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Alternative Antriebspläne – Kia entdeckt die E-Mobilität

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Kia plant die schrittweise Elektrifizierung gleich mehrerer Modelle: „Wir wollen in Zukunft zu einem der führenden Hersteller von umweltfreundlichen Fahrzeugen werden“, sagte Auslandschef Thomas Oh und kündigte eine große Öko-Offensive an.

Nachdem die Hyundai-Schwester bislang nur ein Hybrid-Modell am Markt, eine Kleinserie von Elektrofahrzeugen im koreanischen Flottenversuch und ein paar Brennstoffzellenautos im Prototypen-Betrieb hatten, will sie den Kunden in aller Welt verstärkt Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien anbieten.

Den Anfang machen die Koreaner im kommenden Jahr mit einer Elektroversion des neuen Soul. Sie feiert ihre Weltpremiere im März auf dem Genfer Salon, kommt kurz danach in Korea und in der zweiten Jahreshälfte auch in Europa in den Handel, stellte Oh in Aussicht.

Für den Einsatz an der Steckdose wurde der kantige Kleinwagen mit einem Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 27 kWh bestückt, der Strom für mehr als 200 Kilometer liefern soll. Ohne Platzeinbußen im Wagenboden verstaut und an einem herkömmlichen Steckdose binnen fünf Stunden geladen, speist er einen Elektromotor mit 81 kW/110 PS und maximal 285 Nm, für den Kia einen Sprintwert von zwölf Sekunden und ein Spitzentempo von 145 km/h in Aussicht stellt.

Zwar hat der Soul EV kein so eigenständiges Design wie ein Nissan Leaf oder gar ein BMW i3. Doch geben die Koreaner ihrem coolen Kasten mit einer geglätteten Frontpartie, einer babyblauen Kontrastlackierung und aerodynamisch optimierten Radkappen zumindest ein eigenes Gesicht. Außerdem wird der Innenraum mit Hochglanz-Kunststoffen im Keramik-Look veredelt und das Umwelt-Gewissen der Kundschaft mit Bio-Materialien wie Teppichen aus nachwachsenden Textilfasern oder Kunststoffen als alten PET-Flaschen entlastet.  

Schon ein Jahr nach dem Soul EV plant Kia den nächsten Schritt und will zum Elektroauto für Großstadtpendler auch einen Stromer für Langstrecken anbieten. Dann soll es bei den Koreanern deshalb den ersten Plug-In-Hybriden geben. Während der allerdings auf weiten Etappen der Fahrt noch Benzin verbrennt und nur zwischendurch stromert, reifen in Seoul auch Kilometerfresser ganz ohne CO2-Ausstoß, versprechen die Kia-Entwickler: „Denn nach Elektroauto  und Plug-in-Hybrid steht bei uns als nächstes die Brennstoffzelle auf dem Plan“, sagt Forschungsmanager Jinho Park. Wann genau ein erstes Fahrzeug auf den Markt kommt, kann er zwar noch nicht sagen: „Aber bis 2016 wollen wir zumindest die Entwicklung abgeschlossen haben.“

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