Zeichen für die Elektromobilität gesetzt. Die Strom-Version des kantigen Kleinwagens will der Hersteller weltweit vermarkten, in Deutschland soll der Verkauf im Herbst beginnen. Für den Antrieb sorgt ein 81 kW/110 PS starker Elektromotor, der die Vorderräder antreibt. Die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie hat eine Kapazität von 27 kWh, soll für eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern sorgen und ist platzsparend in den Wagenboden integriert.

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Kia

Der in Europa erfolgreiche SUV Kia Sportage präsentiert sich nach seinem Facelift nun dem Messepublikum. Die Änderungen außen sind zurückhaltend ausgefallen. Dafür haben sich die Techniker sehr um die Geräuschdämmung und die Reduzierung von Vibrationen aus dem Fahrwerksbereich gegenüber dem Innenraum gekümmert. Das Facelift-Modell startet in Deutschland Ende März, der Einstiegspreis für die Version Sportage 1.6 GDI 2 WD beträgt 20 290 Euro.[foto id=“500509″ size=“small“ position=“right“]

Mit einer Reihe von Neuerungen kommt auch der überarbeitete Kia Optima Hybrid zu seinem ersten Auftritt in Europa. Front- und Heckpartie sind neu gestaltet, und neu sind auch LED-Nebelscheinwerfer und Leichtmetallräder. Zu den neuen Ausstattungselementen des Optima Hybrid gehören das regenerative Bremssystem der dritten Generation, ein neuer Touchscreen für das Hybridsystem sowie ein Ausstattungspaket mit Assistenzsystemen wie Spurhalteassistent und Toter-Winkel-Erkennung.

Mit dem Kia GT4 Stinger zeigt die Marke eine Sportwagenstudie, entworfen vom kalifornischen Kia-Designteam. Motorisiert ist der 2+2-Sitzer mit einem Zweiliter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung und 232 kW/315 PS, der die Kraft über ein Sechsganggetriebe zur Hinterachse leitet.

Jeep

Der Jeep Cherokee, das Mittelklasse-SUV im Jeep-Programm, erlebt die Europa-Präsentation seiner vierten Modellgeneration. Zu den unstreitig exzellenten Geländequalitäten kommen nun verbesserte Straßeneigenschaften. Mit zwei [foto id=“500510″ size=“small“ position=“left“]spritsparenden Maßnahmen trägt das Auto aus der Fiat Group dem SUV-Gebrauch im Straßenverkehr Rechnung: Es gibt eine rein frontgetriebene Basisversion, und die 4×4-Ausführungen warten mit einer elektronisch geregelten Entkopplung des Hinterachsantriebs auf, sobald die Allrad-Traktion nicht mehr benötigt wird. Zum Motorenangebot gehört der Zweiliter-Multijet-Turbodiesel aus dem Fiat-Regal, der in zwei Ausführungen zur Verfügung steht. Die 102 kW/140 PS starke Basisversion kommt mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe, während die stärkere Ausführung mit 125 kW/170 PS und dem ersten Neungang-Automatikgetriebe des SUV-Mittelklassesegments aufwartet. Für Kunden in Europa ist außerdem der neue 3,2-V6-Benzinmotor mit 200 kW/272 PS, Neungang-Automatik und einer Anhängelast von 2,2 Tonnen erhältlich. Den Euro-NCAP Test absolvierte der neue Jeep Cherokee bereits mit fünf Sternen.

Lexus[foto id=“500511″ size=“small“ position=“right“]

Die Toyota-Edelmarke präsentiert erstmals in Europa den Lexus RC F, die Sportversion des neuen Lexus RC Coupés. Sie wird zum Jahresende auf den Markt kommen, angetrieben von einem neuen Fünfliter-V8-Triebwerk mit deutlich über 333 kW/450 PS Leistung. Das leistungsstärkste Aggregat, das jemals einen Serien-Lexus angetrieben hat, ist kombiniert mit einer Acht-Stufenautomatik und mit einem Torque-Vectoring-Differenzial für mehr Traktion und bessere Kontrolle im Grenzbereich ausgerüstet. Weltpremiere feiert gleichzeitig die Studie RC F GT3, die den Einstieg in ein Motorsport-Engagement von Lexus in der FIA GT3-Klasse darstellt.

Maserati

Nachdem der Ghibli als „kleiner Quattroporte“ gerade bei seiner Einführung viel positive Medienresonanz erhielt, steht nun für die italienische Fiat-Tochter der Quattroporte im Mittelpunkt. Der Trendsetter der viertürigen Sportlimousinen, vor einem Jahr neu aufgelegt und zur recht stattlichen Erscheinung mutiert, erhält einen Dreiliter-V6-Dieselmotor mit 202 kW/275 PS und soliden 600 Nm Drehmoment– eben jenen, mit dem bereits auch der Ghibli debütierte. Mit seinem Normverbrauch von 6,2 Liter und einem CO2-Ausstoß von 163 g/km tut er der Modellpalette ebenso gut wie mit seinem noch fünfstelligen Einstiegspreis von 94 850 Euro. Für Liebhaber exquisiter Ausstattungen steht künftig das Sondermodell „Quattroporte by Ermengildo Zegna“ auf der Basis des V8 GTS bereit.

