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Carlos Sainz: Volkswagen steht vor anspruchsvoller Aufgabe
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Die Experten sind sich einig: Mit dem Race Touareg hat Volkswagen Motorsport ein extrem robustes Auto entwickelt. In den vergangenen Jahren war kein Dakar-Fahrzeug zuverlässiger. „Von diesen Erfahrungen profitieren wir jetzt auch bei der Entwicklung unseres Rallye-Polo“, verriet Carlos Sainz am Rand der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt.

Bis 2013 will Volkswagen ein konkurrenzfähiges Auto entwickeln – eine anspruchsvolle Aufgabe. Deshalb setzt die Motorsportabteilung auf die reichhaltigen Erfahrungen des Spaniers. Sainz fuhr jahrelang erfolgreich in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), gewann zwei Titel (1990, 1992). Die Dakar 2010 beendete er souverän als Sieger.“Wir müssen uns an die komplexen Regularien herantasten, um ein wirklich siegfähiges Auto bauen zu können. Die WRC ist komplettes Neuland für uns. Aber wir haben eine erfahrene Mannschaft“, meint Sainz. „El Matador“ ist mit dem Rallye-Geschäft und den entscheidenden Persönlichkeiten bestens vertraut. Er stellt Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern her und kennt viele etablierte Fahrer gut – unter anderem den amtierenden Weltmeister Sébastien Loeb. Aber entschieden ist noch nichts. Die Szene ist klein. Darum ist es nicht leicht, die richtigen Besatzungen für die Allrad-Polos zu finden. „Schön wäre ein junger deutscher Fahrer“, findet VW-Motorsportdirektor Kris Nissen.

Doch zunächst gilt es, das Auto weiter zu entwickeln. Der VW Polo R WRC hat einen 1,6-Liter-TSI-Motor, der mit Direkteinspritzung und Turboaufladung derzeit rund 300 PS leistet und ein maximales Drehmoment von etwa 350 Newtonmeter erreicht. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Getriebe mit Allradantrieb. Der Wagen ist so wichtig wie die Fahrer selbst. „Bisher konnte ich noch keinen Testkilometer absolvieren – aber vielleicht bekomme ich die Chance“, lächelt Sainz verschmitzt. Für Oktober und November sind Starts des Teams bei der Rallye Spanien und in Wales geplant. „Diese Einsätze dienen aber nicht nur als Test für unsere Technik. Für uns geht es darum die gesamte Komplexität der WRC zu verstehen. Erst dann sind wir für jede Eventualität gewappnet“, sagt der Spanier.

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