Audi A5 plötzlich kein Sieger-Auto mehr
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Das hatte sich Audi sicher ganz anders vorgestellt: Im Jahr eins nach dem Titelgewinn fahren die Ingolstädter im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) nur noch hinterher. Die Rivalen BMW und Mercedes gewinnen die Rennen, und Audi wartet noch immer auf den ersten Saisonsieg. Schon stellen sich die Fans die Frage: Liegt es am Audi A5 DTM oder an den Fahrern?

„Wir haben unsere Lektion gelernt und uns konzentriert auf den Start in die zweite Saisonhälfte vorbereitet“, sagt jetzt Dieter Gass, der DTM-Chef von Audi. Was genau besser werden soll, weiß er aber auch nicht. Die zweite Saisonhälfte startet in Spielberg in Österreich, auf genau jener Rennstrecke, auf der schon der Formel-1-Zirkus in diesem Jahr gastiert hat.

Der mit 4,326 Kilometern drittlängste Kurs im DTM-Kalender war in der Vergangenheit ein gutes Pflaster für Audi: Die ersten beiden Siege nach der Neueröffnung vor drei Jahren gingen an die Ingolstädter. Jetzt soll nach Wunsch der Mannschaft der nächste und damit auch erste Saisonsieg herausspringen. Denn in der ersten Jahreshälfte sammelten die Audi-Piloten zwar reichlich Punkte – ein erster Platz fehlt 2014 jedoch nach wie vor in der Erfolgsbilanz der Marke.

Der Red-Bull-Ring ist bei Fans und Fahrern gleichermaßen beliebt. Grund ist neben der malerischen Alpen-Kulisse vor allem die anspruchsvolle Streckenführung, die mit langen Geraden sowie schnellen und langsamen Kurven-Kombinationen ein Garant für spannende Rennen mit zahlreichen Überholmanövern ist. Eine Besonderheit des Kurses sind die Höhenunterschiede mit einer maximalen Steigung von zwölf und einem maximalen Gefälle von 9,3 Prozent.

Grund zur Freude hat BMW. Die Münchner feierten zuletzt beim spektakulären Rennen in Moskau einen Doppelsieg, und sie führen auch die Meisterschaft an. Die Halbzeit-Bilanz mit drei Siegen in fünf Rennen könnte kaum besser ausfallen, erklärt BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt. Im Gegensatz zum Audi A5 ist der BMW M4 in der DTM das Maß aller Dinge. „Wir werden jetzt alles daran setzen, um am Ball zu bleiben. Die Fans können sich ganz sicher auf eine spannende zweite Saisonhälfte freuen“, sagt Jens Marquardt.

Und BMW hat beste Erinneringen an die Piste in Spielberg. Im vergangenen Jahr gelang den Münchnern ein historischer Dreifachsieg. Dass diese anspruchsvolle Rennstrecke überhaupt wieder Gastgeber für die Formel 1 und die DTM ist, haben die Motorsport-Fans Dietrich Mateschitz zu verdanken: Der Red-Bull-Chef soll dem Vernehmen nach mehr als 200 Millionen Euro in den Neuaufbau der Piste investiert haben. Bei einem Privatvermögen von geschätzten 4,5 Milliarden Euro kann er diese Summe sicher verschmerzen.

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