Ecclestone schießt gegen Montezemolo: Danke für die Clowns

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(motorsport-magazin.com) Sie sind neu, sie sind aufregend und sie werden überall heiß diskutiert: Nachtrennen. Schon im nächsten Jahr soll bei mehr Rennen als nur in Singapur unter Flutlicht gefahren werden. Peter Sauber mahnt jedoch zur Vorsicht: "Es gibt Strecken, die würden nachts wie Niemandsland und ein Computerspiel aussehen", warnte Sauber in seiner Kolumne für den Blick. Diesen Eindruck vermittelte ihm das MotoGP-Nachtrennen in Katar.

Aber nicht nur das Aussehen der Streckenperipherie gibt Sauber zu denken. "Auch nach Singapur bleibt eine wichtige Frage unbeantwortet", betonte er. "Welche Auswirkung hat das Flutlicht, wenn es regnet? Veränderungen sind in der Formel 1 gut, aber man sollte es nicht übertreiben." Aus seiner Sicht sind maximal zwei Nachtrennen genug.

Montezemolo will sich Gehör verschaffen

Unterstützung erhält Sauber von Luca di Montezemolo, der jedoch mehr über die Strecken an sich als über die Nachtrennen schimpft. "Leider fahren wir auf Strecken, die für einen Zirkus oder etwas anderes besser geeignet wären, denn das Spektakel wird vom Safety Car gebracht", sagte ein erzürnter Italiener der Gazzetta dello Sport. Das sei beschämend für die Formel 1.

"Am Sonntag habe ich mich vor dem Fernseher gefühlt, als wäre ich in Disneyworld. Hoffen wir, dass sie in Singapur 2009 Modeschauen, Disney Paraden oder etwas Anderes machen. Aber sicher nicht Formel 1. Wenn das die Zukunft des Rennsports ist, dann sieht es schlimm aus. Ich mochte Valencia schon nicht, wir werden uns Gehör verschaffen."

Ecclestone schießt zurück

Bernie Ecclestone sieht in den Aussagen des Ferrari-Präsidenten vor allem die Verärgerung über das eigene schlechte Abschneiden bei der Nachtpremiere in Singapur. "Wenn er den Singapur GP als Zirkus ansieht, dann müssen wir dafür danken, dass er die Clowns gestellt hat", wird Ecclestone in der Mail on Sunday zitiert.

"Nach dem Wochenende von Ferrari sollte der Präsident den Mund halten und geduckt herumlaufen", so Ecclestone weiter. Keiner der beiden Ferrari-Fahrer kam in Singapur in die Punkte. Kimi Räikkönen landete in der Mauer und Felipe Massa riss den Tankschlauch aus der Anlage. "Wenn Massa die WM verlieren sollte, dann wird er wissen, dass das Team dafür verantwortlich ist."

adrivo Sportpresse GmbH

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