Mercedes

Die neue Mercedes C-Klasse startet mit deutlich gewachsener Karosserie, weniger Gewicht und renoviertem Innenraum in die neue Modellgeneration. Mit 4,69 Metern legt sie um fast zehn Zentimeter in der Länge und mit 1,81 Metern um vier Zentimeter in der Breite zu. Zugunsten eines flotten Fahrverhaltens kommt ein neues Fahrwerk zum Einsatz, das optional [foto id=“500512″ size=“small“ position=“left“]auch mit einer Luftfederung zu haben ist. Außerdem stattet Mercedes sein volumenstärkstes Modell mit sparsamen Euro 6-Motoren und neuen Assistenzsystemen aus.

Bereits in den fünfziger Jahren hat Mercedes auf Basis der „Adenauer-Limousine“ 300 eine zweitürige Version angeboten. Seither sind die Coupés aus Stuttgart die gediegenste Art des Nachweises, dass man es sich leisten kann, für zwei Türen mehr Geld auszugeben. Auch steht hier das neue S-Klasse-Coupé, auf das bereits auf der vergangenen IAA ein Concept Car Appetit gemacht hat. Der Zweitürer ist in der zweiten Jahreshälfte lieferbar und kommt zunächst als S 500 Coupé mit einem 4,7-Liter-V8 mit Biturbo, 335 kW/455 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern.

Die lange Motorhaube und ein sehr flacher Passagierraum-Aufsatz lassen das Coupé mit seiner lang auslaufenden Dachlinie und den großen Rädern – zwischen 18 Zoll und 20 Zoll sind lieferbar – quasi bereits im Stand schnell erscheinen. Frontpartie mit Stern im Kühlergrill und zwei Längs-Sicken auf der Motorhaube erinnern an den Sportwagen SL. Bei einem Radstand von 2,95 Metern ist das Coupé 5,03 Meter lang und 1,41 Meter hoch. Serienmäßig besitzt es ein Panoramadach, dessen Transparenz sich auf Knopfdruck von hell bis dunkel variieren lässt. Die Ambiente-Beleuchtung bietet sieben Lichtstimmungen zur Auswahl, und ein Head-Up-Display blendet wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Tempolimits und Navigationsanweisungen direkt in das Sichtfeld des Fahrers ein. Die wichtigsten Assistenz-Systeme[foto id=“500513″ size=“small“ position=“right“] sind serienmäßig mit an Bord, zusätzlich – sozusagen als Weltpremiere in der Weltpremiere – präsentiert Mercedes erstmals die gegen Aufpreis erhältliche Kurven-Neigefunktion. Mit ihrer Hilfe und auf Knopfdruck legt sich das Coupé – ähnlich einem Motorradfahrer – in die Kurven. Bis zu 2,5 Grad Seitenneigung sind möglich und sollen für die Insassen des S-Coupés die lästigen Querbeschleunigungen bei Kurvenfahrt reduzieren. Eine weitere Optionsausstattung wird wahrscheinlich in Ländern des näheren und ferneren Ostens sehr begrüßt werden: insgesamt 47 Swarovski-Kristalle umgeben jeden der Frontscheinwerfer, wobei 17 eckige Kristalle das fackelförmige Tagfahrlicht und 30 runde den Blinker bilden.

Mitsubishi

Bei Mitsubishi hat man gleich drei neue Konzeptstudien als Weltpremiere im Gepäck und geben einen Einblick in die künftigen Planungen. Beim Concept XR-PHEV handelt es sich um eine kompakte SUV-Crossover-Studie mit Coupé-Charakter. Den [foto id=“500514″ size=“small“ position=“left“]agilen Fronttriebler treibt ein Plug-in-Hybridsystem an, bestehend aus einem 1,1-Liter-Turbomotor mit Direkteinspritzung und kompaktem Leichtbau-Elektromotor. Eine Nummer größer präsentiert sich der Concept GC-PHEV, ein Fullsize-SUV mit Allradantrieb. Hier sorgt ein aufgeladener Dreiliter-V6 in Verbindung mit einem Hochleistungs-Elektroantrieb und achtstufigem Automatikgetriebe für genügend Vortrieb. Als Kompakt-Van präsentiert sich die Studie Concept AR, angetrieben von einem Leichtbau-Mild-Hybrid. Ein 1,1-Liter-Dreizylinder mit Direkteinspritzung und Turbolader ist hier kombiniert mit einer kleinen elektrischen Antriebseinheit mit 28-V-Lithium-Ionen-Batterie.

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Gast auto.de

Februar 20, 2014 um 4:32 pm Uhr

Wie ich hörte hat man sich bei VW über das Design der Kia GT Studie mokiert, da sie deutlich zu nah am VW EcoRoadster von vor x Jahren läge. Die Ähnlichkeit ist zwar in der Tat vorhanden, aber was soll die Aufregung? VW hat das (geile) Ding ja nie gebaut. Kia traue ich allerdings sehr wohl zu, die Studie in Serie gehen zu lassen.

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