Mercedes-Benz

AMG: Exklusive Power-Drifts im Morgenland
AMG: Exklusive Power-Drifts im Morgenland Bilder

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Mercedes-Modelle sind auch im Mittleren Osten beliebt – und deren AMG-Versionen heiß begehrt. Die schnelle Mercedes-Tochter will darum mit besonderen Präsentationen und Fahrtrainings Kunden binden und neue Kunden finden. Dafür investieren die Affalterbacher jede Menge Zeit, Manpower und Material.

Mit der Driving Academy, einem exklusiven Fahrtraining auf gestellten AMG-Fahrzeugen, bieten sie darum zum Beispiel ein intensives Kennenlernen der Fahrzeuge im Grenzbereich auf dem Formel-1-Kurs von Abu Dhabi an. Am Start stehen potente Sportwagen mit AMG-Schriftzug: SLK 55, CLS 63, ML 63 und auf der Pole Position der Flügeltürer SLS. Herr über die hochkarätige Startaufstellung ist Tobias Moers, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeuge AMG. Wie wichtig solche Aktivitäten für sein Unternehmen sind zeigt, [foto id=“435486″ size=“small“ position=“left“]dass er für ganze 24 Stunden die weite Anreise auf sich genommen hat, um Händler, Kunden und Vertreter der Medien von den Vorzügen der von ihm und seinen rund 300 Ingenieuren entwickelten Fahrzeuge zu überzeugen.

Das Label AMG an einem Mercedes-Modell steht nicht nur für hohe Leistung und Exklusivität, sondern auch für Erfolg. 2011 stiegen die Zuwachszahlen deutlich: In den USA stieg der Absatz um sieben Prozent, in Deutschland um 15 Prozent und in China sogar um fast 50 Prozent. Dazu kommen noch der Mittlere Osten mit dem boomenden Markt der Vereinten Arabischen Emirate und Russland. Insgesamt verzeichnete AMG im ersten Quartal 2012 eine Steigerung von über 30 Prozent auf das bisher beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Damit die Erfolgskurve weiter nach oben zeigt, gilt es, die Begeisterung zu schüren. Zum Beispiel auf der Formel 1-Strecke, auf der endlich das Leistungsvermögen der sportlichsten Mercedes legal ausgelotet werden darf.

Gleich nach der Ankunft in Abu Dhabi werden mit dem Team schon erste Absprachen für den nächsten Tag getroffen. Nach wenigen Stunden Schlaf steht Tobias Moers in der Box, kontrolliert persönlich Fahrzeuge, Programm und Präsentation. Details wie zum Beispiel ein falsches Reifenmodell im Eingangsbereich fallen ihm mit seinen geschulten Adleraugen sofort auf. Wie bei der Entwicklung seiner Autos ist der 46-Jährige auch bei Präsentationen Perfektionist.

Die Kunden treffen erst am Nachmittag ein, weil das Training wegen der Mittagsglut erst spät beginnt. Vorher bespricht Moers noch mit AMG-Repräsentanten für den Mittleren Osten Strategien und erklärt den Medien nebenbei die Bedeutung dieser Region für AMG. Der erste Boom auf dem chinesischen Markt sei abgeebbt, aber in den Golfstaaten sehe er noch Wachstumspotenzial. Zu den weiteren Zukunftsmärkten gehörten auch Brasilien und Indien. Dort will Moers weitere Trainings der AMG Driving Academy initiieren, die Anzahl der Performance Centers soll weltweit von rund 270 auf 350 Center aufgestockt werden. Manchmal steht auch bei dem eingefleischten Entwickler das strategische Denken im Vordergrund. Nicht immer zu seinem Vergnügen, wie er zugibt.

Die ersten Kunden kommen an: jetzt heißt es Rede und Antwort stehen. Schon vor der offiziellen Begrüßung beantwortet Moers geduldig alle Fragen zu Motor, Fahrwerk und Getriebe. Hier ist Moers in seinem Element, wenn er Menschen, die begeistert sind wie er, „seine“ Autos näher bringen kann. Schließlich gibt es kein Fahrzeug, das nicht von ihm selbst auf der Rennstrecke erprobt und abgestimmt wurde. Auch hebt er [foto id=“435487″ size=“small“ position=“right“]die Vorteile des dreistufigen ESP hervor. Es liegt ihm am Herzen, dass bei den besonders fahrdynamisch orientierten AMG-Modellen die elektrischen Helfer auf Wunsch gänzlich abgeschaltet werden können – dies sollte natürlich nur auf abgesperrten Strecken passieren.

Danach folgt die Präsentation und die Vorstellung des Teams und des Programms. Besonderen Beifall gibt es für einen speziellen Gast: Bernd Mayländer, der Fahrer des Safety Cars in der Formel 1, wird die Gäste in einer speziellen Rennversion des SLS um die Strecke fahren. Als die Gäste in Gruppen eingeteilt und mit den unterschiedlichen Modellen auf der Strecke sind, findet Moers etwas Zeit, an seine Frau und die beiden Kinder zu denken. Nach solch internationalen Geschäftsterminen freue er sich besonders aufs heimische Schwabenland, offenbart er leise – und auf die Firma in Affalterbach, der er seit 18 Jahren mit Leib und Seele angehört.

Um 21.00 geht es zur Pause. Es gibt ein Barbecue, aber Moers kommt kaum zum Essen, da die begeisterten Teilnehmer nach Preisen, Lieferzeiten und möglichen neuen Modellen fragen. Sie sind schon nach den ersten Stunden auf der Rennstrecke gefesselt von den Fahrzeugen – einige Teilnehmer unterschreiben einen Kaufvertrag gleich vor Ort.

Und noch während die Teilnehmer und das Team erneut auf die Rennstrecke gehen, heißt es für den AMG-Manager schon wieder auschecken, zum Flughafen fahren und Richtung Heimat fliegen. Als wir am Morgen in Frankfurt landen, rechnet sich das AMG-Urgestein schon aus, ob er pünktlich zur Morgenkonferenz wieder in Affalterbach ist, um die nächsten Projekte voranzutreiben. Schließlich will AMG seinen Absatz in den nächsten fünf Jahren von 20 000 Einheiten auf 30 000 Fahrzeuge steigern und die Modellvielfalt soll von jetzt 22 Modellen auf zukünftig 30 Versionen steigen. Viel Arbeit für Moers und seine Ingenieure, zumal das nächste Modell, die AMG-Version der neuen A-Klasse, für ihn ebenso ein persönliches Anliegen ist wie der SLS, der eigenständig in Affalterbach entwickelt wurde. Der kompakte A 45 soll nun das Maß der Dinge in seiner Klasse werden und jüngere Kunden zu AMG ziehen.

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