Fahrbericht Kawasaki Ninja ZX-10R: Beherrschbare Urgewalt
Fahrbericht Kawasaki Ninja ZX-10R: Beherrschbare Urgewalt Bilder

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Mit der Ninja ZX-10R hat Kawasaki ein ganz „heißes Eisen“ im 1000er-Supersportler-Feuer. Denn hinter der angriffslustig gestalteten Schale, verbirgt sich nicht nur ein potenter Vierzylinder mit bis zu 154 kW/210 PS, sondern jede Menge Hightech, um die brachiale Gewalt beherrschbar zu machen.

Die schmal bauende Front der Verkleidung der 15 495 Euro teuren Nippon-Sportlerin setzt eher auf Kurven denn auf Kanten, um für eine ordentliche Aerodynamik zu sorgen. Die kompakten Scheinwerfer erlauben [foto id=“420518″ size=“small“ position=“left“]eine kürzere Frontverkleidung. Auf der anderen Seite kann der Motor seine Abwärme durch die vergleichsweise großen Öffnungen in der Verkleidung besser abgeben.

Und Abwärme entsteht ohne Frage, gibt der Fahrer dem 998-ccm-Reihenvierzylinder die Sporen. Das maximale Drehmoment von 112 Nm stemmt die Ninja bei 11 500 U/min aufs Hinterrad, während die Spitzenleistung von 147 kW/200 PS bei 13 000 Touren anliegt. Rechnet man die Staudruckaufladung durch die „Ram-Air“-Öffnungen in der Verkleidung mit ein, sollen es 154 kW/210 PS sein. Allerdings geht die komplett neu entwickelte, 295 km/h schnelle Japanerin nicht mit der Brechstange an die Arbeit. Wo ihre Vorgängerin schon auf den ersten Metern kompromisslos sportlich wirkte, gibt sich die neue Ninja beinahe sanft. Denn so begeisternd schiere Kraft sein mag – sie muss auch beherrscht sein. Kawasaki überlässt [foto id=“420519″ size=“small“ position=“right“]deshalb einen Teil der Arbeit dem Zentralrechner: Via Bedientaste am linken Lenkerende lässt sich die Motorcharakteristik in drei verschiedenen Stufen regulieren.

Während der ‚Full-Power-Mode’ fürs zornige Angasen auf der Rennstrecke zum Einsatz kommt, lässt sich die ZX auch in den Betriebsarten ‚Middle’ und ‚Low’ bewegen. Die Basisgangart hingegen stellt maximal 60 Prozent der vollen Leistung bereit. Auch die Tempo-30-Zone lässt sich so ohne schleifende Kupplung oder nerviges Lastwechselrucken durchfahren. Die 10er-Ninja ist stärker als je zuvor – und doch beherrschbarer. Das macht sich auch im Verbrauch bemerkbar, das sich – moderat im Alltag gefahren – mit 6,2 Liter Super pro 100 Kilometer bewegen lässt, was in Kombination mit dem 17 Liter fassenden Tank Distanzen von rund 270 Kilometern erlaubt.

Auf der Rennstrecke sind derlei Angaben indes Nebensache: hier steht der Wahlschalter stets auf ‚Full’ – wobei die Ninja sich selbst in dieser Fahrstufe beherrschbar zeigt. Keine Tücken belasten den Drehmomentverlauf: Die Abstimmung des Antriebs kommt einem Meiserstück gleich. Der Vierzylinder gibt sich bei aller Kraft stets kultiviert. Zudem sorgen verschiedene elektronische Helferlein für Unterstützung. So zum Beispiel die serienmäßige Traktionskontrolle, die ein Wegschmieren des Hinterrads zuverlässig verhindert. Dabei lässt sich das Maß an Hinterradschlupf, den das System zulässt, in drei Stufen einstellen. [foto id=“420520″ size=“small“ position=“left“]Alle fünf Millisekunden misst das System Motor- und Raddrehzahl sowie die Drosselklappenstellung. Einen Teil dieser Daten nutzt auch das Supersport-ABS. Leider muss der Kunde für das spät, aber sanft eingreifende System 1 000 Euro extra locker machen.

Den Mittelpunkt des Fahrwerks bildet ein neu gezeichneter Aluminium-Doppelprofilrahmen, an der Front versieht eine voll einstellbare Upside-Down-Gabel mit 43 Millimetern Standrohrdurchmesser ihren Dienst, und auch der hintere Stoßdämpfer ist rundum justierbar.

Fazit

Wer der wilden Hatz auf der Rennstrecke frönen will, kann mit wenigen Handgriffen die per Steckverbindung arretierten Rückspiegel entfernen. Und genau hier fühlt sich die ZX-10R auch am wohlsten. Auf der Piste kann sie ihr Potential voll ausspielen. Denn dieses erschöpft sich nicht nur in der Bereitstellung vieler Pferdestärken, sondern in der mühelosen Beherrschbarkeit. Damit setzt die Ninja noch deutlicher Maßstäbe als mit der schieren Leistung. Und so mag der Startpreis von 15 495 Euro nicht unerheblich sein. Der Gegenwert an Kraft und Hightech wiegt das jedoch allemal auf.

Datenblatt Kawasaki Ninja ZX-10R

Supersportmotorrad
Antrieb: flüssigkeitsgekühlter Reihen-Vierzylinder-Motor, vier Ventile pro Zylinder, 998 ccm Hubraum
Leistung: 147 kW/200 PS bei 13 000 U/min; 154,4 kW/2010 PS bei 13 000 U/min inkl. mit Ram-Air-Effekt
max. Drehmoment: 112 Nm bei 11 500 U/min
   
elektronische Kraftstoffeinspritzung, sechs Gänge, Traktionskontrolle
   
Sitzhöhe: 81,3 Zentimeter
Tankinhalt: 17 Liter
Reifen: vorn 120/70-ZR 17, hinten 190/50-ZR 17
Leergewicht: 201 Kilogramm (inkl. ABS)
Zuladung: 180 Kilogramm
Höchstgeschwindigkeit: 295 km/h
Verbrauch: 6,2 Liter/100 km
   
Preis: 14 495 Euro, Aufpreis ABS: 1 000 Euro

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Gast auto.de

Mai 31, 2012 um 4:07 pm Uhr

Das ist doch mal ’ne ordentliche Leistung: 154,4 kW/ — 2010 PS — bei 13 000 U/min inkl. mit Ram-Air-Effekt 😉

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