Barcelona, Tag 4: Heftige Niederschläge
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(adrivo.com) Mark Webber war der schnellste Mann des Tages. Er konnte die Gunst der Stunde nutzen und auf Intermediates eine 1:21.953 in den Asphalt brennen, ehe es wieder zu regnen begann. Bei einsetzendem Regen konnte dem Australier die Konkurrenz nichts mehr anhaben. Den McLaren von Heikki Kovalainen hielt Webber mit über eineinhalb Sekunden Vorsprung hinter sich. Hinter Kovalainen reihte sich ein weiterer prominenter Finne ein. Die Rede ist vom amtierenden Formel 1 Weltmeister Kimi Räikkönen. Mit exakt 3 Hundertstelsekunden landete er hinter seinem Landsmann, gefolgt vom Polen Robert Kubica dem schon über eine Sekunde auf seinen Vordermann fehlten.

Die heftigen Niederschläge bereiteten den Teams ein unversöhnliches Testende. Nach 3 angenehmen Tagen am Circuit de Catalunya wurden der Formel 1 Tross heute von Mutter Natur gestoppt, zumindest hat sie es versucht… Sogar mit Erfolg könnte man meinen, wenn man sich in den frühen Morgenstunden im Fahrerlager umgesehen hat. Zwei Teams haben den Wetterfröschen Glauben geschenkt und sich, durch die starke Regenwahrscheinlichkeit beeinflusst, dazu entschieden, die Testkilometer zu sparen und abzureisen. Die Force India Crew packte ebenso ihre Sachen zusammen, wie die geknickte Toro Rosso Mannschaft, die ihren völlig lädierten STR3 nach hause bringen wollte.

Die Regenfälle erreichten heute teilweise sogar eine Stärke, welche die offiziellen dazu veranlasst hat, die rote Flagge zu zücken und die Session abzubrechen. Doch nicht nur das Wasser, dass vom Himmel kam, sondern auch der ein oder andere Defekt löste eine Unterbrechung aus. Der Bolide von Robert Kubica blieb nach einsetzendem Regen plötzlich stehen und Kazuki Nakajima, der hinter Jenson Button auf Rang 6 fuhr, sorgte kurz vor Testende abermals für eine rote Flagge. Der Motor des Japaners löste sich am Ende des Tages in Rauch auf. Mit 62 Runden war der Japaner der fleißigste Pilot des Tages, knapp vor Nelson Piquet Junior, der 61 Runden für sich verbuchen konnte.

Jarno Trulli und Toyota haben heute schnell das Handtuch geworfen. Mit 18 Runden und der langsamsten Zeit des Tages reihte sich der Italiener in die Tabelle ein. "Wir wussten das Regen vorausgesagt wurde, also erhofften wir uns nicht allzu viel von diesem Tag", sagte Trulli. Als wir dann endlich ein paar Runden mit unserem Regen-Setup gefahren sind, bemerkten wir aber, dass es aufgrund der sich ständig ändernden Bedingungen keinen Sinn macht weiterzufahren."

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