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Fahrbericht: Alfa Romeo MiTo TCT – Für sportliche Fahrer mit Geduld
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Das Doppelkupplungsgetriebe kann auch manuell geschaltet werden Bilder

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Der Kofferraum fällt eher klein aus Bilder

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Innen gibt sich der MiTo sportlich Bilder

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Der Dreitürer ist wahlweise mit vier oder fünf Sitzplätzen zu haben Bilder

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In der Heckansicht zeigt der MiTo seine typischen Rundleuchten Bilder

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Ausgelegt ist das neue Doppelkupplungsgetriebe für Belastungen bis 350 Newtonmeter, hergestellt wird es im norditalienischen Wer Bilder

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Im Vergleich zum Standardgetriebe mit fünf manuellen Gängen sind es im Mix nur 0,1 Liter, die weniger verbraucht werden Bilder

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Da der Aufpreis für das Sechsganggetriebe 1.500 Euro beträgt, liegt der Basispreis für das Fahrzeug bei 18.950 Euro Bilder

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Der Alfa MiTo ist das erste Fahrzeug des Fiat-Konzerns, das mit dem selbstentwickelten Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet ist Bilder

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Der Alfa MiTo ist das erste Fahrzeug des Fiat-Konzerns, das mit dem selbstentwickelten Doppelkupplungsgetriebe (TCT = Twin Clutch Technology) ausgestattet ist. Kombiniert werden kann es ausschließlich mit dem 1,4-Liter-Benzinmotor in der Version mit 99 kW/135 PS. Da der Aufpreis für das Sechsganggetriebe 1.500 Euro beträgt, liegt der Basispreis für das Fahrzeug bei 18.950 Euro.

Nicht wenig Geld für einen gut motorisierten Kleinwagen, zumal das DSG-Getriebe im Volkswagen Polo – und dies muss für Fiat der Maßstab sein – einen Hunderter weniger kostet. Im Vergleich mit dem schon ein wenig in die Jahre gekommenen Doppelkupplungsgetriebe der Wolfsburger erarbeitet sich Fiat einen leichten Komfortvorsprung. Zumindest dann, wenn man den DNA-Schalter in der Mittelkonsole auf N (Normal) stellt, ist das Ansprechverhalten der Kupplung nicht so abrupt wie beim DSG. Dafür fällt der Fahreindruck wenig sportlich aus. So benötigt das Getriebe nach einer kurzen Phase ohne Last immer [foto id=“328347″ size=“small“ position=“left“]einige Zehntelsekunden zuviel, um nach dem erneuten Treten des Gaspedals den richtigen Gang zu finden. Das geht im D-(Dynamic)Modus wesentlich besser, allerdings schaltet das Getriebe hier in einigen Situationen zu hektisch zwischen den Gängen hin und her.

Anfahrverhalten

Wirklich störend ist das Anfahrverhalten, wenn sich – z.B. an einer Ampel oder vor einem Kreisverkehr – der Motor im Stand mit Hilfe des Stopp-Start-Systems ausgeschaltet hat. Verlässt der Fuß die Bremse, um das Gaspedal zu bedienen, vergehen gefühlt mehrere Sekunden – tatsächlich sind es wohl nur ein bis zwei – bis der Motor startet, der erste Gang von der Elektronik eingelegt wird und sich das Fahrzeug in Bewegung setzt. Das kann, zum Beispiel beim Kreuzen einer Vorfahrtsstraße, ungewollt zu kritischen Situationen führen. Auf keinen Fall passt es zu einer Marke, die sich stets einen betont sportlichen Anstrich gibt. [foto id=“328348″ size=“small“ position=“right“]Gut, das man das Start-Stopp-System über einen Knopf im Armaturenbrett deaktivieren kann, obwohl diese Lösung natürlich kaum der Weisheit letzter Schluss ist. Denn dann hätte man sich das vielgepriesene System gleich sparen können.

Apropos Sparen

Wer sich das TCT-Getriebe kauft, um hinterher die Kosten zu senken, wird enttäuscht. Im Vergleich zum Standardgetriebe mit fünf manuellen Gängen sind es im Mix nur 0,1 Liter, die weniger verbraucht werden. Es mag allerdings sein, dass in der Praxis ein höherer Unterschied herauskommt – Fiat spricht von bis zu zehn Prozent, da ein Automatikgetriebe im Gegensatz zum Fahrer natürlich stets und immer den idealen Schaltpunkt trifft. Die manuelle Schaltgasse wird im Alltag wohl kaum benutzt werden, und auch die 90 Euro Aufpreis für die Schaltpaddel hinter dem Lenkrad kann man sich getrost sparen. Bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h sind es immerhin zwei Zehntelsekunden, die das TCT-Getriebe gegen der manuellen Version herausfährt.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Doppelkupplungsgetriebe: Datenblatt & Preis

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Doppelkupplungsgetriebe [foto id=“328350″ size=“small“ position=“left“]

Ausgelegt ist das neue Doppelkupplungsgetriebe für Belastungen bis 350 Newtonmeter, hergestellt wird es im norditalienischen Werk Biella. Von der dortigen Kapazität (400.000 Einheiten), können bis zu 150.000 Stück auf das TCT-Getriebe entfallen. Und auch eine Verdoppelung des Jahresvolumens auf insgesamt 800.000 Stück ist denkbar. Denn Fiat hat mit seiner neuen Doppelkupplung viel vor. Schon im nächsten Jahr erhält die Alfa Giulietta in Kombination mit dem 170 PS-Motor das Getriebe, und auch für den kommenden Chrysler 200 ist es vorgesehen. Zudem wird eine Siebengang-Version kommen, und Ende 2013 will Fiat eine Variante für das A-Segment bringen, das noch schmaler baut und leichter ist als das nur 81 Kilogramm schwere TCT im MiTo

Datenblatt: Alfa MiTo TCT Fünftüriger Kleinwagen
     
Motor: – 1,4-Liter-Benzinmotor
– Doppelkupplungsgetriebe
– 99 kW/135 PS
0-100: 8,2 s
Höchstgeschwindigkeit: 207 km/h
maximales Drehmoment: 192 Nm bei 4.250 U/min
(230 Nm bei 1.750 U/min im Dynamic-Modus)
Verbrauch: 5,5 Liter/100 Kilometer
CO2-Ausstoß: 126 g/km
Abgasnorm: Euro 5
   
Versicherungseinstufung: – Haftpflicht: 16
– Teilkasko: 22
– Vollkasko 20
   
Preis: ab 18.950 Euro

Kurzcharakteristik
  
Alternative zu: VW Polo mit DSG
Passt zu: Netten italienischen Nachbarn („Isch ´abe gar keine Schaltgetriebe“)
Sieht gut aus: in der Mailänder City, neben einem VW Polo mit DSG
Was kommt: Siebengang-Version, TCT für Alfa Giulietta und Chrysler 200 2011, TCT für A-Segment-Fahrzeuge Ende 2013

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