Ekström auf Pole, Mercedes im Aufwind: Ekström trotzt dem Regenpoker

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(motorsport-magazin.com) Nur um 13 Tausendstelsekunden war Mattias Ekström der Einzug in die zweite Qualifying-Session gelungen – am Ende sicherte sich der Audi-Pilot zum zweiten Mal in Folge die Pole Position: Trotz eines unglücklichen Agierens der Ingolstädter beim Lausitzer Wetterpoker setzt sich die Audi-Erfolgsserie dank des Schweden vorerst fort. Die wiedererstarkten HWA-Mercedes wurden mit einem zweiten Startplatz für Paul di Resta belohnt – und auch die Jahreswagen zeigten sich mit Mike Rockenfeller auf Startplatz drei konkurrenzfähig.

Missglückter Audi-Poker

Wie schon in Hockenheim blieb den Stuttgartern auch diesmal im Qualifying der Start mit allen acht Autos verwehert. Nach Jamie Green traf es nun Ralf Schumacher. "Wir hatten heute morgen ein Problem mit dem Motor", sagte der HWA-Pilot gegenüber der ARD. "Wir konnten es noch nicht lokalisieren, haben uns für den Motorwechsel entschieden. Da wir nun sowieso von hinten starten müssten, haben wir uns entschieden, am Qualifying nicht teilzunehmen." Auch Futurecom-Pilot Johannes Seidlitz musste auf die Teilnahme verzichten: Nach einem schweren Einschlag beim morgendlichen Training beschädigte der 18-Jährige seinen A4 DTM so nachhaltig, dass er auch beim morgigen Rennen zuschauen muss.

Doch auch in Reihen der Audi-Werkspiloten waren Verluste zu beklagen: Unter zugezogenem Himmel boten die ersten Minuten der ersten Qualifying-Session zwar die Chance, eine fliegende Runde auf trockener Strecke zu fahren. Die Abt-Audi-Piloten ließen diese jedoch ungenutzt. Bei stärker werdendem Nieselregen gelang es zumindest Champion Timo Scheider, sich vergleichsweise souverän auf Platz zwölf zu retten. Auch Mattias Ekström schaffte es knapp auf den rettenden 14. Platz – Hockenheim-Sieger Tom Kristensen und Martin Tomczyk scheiterten allerdings am Einzug in die zweite Session. Neben den beiden Neuwagenfahrern mussten auch die Phoenix-Piloten Alexandre Prémat und Oliver Jarvis vorzeitig aufgeben.

Mercedes zeigt Performance

Bei diesmal konstantem Nieselregen musste der zuvor noch auf Rang eins liegende Jamie Green seinen Kollegen im Mercedes-Neuwagen die Bühne überlassen: Auf Bruno Spengler folgte an der Spitze der Zeitenliste Gary Paffett, dem nach seiner Startkollision von Hockenheim allerdings noch eine Rückversetzung um fünf Startplätze bevorsteht. Dennoch mussten sich die im Regen gewohnt souveränenen HWA-Piloten am Ende einem Vertreter der Ingolstädter geschlagen geben: Mattias Ekström war es, der Audi mit seiner Bestzeit in der zweiten Session nach dem missglückten Start ins Qualifying einen Lichtblick verschaffte.

Neben den Jahreswagenpiloten Mike Rockenfeller, Jamie Green und Maro Engel auf den Rängen sechs bis acht, die sich so den Einzug in den dritten Abschnitt des Qualifyings sicherten, sorgten auch Audi-Jahreswagenpilotin Katherine Legge sowie Futurecom-Pilot Tomas Kostka auf den Plätzen acht und elf für Erfolge in Reihen der älteren Boliden. Anders als für Green und Engel, die ihre Positionen auch in der dritten Session behielten, ging es bei Mike Rockenfeller weiter voran.

Ekström setzt sich durch

So war es der Rosberg-Pilot, der wenige Minuten vor dem Ende der vorletzten Session ausgerechnet seinen Markenkollegen Timo Scheider auf den undankbaren fünften Platz verdrängte. Eine Teilnahme am finalen Schlagabtausch der Top 4 blieb dem Jahreswagenpiloten dennoch verwehrt: Nach einem Fahrfehler auf einer weiteren fliegenden Runde blieb Rockenfeller im Kiesbett stecken. Neben Scheider, dessen Revancheversuch gegen Rockenfeller erfolglos blieb, musste sich auch Bruno Spengler mit einem Startreihe drei begnügen. Gary Paffett, Mattias Ekström und Paul di Resta sicherten sich souverän die Teilnahme an der letzten Runde des Qualifyings.

Hierbei genügte die Vorlage Paul di Restas nicht: Scheinbar mühelos unterbot Mattias Ekström die Zeit des schottischen Mercedes-Piloten. Auch ohne die Rückversetzung Paffetts wäre die Pole zum zweiten Mal in Folge an den Schweden gegangen: So gelang es auch dem Engländer nicht, die Zeit des Schweden zu schlagen – der morgen die in Hockenheim gezeigte Leistung, nicht jedoch das dortige Rennergebnis wiederholen will…

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