Fahrbericht VW Arteon Shooting Brake: Schrullige Karosse hübsch verpackt

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Großes Auto, kleiner Motor: Doch auch mit dem Einstiegs-Diesel überzeugt der Arteon Shooting Brake mit Laufkomfort und Langstreckenqualität. Womit das Wolfsburger Pkw-Flaggschiff sich auch bei Familien- und Flottenfahrern als stilvolle Alternative, nicht nur zum Volumenmodell und Technikspender Passat Variant, empfiehlt. Aber auch in punkto Eleganz und Glamour kann das großzügige Coupé mit den Premium-Protagonisten wie Audi Avant, Mercedes T-Modell oder Volvo V60 konkurrieren.

Der Arteon als Premium-Alternative zum Passat

Der Golf-fahrende Nachbar kräuselt die Stirn. Arteon Shooting…wie? Selbst eingeschworene VW-Fahrer fremdeln mit dem Namen der neuen Variante des derzeitigen Wolfsburger Pkw-Flaggschiffs. Tatsächlich haben doch die Niedersachsen mit der englischen Karosserie-Schrulle eines „Jagdwagens“ so viel zu tun wie die britische Küche mit Kochkunst. Vielleicht war das VW-Marketing aber auch der wagemutigen Meinung, dass sich die von Mercedes-Benz mit dem CLS wiederentdeckte und auf dem Kontinent eingeführte Kombi-Coupé-Form als lukrative Lücke entpuppen könnte. Wie auch immer, seit dem letzten Facelift gibt es neben der viertürigen Limousine Arteon die ansehnliche Premium-Alternative zum Volkswagen Passat Variant. Zwar mit etwas weniger Variabilität und Platzangebot als der Familien- und Flotten-Bestseller, dafür jedoch deutlich cooler und dynamischer gestaltet. Dabei übernimmt der Shooting Brake die wuchtige Front mit der nach vorn abfallenden Motorhaube und dem breiten Chromstreben-Lächeln noch eins zu eins von der Arteon-Limousine. Erst ab Wagenmitte dreht sich die Karosserie in ein knackig-elegantes Heck mit ausgeformten Schultern, integriertem Heck- und bündig abschließenden Dachspoiler. Dazu passen die Voll-LED-Rückleuchten mit neuer Grafik, die den inzwischen üblichen Modellschriftzug flankieren.
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Elektronische Helferchen, die funktionieren

Auch im Innenraum weiß das Kombi-Coupé mit Leder und Echtholzdekore sowie ausgefeilter Elektronik zu überzeugen. Nichts, was man nicht auch im Passat finden würde, doch immerhin schon mit digitalem Cockpit mit Durchlichttechnik, Infotainment-Touchscreen mit Slidern und Internetanbindung sowie einem Multifunktionslenkrad mit kapazitiven Bedientasten. Die individuell einstellbare Ambientebeleuchtung schafft dazu eine edle Atmosphäre. Einzig die ausfahrbare Scheibe als Head-up-Display will so gar nicht zum Glamour-Ambiente des Arteon Shooting Brake passen. Zugleich ist das Plastik-Täfelchen aber auch ein Indiz dafür, dass die verkorkste Software aus den aktuellen Volkswagen-Modellen noch nicht verbaut ist. Weshalb die vielen elektronischen Helferchen auch noch so funktionieren wie sie sollen – zumindest in der Regel. In Baustellen mit geänderten Linienführungen nervt die Pieperei, mit dem das System beständig auffordert, in die vermeintliche Fahrbahnmitte zurückzukehren. Während die drahtlose Aufladung des (Android-) Smartphones nun zwar vorhanden ist, sich jedoch im willkürlichen Rhythmus und ohne äußeres Zutun immer wieder aus- und einschaltet.
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Schön und praktisch zugleich 

Der Sitzkomfort ist ausgezeichnet. Durch die flachere Dachlinie können sich im Fond dank mehr Kopf- und Beinfreiheit auch groß gewachsene Personen auf längeren Strecken sehr bequem räkeln. Trotz der angedeuteten Kombi-Form bietet der Shooting Brake allerdings kaum mehr Kofferraum als die Fließheck-Version des Volkswagen Arteon. Bei 565 Liter in Normalstellung sind es gerade mal zwei Liter. Doch fürs Urlaubsgepäck oder den großen Wochenendeinkauf reichen natürlich auch die allemal. Und immerhin 75 Liter mehr werden es, wenn die Rücksitzlehnen umklappen und ein mehr als 1600 Liter großes Abteil freiräumen, mit dem dann auch der Ikea-Einkauf problemlos und elegant verpackt nach Hause kommt. Wenn Arteon, dann also auf jeden Fall die Kombi-Version. Zumal der Preisunterschied zum Fließheck nur schlanke 885 Euro beträgt, für die dann nicht nur das schönere, sondern auch praktischere VW Pkw-Flaggschiff vorfährt.
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Es muss nicht immer Plug-in-Hybrid sein

