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Der Audi-Wandel zum Mobilitätsdienstleister
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Das Auto wird gerade zum zweiten Mal erfunden: Am Ende könnte es einer Gondel ähneln, so General Motors, oder einer Telefonzelle, wie Toyota meint, aber im Grunde wird es wieder dem heutigen Auto ähneln, wovon Audi überzeugt ist.

Doch auch beim Zukunftsauto in zehn bis 15 Jahren wird laut dem Ingolstädter Autohersteller im Vergleich zum heutigen Fahrzeug vieles anders sein. So könnten nach Audi-Entwicklungschef Michael Dick gegenüber dem Handelsblatt dann möglicherweise Kugeln die Räder ersetzen, der Ein- und Ausstieg über Flügeltüren erfolgen, das Autofahren bei Bedarf der Computer übernehmen und alles elektrisch funktionieren.

Dabei konnte laut Dick die Welt solch ein Gefährt schon bewundern. Im Mega-Film „I, Robot“ war es der Dienstwagen von Hollywood-Star Will Smith. Das Fahrzeug gilt als das erste sichtbare Zeichen eines neuen Mobilitätskonzeptes, das der bayerische Hersteller mit den Ringen verfolgt. Das Konzept geht von neuartigen Fahrzeugen und vom veränderten Fahrzeugnutzen aus. Zu den Annahmen gehört, dass jedes Auto eine rollende Kommunikationszentrale ist. Mit Navigation und Nachrichtenübertragung in Echtzeit, globaler Vernetzung, die Büroarbeiten und Bankgeschäfte während der Fahrt ermöglichen.

Der Audi-Entwickler meint in diesem Zusammenhang auch, dass im Fahrzeuginnern künftig mehr Platz sein wird. Denn der Getriebetunnel werde überflüssig, der Elektroantrieb verschwinde unter dem Fahrzeugboden, die Airbags wanderten an die Karosserieaußenseite. Bezogen auf die Fahrzeugnutzung sieht die Planung eine Flatrate vor. Diese erlaubt den Zugriff auf Fahrzeugmodelle nach Wahl. Das kann mal eine Limousine, ein Kombi, ein Sportwagen oder ein Geländewagen sein. Die jeweilige Nutzungszeit bestimmt der Kunde.

Entsprechend den Audi-Vorstellungen komme zuerst die Flatrate. Danach werde der allmähliche Wandel in Richtung „I, Robot“-Fahrzeug vollzogen.

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