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Citroën DS3: Klare Absage an den Retro-Look
Citroën DS3: Klare Absage an den Retro-Look Bilder

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Als Citroën im letzten Jahr die Einführung eines DS-Modells bekannt werden ließ, sprossen die Spekulationen wie Pilze aus dem Boden. Sollten die Franzosen tatsächlich eine Wiederauflage der legendären Baureihe planen, die den Ruf der Marke für Individualisten und Intellektuelle begründete? Mitnichten, das DS-Label ist als zusätzliche Produktlinie gedacht, die sich durch radikaleres Design und ein hohes Maß an Individualisierungsmöglichkeiten auszeichnet. Den Beginn macht am 12. März der Citroën DS3.


Nomenklatur

Eher durch Zufall kam die Bezeichnung DS für die zwischen 1955 und 1976 produzierten Fahrzeuge mit der stromlinienförmigen Karosserie und der hydropneumatischen Federung zustande. Vom Entwicklungscode VGD für „voiture à grande diffusion“ (was soviel bedeutet wie Fahrzeug mit großer Verbreitung) blieb zunächst nur der letzte Buchstabe übrig, der bei den Prototypen anfänglich mit einer Zahl kombiniert wurde. Als dann ein weiterer Buchstabe hinzukam und das Kürzel DS entstand, führte der sprachliche Gleichklang des französischen Wortes „déesse“ (Göttin) zur Übernahme dieses Wortspiels als Modellbezeichnung. Der neue DS3 hat aber außer der Bezeichnung mit diesem Klassiker nichts zu tun.

Design

Im Gegenteil: Wo andere Hersteller wie beispielsweise Mini, Fiat (mit dem 500) oder Volkswagen (mit dem New [foto id=“126739″ size=“small“ position=“right“]Beetle) häufig und gerne das Retro-Design zitieren, wendet sich der Citroën DS3 ganz bewusst ab von Tradition und Nostalgie. Der französische Kleinwagen versteht sich als Anti-Retro-Auto und bringt dies auch in seinem Design zum Ausdruck, das Emotionen wecken soll. Durch die schwarze Einfärbung der Säulen scheint das Dach über dem Innenraum zu schweben. Eine angedeutete Haifischflosse taucht am mittleren Dachpfosten aus der Gürtellinie des Dreitürers auf.

In den Kühlergrill integrierte Chromleisten mit dem Citroën-Doppelwinkel geben der Frontpartie ebenso ein markanteres Gesicht wie die in die seitlichen Schlitze der Schürze integrierten LED-Leuchten, für die in der Basisausstattung allerdings 250 Euro extra fällig werden. Im Innenraum kommen gegenüber dem C3 veränderte Instrumente zum Einsatz sowie unterschiedliche Dekore.

Individualisierungen

Das „Auto von der Stange“ ist beim Citroën DS3 passé. Zur herkömmlichen Wahl von Ausstattung (es stehen die Linien Chic, SoChic und SportChic im Angebot) und Außenfarbe (bei DS3 sind es immerhin elf Lackierungen) ergibt sich eine Vielzahl an zusätzlichen Individualisierungsmöglichkeiten. Bis zu fünf Dachfarben, vier Dachaufkleber samt designmäßig korrespondierenden Fußmatten sowie acht unterschiedliche Dekore für das Armaturenbrett lassen aus jedem DS3 beinahe schon ein Unikat werden.

So werden die DS3 auf den Straßen mitunter zu manchem Farbakzent im grauen Umfeld der Masse beitragen. Eine hellblaue Karosserie mit dunkelrotem Dach hat dabei ebenso Charme wie ein gelbes Fahrzeug mit weißem Dach oder ein roter DS3 mit schwarzem Dach. Der Hersteller stellt insgesamt 38 Kombinationsmöglichkeiten zur [foto id=“126740″ size=“small“ position=“left“]Auswahl.

