Fahrbericht Triumph Speed Triple: Schnelligkeit aus Tradition
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Setzen viele Motorradhersteller bei neuen Modellen auf Vielseitigkeit, beschert Triumph mit der Speed Triple ein Bike für puren Fahrspaß. Für 11 700 Euro ist das Naked Bike zu haben.

Als Triumph vor 14 Jahren seinem Sportler Daytona das Plastikkleid auszog, ihm ein Paar hässlich schielende Glupschaugen verpasste und das Ganze Speed Triple nannte, hielten viele dies für „very british“. Seitdem hat sich viel getan in der Zweiradwelt. Selbst die Mainstream-orientierten Japaner und konservativen Deutschen versuchten sich an solchen[foto id=“25291″ size=“small“ position=“right“] „Nackt“-Modellen. Und kamen doch nie gegen diese Britin an.

Vielgab es nicht zu tun…

Damit das so bleibt, wollte Triumph die Streetfighter für 2008 sinnvoll überarbeiten. Doch bei genauerer Betrachtung wurde den Entwicklern klar, dass sie gar nicht viel verändern durften, um den Charakter dieses Bikes nicht zu verwässern. Insofern fällt der erste Sichtkontakt mit der Neuen keinesfalls überraschend aus: Nach wie vor bellt sie den [foto id=“25292″ size=“small“ position=“left“]Betrachter mit ihrem gedrungenen Aussehen und dem Stummelheck an, versehen mit der charakteristischen Einarmschwinge und den Doppelaugen. Feine Änderungen zur Vorgängerin sind filigranere Felgen, eine schwarze Gabel und neue Hitzeschilder der Endtöpfe. Hinter neuen Verkleidungen sind Kühlschläuche und Leitungen verborgen, das Rücklicht besitzt eine Klarglasabdeckung und die Blinker kommen im aggressiven Pfeil-Design daher.

Gänsehaut-Feeling garantiert

Der Fahrer sitzt vergleichsweise weit oben; Kurzbeinige haben es schwer mit [foto id=“25293″ size=“small“ position=“right“]beidfüßigem Bodenkontakt. Der konische Magura-Alulenker zwingt den Fahrer automatisch in die aggressiv vorgebeugte Haltung mit sportlich eng geschnittenen Kniewinkeln. Die flache Sitzbank integriert den Fahrer ausgezeichnet. Bei dem unveränderten Motor, der mit Druck aufs Knöpfchen heiser röchelt, kommt zum typischen Dreizylinder-Brüllen ein kongenialer Sound-Partner in Form des süchtig machenden Ansaugschlürfens aus der Airbox hinzu – Gänsehaut-Feeling garantiert.

(Weiter auf Seite 2: Vom Schub, was sie besonders liebt und ihre Maße…)

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Der Vorschub

Das Dreizylinder-Aggregat schiebt schon aus niedrigen Drehzahlen vehement voran. Was die 1050er so bekömmlich macht, ist ihr ausgesprochen breites Drehzahlband. Am Kindergarten [foto id=“25295″ size=“small“ position=“left“]und der Grundschule rollt sie lässig im fünften oder gar sechsten Schongang vorbei, nur um am Ortsende freudig erregt auf die herzhaft geöffnete Drosselklappen mit gleichmäßigem Schub zu reagieren. Einziges Manko: Der erste Druck setzt ziemlich ruppig ein, in Schräglage gilt es kräftig die Linie zu korrigieren. In den oberen Drehzahlregionen teilt der Drilling das Maß seiner Anstrengungen zunehmend mit – je höher das Aggregat dreht, umso spürbarer werden die Vibrationen.Auch der überarbeitete Schaltmechanismus kann nicht vollends überzeugen.

Das liebt sie…

Auf kurvenreichen Landstraßen kommt dann aber der große Auftritt der Speed Triple. Dort imponiert sie mit [foto id=“25296″ size=“small“ position=“right“]unnachahmlich satter Straßenlage, typisch britischer Unbeirrtheit und einer Sanftmut, die sie den Federelementen von Showa verdankt. Die beiden Räder liefern ein klares, straffes Feedback. Zielgenau und neutral wie ein Taschenmesser aus SchweizerFertigung schneiden sie den Asphalt in feine Scheibchen. Überhandlichkeit kann man dem Bike dabei jedoch nicht vorwerfen. Je kleiner die Wege, je enger das Geläuf, umso mehr Körpereinsatz verlangt es. Korrekturen in Schräglage sind kein Problem, schon eher das Bremsen: Die Dunlop Qualifier-Reifen zeigen das bekannte Aufstellmoment. Dabei arbeiten die beeindruckenden Vierkolben-Festsattelzangen aus dem Hause Brembo zur Freude der Normalfahrer mit eher harmlosem Biss; Sportfahrer sind hingegen leicht enttäuscht. Am eigentlichen Bremsvermögen gibt es indes nichts zu kritteln.

Landstraßenjäger der Streetfighter-Extraklasse

Die Triumph ist als sportives Naked Bike konzipiert, als Landstraßenjäger der Streetfighter-Extraklasse. Dafür ist sie puristisch ausgerüstet und gönnt sich lediglich den [foto id=“25297″ size=“small“ position=“left“]Luxus eines ebenso umfangreichen wie informativen Cockpits, das auf Knöpfchendruck alle möglichen Informationen ausspuckt – auch solche, auf die Speed Triple-Fahrer qua Natur verzichten können wie beispielsweise der Durchschnittsverbrauch auf hundert Kilometer. Dieser lag im Test bei sechs bis sieben Litern, spielt aber eher für Kilometerfresser eine Rolle, der Speed Triple-Fahrer möchte jedoch ein Höchstmaß an Fahrspaß, und den sofort. In diesem Konzept ist auch der Zweierbetrieb nicht wirklich vorgesehen -Triple-Treiber jagen allein und suchen auf der Landstraße Single-Herausforderungen.

Teststeno Triumph Speed Triple

Streetfighter mit flüssigkeitsgekühltem Reihen-Dreizylinder-Viertakt-Motor,
vier Ventile je Zylinder, Hubraum 1 050 ccm,
max. Leistung 97 kW/132 PS bei 9 250U/min,
max. Drehmoment 105 Nm bei 7 500 U/min,
elektronische Kraftstoffeinspritzung, geregelter Katalysator, Sechsgang-Getriebe,
Leichtmetall-Brückenrahmen, Upside-Down-Telegabel, Aluminium-Einarmschwinge mit angelenktem Zentralfederbein,
Sitzhöhe 81,5 cm,
Tankinhalt 18 Liter,
Trockengewicht 189 kg;
Preis 11 690 Euro.

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