Europas Pkw- Markt erholt sich weiter
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Mit 1,388 Millionen verkauften Pkws und Kombis erhöhte sich im September der Absatz auf dem europäischen Automarkt um 6,3 Prozent. Es war der vierte Anstieg in Folge, dennoch beträgt das Minus zum Vorjahrszeitraum nach den ersten neun Monaten noch 6,6 Prozent. Noch freundlicher ist die Entwicklung in Westeuropa, wo es einen Anstieg um 9,6 Prozent gab, sodass das Gesamtminus hier auf 4,5 Prozent zurückging.

Der hohe Zuwachs basiert allerdings weitgehend auf der Ergebnissen der fünf Metro-Märkte. Nach Deutschland (316.666/+21,0 %), Frankreich (183.110/+14,0 %), Italien (189.476/+6,8 %) und Großbritannien (367.929/+11,5) konnte nach 16-monatiger Talfahrt auch Spanien (77.374/+18,0 %) zulegen. Die Iberer (-28,6 %) laufen aber wie auch Großbritannien (-15,8 %) nach wie vor einem zweistelligen Defizit gegenüber dem Vorjahreszeitraum hinterher. Von den kleineren Märkten lagen nur Österreich (+18,o %), Norwegen (+12,7 %) und die Schweiz (+2,9 %) im Plus, während in den anderen Ländern der Absatz teilweise immer noch zweistellig sank.

Noch prekärer ist weiterhin die Verkaufssituation in den östlichen Ländern mit lediglich 59.464 Einheiten, was einem Rückgang gegenüber September 2008 von 36,4 Prozent und für die ersten neun Monate von 28,7 Prozent entspricht. Diesmal gab es lediglich in Polen (24.973/+7,5 %) und Tschechien (12.196/+0,5 %) Zuwächse, während in Rumänien, im letzten Jahr noch die Nummer zwei, mit einem Rückgang um 74,5 Prozent auf 6.780 Einheiten der Markt fast zum Erliegen gekommen ist.

Bei den Herstellern gab es – auch wenn die Ergebnisse von Ford noch nicht vorliegen – kaum Veränderungen in den Top Ten. VW (156.616 ( +15,4 %) behauptete seine Spitzenstellung. Opel/Vauxhall (110.248/+5,0 %), Renault (104.274 /+21,1 %), Fiat (88.858/+12,6), Peugeot (87.145), Citroën (76.461/+11,8 %) und Toyota (70.268/+0,5 %) waren alle im Plus. Die Premiumanbieter Mercedes (58.020/-11,4 %), BMW (57.732/-2,3 %) und Audi (49.103/-23,4 %) alle im Minus, auch wenn der Rückgang der Münchener erfreulicherweise marginal war.

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