Technik

In den Abmessungen liegt der grundsätzlich dreitürige DS3 weitgehend auf einer Ebene mit dem erst vor wenigen Tagen vorgestellten Fünftürer Citroën C3, der die technische Basis bildet. Der DS3 ist um sieben Millimeter länger und niedriger sowie um 1,3 Zentimeter schmaler. Mit 285 Liter Volumen ist der Kofferraum um 15 Liter kleiner ausgefallen. Durch Umklappen der asymmetrisch geteilten Rückbank erweitert sich der Stauraum auf 980 Liter.
Stark überarbeitet haben die Ingenieure das Fahrwerk des im Werk Poissy produzierten DS3. Härtere Federn und Dämpfer, verstärkte Querstabilisatoren sowie eine besonders feinfühlige Lenkung tragen zu einem agilen Fahrverhalten des kleinen Franzosen bei. Gegenüber früheren Kleinwagen wurde der Geräuschpegel deutlich abgesenkt. Das ermöglicht unter anderem ein stark Schall absorbierender Dachhimmel oder dickere Seitenscheiben.

Weiter auf Seite 2: Motorenpalette; Selbstzünder; Preise; Fazit

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Motorenpalette

Aus drei Benzinern und zwei Turbodiesel-Aggregaten besteht das Motorenangebot für den Citroën DS3. Den Einstieg bei den Otto-Motoren bildet ein 1,4-Liter mit 95 PS. Er ist ebenso aus dem C3 bekannt wie der 120 PS starke 1,6-Liter. Dem DS vorbehalten ist das Top-Triebwerk, das aus ebenfalls 1,6 Litern Hubraum eine Leistung von 156 PS generiert. Dieser Motor hinterließ auf ersten Fahrten im Großraum Paris einen guten Eindruck, zumal die Ingenieure speziell für dieses Aggregat einen besonders im unteren Drehzahlbereich sportlichen Klang komponiert haben.

Selbstzünder

Während beim C3 die Dieselmotoren erst im Spätsommer nachgeschoben werden, stehen sie für den DS3 nach Auskunft von Citroën-Sprecher Thomas Albrecht bereits zum Start zur Verfügung. Beide Selbstzünder weisen 1560 ccm Hubraum auf und verfügen über Common-Rail-Direkteinspritzung. Von der Version mit 92 PS gibt es zusätzlich eine speziell auf niedrigen Verbrauch und geringe Abgaswerte getrimmte Ausführung. Sie ist bei [foto id=“126742″ size=“small“ position=“right“]identischem Preis und gleichen Fahrleistungen mit Stahlfelgen anstatt schmucker Leichtmetallräder sowie grundsätzlich einer schmaleren Bereifung bestückt. Der Top-Diesel bringt es auf 112 PS und ist wie der stärkste Benziner mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert.

Preise

Bei 15200 Euro beginnt der Einstieg in die Welt des Citroën DS3. Damit ist er um 600 Euro günstiger als der identisch motorisierte C3. Allerdings lassen sich die Preise angesichts der unterschiedlichen Ausstattungen nicht so ohne weiteres vergleichen. Einige der herkömmlichen Extras für den DS3 sind in Paketen zusammengefasst. So gibt es beispielsweise eine Heizung für die vorderen Sitze nur in Kombination mit einer Lederpolsterung. Mit den Individualisierungsmöglichkeiten in Form von Aufklebern und Dekoren lässt noch so mancher zusätzliche Hunderter investieren. Auch für zehn der elf Lackierungen werden Aufpreise von 215 oder 430 Euro fällig. Der DS3 mit 120 PS kostet mindestens 17500 Euro, der stärkste Benziner 19800 Euro. Die Diesel schlagen mit 18400 und 20700 Euro zu Buche.

Fazit

DS steht bei Citroën künftig für „Distinctive Style“, also unterscheidender Stil. Den Anfang macht der DS3, DS4 [foto id=“126743″ size=“small“ position=“left“](im Frühjahr 2011) und DS5 (Ende 2011 in Verbindung mit dem ersten Hybrid-Fahrzeug von Citroën) werden folgen. Damit soll sich die Optik einer Baureihe bewusst von den „Butter-und-Brot“-Versionen abheben und dabei auch die persönlichen individuellen Gestaltungsmöglichkeiten mit einbeziehen. Da der Hersteller im Laufe der Zeit wie die Modedesigner immer wieder neue Dekore und Aufkleber anbieten will, ergibt sich für den Autobesitzer sogar die Chance, das Outfit seines Gefährts zu verändern und das nicht nur, wenn vielleicht an der einen oder anderen Folie schon etwas der Zahn der Zeit genagt hat. Das geht jedenfalls viel einfacher als die Entfernung eines ungeliebten Tattoos auf der menschlichen Haut.

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