Action in Japan: Schluss mit Taktieren
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(adrivo.com) Die Zeit des Taktierens ist vorbei, der Titelkampf und der Kampf um WM-Punkte geht in die heiße Phase.

Die Strategie von BP Ford und Marcus Grönholm lässt nicht viele Optionen offen: Das Werksteam strebt in Japan einen Sieg für den zweifachen Weltmeister an – zu knapp ist die Situation in der Fahrerwertung. „Der WM-Kampf zwischen mir und Sébastien ist an einem interessanten Punkt angelangt“, so der 39-jährige Finne lakonisch. Im Hinblick auf die Konstrukteurs-WM, in der Ford aktuell mit 32 Punkten vor Citroën auf Rang eins liegt, käme der Mannschaft um den deutschen Sportdirektor Jost Capito auch ein Doppelsieg durch Mikko Hirvonen auf Rang zwei recht – denn damit wäre die Titelverteidigung erfolgreich geglückt.

Ein so spannendes Duell wie vor Jahresfrist braucht Sébastien Loeb zwar nicht noch einmal, würde diesen Preis für einen weiteren Sieg aber gerne zahlen: Der Titelkandidat des Teams Citroën Total könnte mit diesem Erfolg den Vier-Punkte-Rückstand auf Grönholm weiter verkürzen und den Druck auf den Routinier vor der nächsten Asphalt-Rallye in Irland weiter erhöhen. Schützenhilfe erwartet Loeb von seinem jungen Kollegen Dani Sordo am Steuer des zweiten Citroën C4 WRC.

Für Subaru besitzt die Rallye Japan eine ganz besondere Bedeutung: Es ist das Heimspiel der japanischen Marke, die ihre WM-Einsätze an die britischen Spezialisten von Prodrive delegiert hat. „Ein starkes Resultat ist für uns daher sehr wichtig“, räumt auch Teammanager Richard Taylor ein. „Ich liebe die überaus enthusiastischen japanischen Fans“, gesteht Subaru-Pilot Petter Solberg. Neben dem Weltmeister von 2003 – der hier vor zwei Jahren gewinnen konnte – gehen wieder Chris Atkinson und der Spanier Xevi Pons an den Start.

Für Manfred Stohl am Steuer des vom belgischen Team Kronos eingesetzten Citroën Xsara WRC ist die Zeit des Taktierens in der Rallye-WM vorbei: Das vergleichsweise karge WRC-Starterfeld will der 35-jährige Österreicher nutzen, um Punkte einzufahren. Im Vorjahr gelang dies dem Wiener bestens: Er belegte 2006 den fünften Rang.

Das Team des britischen Spediteurs Eddie Stobart transportiert – ebenso wie Subaru – drei World Rally Cars in Richtung Asien. Sie werden pilotiert von Henning Solberg, Jari-Matti Latvala sowie Japan-Debütant Matthew Wilson. Die Zielsetzung ähnelt jener von Kronos: den Punktestand verbessern – denn keine zweite Rallye im WM-Kalender bietet hierfür eine idealere Gelegenheit.

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