Der Italo-Amerikaner: Lancia hat neuen Thema (und Voyager) bei den Händlern
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Lancia Thema: Und so sieht der über fünf Meter lange Italiener von der Seite aus. Bilder

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Lancia Thema: Ins Gepäckabteil passen 462 Liter hinein. Bilder

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Lancia Thema: Die Heckpartie mutet durchaus auch noch amerikanisch an. Bilder

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Lancia Thema: Hochformatige Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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Lancia Thema: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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Lancia Thema: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Lancia Thema: Blick ins recht übersichtliche Cockpit. Bilder

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Lancia Thema: Blick auf den Außenspiegel auf der Fahrerseite. Bilder

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Lancia Thema: Moderne Leuchteinheit mit Bi-Xenon-Scheinwerfer und LED-Tagfahrlicht. Bilder

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Lancia Thema: Blick unter die Haube, hier beim 3,0-Liter-Turbodiesel. Bilder

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Lancia Thema: Das Markenlogo sitzt vorn am oberen Rand des Kühlergrills. Bilder

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Lancia Thema: Blick auf die gegenüber dem Chrysler 300C weniger wuchtige Front. Bilder

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Lancia Thema: Die große Stufenheck-Limousine ist das neue Flaggschiff der Marke. Bilder

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Bad Saarow – Mit dem Thema kehrt Lancia wieder in die obere Mittelklasse zurück, ein Segment, das hierzulande eindeutig von den Platzhirschen Audi A6, BMW 5er und Mercedes-E-Klasse beherrscht wird. So wird sich der große Italiener, der zu Einstiegspreisen ab knapp unter 41 500 bis fast 51 000 Euro seit dem zweiten November-Wochenende (zusammen mit dem neuen Voyager-Van) bei den Händlern steht, eher an Konkurrenten wie Ford Mondeo messen lassen müssen.

Kein Aufguss des vormaligen Chrysler 300C

Es sei dies kein Aufguss des vormaligen 300C von Chrysler, dem US-Autobauer, bei dem die Lancia-Konzernmutter Fiat inzwischen das Sagen hat, betont Lancia-Deutschland-Sprecher Markus Hauf bei der [foto id=“389206″ size=“small“ position=“left“]nationalen Fahrvorstellung im brandenburgischen Bad Saarow. „90 Prozent der Grundstruktur sind neu und jedes einzelne Teil der Karosserie“, pflichtet Marken-Mann Dirk Bott seinem Kollegen aus der Kommunikation bei.

Weniger wuchtig, italienisch eleganter

Die über fünf Meter lange Limousine, insgesamt solide verarbeitet und für diese Klasse unterhalb der Premiumanbieter durchaus standesgemäß anmutend, kommt weniger wuchtig, eher italienisch eleganter daher. Das Cockpit macht in der teuersten Variante, mit der wir unterwegs waren, einen insgesamt sogar recht noblen Eindruck. Platz ist selbst hinten in dem Fünfsitzer noch ordentlich vorhanden. Ins Gepäckabteil passen gut 460 Liter, wobei sich die Rücksitzbank geteilt umklappen und das Stauvolumen bei Bedarf damit auch noch erweitern lässt. Die Rundumsicht geht in Ordnung. Die Bedienung fällt nicht schwer.

Schon umfangreiches Basispaket

Das neue Spitzenmodell der Marke soll, so Bott, „amerikanische Großzügigkeit mit italienischem Stil“ verbinden. Drei Ausstattungen gibt es. Schon das Basispaket ist etwa von Chrom über Leder, Tempomat, Telematik und Parksensoren bis hin zur Rückfahrkamera umfangreich bestückt, nicht zuletzt was die [foto id=“389207″ size=“small“ position=“left“]Sicherheit betrifft. Ab Stufe zwei ist laut Tobias Dilsch aus dem Produktmarketing Navigation Standard an Bord, ab Stufe drei Totwinkelassistenz sowie Abstandskontrolle, Auffahrwarnung und Bewegungserkennung hinten.

Drei Vier- und Sechszylinder mit 190, 239, 286 PS

Erstmals steht Lancia wieder eine Plattform mit (sportlicherem) Hinterradantrieb zur Verfügung. Den bei rund 47 000 Euro beginnenden 286-PS-Sechszylinder-Benziner aus dem Chrysler-Regal haben die Entwickler mit einer neuen Achtstufen-Automatik kombiniert, die beiden 190-/239-PS-Vierzylinder-Turbodiesel von Fiat Powertrain mit einer Fünfstufen-Box. Der Thema ist damit über 230 bis 240 Stundenkilometer schnell. Die rußgefilterten Selbstzünder sind drehmomentstärker und genügsamer. Den Mixverbrauch für das Trio geben die Italiener zumindest im Datenblatt mit gut sieben[foto id=“389208″ size=“small“ position=“left“] bis noch unter zehn Litern an.

Fahrwerk europäischer abgestimmt

Alles in allem: Bei dem auf europäische Straßenverhältnisse neu abgestimmten und gelagerten Fahrwerk ist ein ganz guter Kompromiss zwischen Komfort und Dynamik gelungen. Die Lenkung gibt direktere Rückmeldung von der Straße. Die Bremsen arbeiten einwandfrei. Die Geräusche sind besser gedämmt. Bei Nässe und eingeschaltetem Scheibenwischer legt die Elektronik die Bremsbeläge leicht an die Bremsscheibe an, reduziert so den Wasserfilm zwischen beiden und erhöht die Wirkkraft, betont Technikspezialist Klaus Schühle. Damit Lancia künftig nicht mehr ganz so chancenlos im Regen steht. Auch den neuen Voyager stellen wir noch ausführlicher vor.


Datenblatt: Lancia Thema
Motor: ein Sechszylinder-Benziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 3,6, 3,0 Liter
Leistung: 210/286, 140/190, 176/239 KW/PS
Maximales Drehmoment: 340/4650, 440/1600, 550/1800 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 7,7, 9,7/7,8 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 240, 232 Stundenkilometer
Umwelt: laut Lancia Mixverbrauch je nach Bereifung 9,4/9,7, 7,1/7,2 Liter pro 100 Kilometer, 219/227, 185/191 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundaustattung (Auswahl): Stabilitätskontrolle, Seiten-, Kopfairbags, Fahrer-Knieairbag, CD/MP3-Radio, Zweizonen-Klimaautomatik, 18/20-Zoll-Räder, 235/245er-Reifen
Preis: 46 900/50 900 Euro, 41 400/43 900, 46 900/50 900 Euro

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