Einsteiger-Bikes mit 48-PS-Drosselung – Mehr gibt´s später
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Natürlich gibt es spezielle Bikes für Einsteiger. Wem aber schon von vornherein klar ist, dass er nach den zwei Jahren Probezeit mit dem Stufenführerschein ein stärkeres Bike fahren will, kann ein solches auch gleich kaufen – und für zwei Jahre auf 35 kW/48 PS drosseln lassen. Für nahezu jedes Motorrad auf dem deutschen Markt werden mittlerweile sogenannte Drosselkits angeboten.

Allerdings darf ein mit dem Führerschein A2 fahrbares Motorrad nicht mehr als 0,2 kW pro Kilogramm leisten – bei 48 PS also muss das Fahrzeuggewicht mindestens 175 Kilogramm betragen. Ansonsten heißt es: weiter drosseln. Das ist übrigens der Grund, warum zum Beispiel die 163 Kilogramm leichte KTM 690 Duke A2-konform nur 35 kW/42,5 PS leistet.

Technisch lässt sich das Problem Drosselung einfach lösen. Zumeist kommt eine mechanisch Beschränkung des Gasgriff-Weges zum Einsatz, alternativ kann man auch elektronisch über Eingriffe am Motormapping drosseln. Die Kosten liegen etwa bei 100 Euro. Das Angebot vor allem an mechanischen Lösungen ist groß, doch nicht immer macht eine Drosselung Sinn, denn 1.000er Supersportler leisten bereits fast bei Standgas 48 PS, da macht eine Leistungsbeschränkung ebenso wenig Sinn wie etwa bei sehr schweren Motorrädern wie der Honda Goldwing.[foto id=“466394″ size=“small“ position=“left“]

Dennoch ist die Auswahl groß. Wir haben vier Bikes unter die Lupe genommen, die sich einerseits mit 48 PS gut bewegen lassen, andererseits aber auch später offen viel Spaß machen.

Für die große Tour

Reisemotorräder sind oft mit großvolumigen Motoren sowie viel Zubehör ausgestattet und dementsprechend schwer. Die BMW F 800 GT geht da einen anderen Weg. Sie bringt nur 213 Kilogramm auf die Waage und wird von einem Reihenzweizylinder-Motor mit 66 kW/90 PS angetrieben. Das Schöne: Zum aktuellen Modelljahr wurde die Bayerin umfassend überarbeitet, wobei die Optimierung der Tourerqualitäten im Vordergrund stand. Dabei wurde auch gleich der letzte Namensteil von ST in GT verwandelt. Höherer Lenker, größere Scheibe, neue Sitzbank, reisetauglichere Koffer und ABS in Serie wurden ihr spendiert, so dass sie nun als voll tauglicher Tourer gelten kann. Passend dazu gibt es wie bei den anderen F-Modellen das verstellbare Fahrwerk ESA für hinten und die Antischlupfregelung ASC. Die Besonderheit: Die F 800 GT ist der einzige Tourer auf dem Markt mit einem wartungsfreundlichen Zahnriemenantrieb. Ihr Preis liegt bei rund 10.500 Euro.

Für den sportlichen Fahrer

Generell stellt sich die Frage, ob man einen Supersportler drosseln sollte. Die oft auf Drehzahl ausgelegten Motoren machen eben erst bei hohen Touren wirklich Freude und bringen dort ihre Leistung; wer aber beispiels- und verständlicherweise eine Ducati 848 Evo oder sogar [foto id=“466395″ size=“small“ position=“left“]deren Edelvariante mit Beinamen Corse SE zum Traummotorrad auserkoren hat, der wird die zwei Jahre sicherlich überstehen. Die 848 ist neben den verbliebenen 600er Racern und der Triumph Daytona 675 eine der wenigen verblieben Supersportler unter 1.000 Kubik – aber mit entsprechenden Qualitäten. Vor allem wiegt sie vollgetankt nur 196 Kilo, die auch von 48 PS behände vorangetrieben werden können. Ihr V2 ist ein würdiger Vertreter der Ducati-Philosophie und leistet offen 96 kW/131 PS bei nur 10.500 Touren. Es gibt die 848 Evo auch als Corse SE in schwarz-silberner Lackierung mit Öhlins-Federbein, Traktionskontrolle und Schaltautomat. Dann kostet sie 15.350 Euro, einen Tausender mehr als die pure 

Für den Allrounder-Fan

Die Allrounder gehören zur beliebtesten Klasse überhaupt. Und die Kawasaki ER 6n (verkleidet heißt sie f) ist seit Jahren das einzige Bike, das in die BMW-Phalanx eindringen und den zweiten Platz in den Verkaufscharts halten kann. Mit ihrem agilen Zweizylinder-Reihenmotor und 53 kW/72 PS bietet sich die 206 Kilo leichte Kawa aber auch zur Drosselung an. Für das vergangene Jahr wurden beide Varianten der ER 6 neu gestylt, und insbesondere die nackte Version macht mit ihrem seitlich liegenden Federbein und dem aggressiven Design an. Im Zuge der Modellauffrischung wurde das sowieso schon spielerische Handling noch einmal verfeinert, der Rahmen weiter versteift. In Sachen Fahrverhalten gibt sie keinem Piloten Rätsel auf – sie ist also ein empfehlenswertes Einsteigerbike. ABS führt sie serienmäßig mit, der Preis liegt bei knapp 7.000 Euro.[foto id=“466396″ size=“small“ position=“left“]

Für den Klassiker

Wer heute in den 50ern ist, der hat in seiner Jugend Motorrädern hinterher geblickt, die mit den heutigen modernen kaum etwas gemein haben. Eindrücke, die viele der einstigen Bewunderer nicht losgelassen haben. Die suchen heute ein Retro-Bike, das aussieht wie der Traum von einst. Diese sind indes (kaum sichtbar) mit moderner Technik ausgestattet. Eine davon ist die Triumph Bonneville, benannt nach dem Salzsee in den USA, wo Triumph in den 50er Jahren einen Geschwindigkeitsrekord aufstellte. Während die Optik sich ganz an die ihrer Ahnin anlehnt, wird der Reihenzweizylinder mit 50 kW/68 PS per moderner Einspritzanlage gefüttert. Für knapp 8.200 Euro gibt es die Bonneville mit Gussrädern im 17-Zoll-Format; wer rund 9.000 Euro investieren kann, der greift zur Bonneville T100, die mit 19-Zoll-Speichenrädern, längeren Schutzblechen, sich verjüngenden Auspuffrohren, Faltenbälgen an der Gabel und der Zweifarben-Lackierung der Ur-Bonneville noch näher kommt. Und der Fahrer an die Erinnerungen von damals.

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