Und dazu braucht es nicht mal den größten Motor oder gar der Plug-in-Hybrid Antrieb unter der Haube. Unser Testwagen kam mit dem im VW-Konzern bewährten 150-PS-Turbodiesel, der beim Arteon als Einstiegsmotor fungiert, auf den Hof. Der reißt natürlich keine Bäume aus und auch dynamisches Kurvenwedeln sind nicht gerade seine Stärke. Doch im urbanen Alltag und auch auf der Langstrecke bringt er die 1,7-Tonnen-Fuhre zuverlässig und laufruhig voran. Zumal die Spezialität des 4,87 Meter langen Kombi Modells ohnehin das komfortable Gleiten ist, was ihm ebenso gut gelingt wie den stärkeren Varianten – auch wenn der Motor in der Warmlaufphase sein typisches Arbeitsgeräusch nicht verbergen kann. Doch wenn man weiß, wie rau der selbstzündende Vierzylinder in anderen, kleineren Konzernfahrzeugen tackert, haben die Akustiker beim Shooting Brake einen richtig guten Job gemacht. Dazu kommt eine ausgewogene Fahrwerksabstimmung inklusive Progressivlenkung, die über die Fahrprofilauswahl mal sportlicher, mal komfortabler angepasst werden kann. Und nicht zuletzt schenkt er dem Fahrer an der Tankstelle ein Lächeln, wenn der Realverbrauch sich wie in unserem Fall bei 6,2 Liter einpendelt, nur gut einen Liter über dem angegebenem WLTP-Wert liegt. Was für ein entspanntes Gefühl (nach der aktuellen Elektroauto-Testerei), wenn nach dem Tankstopp knapp 1000 Kilometer Reichweite auf dem Borddisplay erscheint – die dann im realen Leben sogar inklusive schneller Autobahnetappen erreicht wird. Darüber hinaus fährt auch der Basisdiesel schon mit der neuen Twindosing genannten doppelten Abgasreinigung mit zusätzlichem SCR-Katalysator, die auch die Stickoxid-Emissionen auf ein realistisches Niveau runterbringen soll. Auf die entscheidenden Goodies muss der Basisdiesel-Fahrer auch nicht verzichten – zumindest nicht in der von uns gefahrenen Elegance-Ausstattung. Dazu gehört ab Werk ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das schnell, aufmerksam und harmonisch das Drehmoment von maximal 360 Newtonmeter sortiert. Wenn auch noch nicht elektronisch shift-by-wire angesteuert, sondern durch einen klassischen Wählhebel in der Mittelkonsole. Auch ein anständiges Assistenzsystem-Paket, unter anderem bestehend aus Abstandsradar, Notbremssystem, Fernlichtregulierung, Verkehrszeichenerkennung und Müdigkeitserkennung, ist ebenso wie ein Navi-System oder die sensorgesteuert öffnende und schließende Heckklappe schon ab Werk an Bord. Dazu lassen sich zahlreiche Optionen buchen. Unser Testwagen etwa hatte Zusatzausrüstung für gut 12.000 Euro an Bord. Womit der Anschaffungspreis dann auch mal schnell über die 60.000-Euro-Marke springt. Flaggschiff halt. (ampnet/fw)
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Daten des VW Arteon Shooting Brake 2.0 TDI 110 kW Elegance

Länge x Breite x Höhe (m): 4,87 x 1,87 x 1,46 Radstand (m): 2,84 Motor: R4-Diesel, 1968 ccm, Turbodiesel Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplung DSG Antriebsart: Front Leistung: 110 kW/150 PS bei 3500 U/min Max. Drehmoment: 360 Nm bei 1600–2750 U/min Höchstgeschwindigkeit: 216 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,4 Sek. NEFZ-Durchschnittsverbrauch: 4,2 Liter Effizienzklasse: A+ CO2-Emissionen: 107 g/km (Euro 6d-ISC-FCM) WLTP-Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter CO2-Emissionen: 135 g/km Testverbrauch: 6,2 Liter Leergewicht / Zuladung: 1660 kg / 550 kg Kofferraumvolumen: 565–1632 Liter Max. Anhängelast: 2000 kg Tankvolumen: 66 l Wendekreis: 11,9 m Reifen: 245/45 R18 Basispreis: 48.980 Euro
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