Fahrzeugentwicklung – Versuchsträger aus dem Drucker
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Wissenschaftler der TU Berlin haben gemeinsam mit Audi und BMW ein Modell entwickelt, um die Strömungsverhältnisse von Autos zu bewerten. „DrivAer“ heißt das Modell, das die Spezialisten für experimentelle Strömungsmechanik erdacht haben und es soll schon vor der Produktion eines Fahrzeugs realistische Aussagen über die Aerodynamik im Windkanal möglich machen.

Das Modellauto aus Gips und Epoxydharz ist 1,20 Meter lang, 0,45 Meter breit sowie 0,40 Meter hoch und eine Mischung aus den Fahrzeugen der beiden Hersteller. Im Gegensatz zu handmodellierten Ton- oder Gipsmodellen entstand der Versuchsträger aus einem speziellen 3D-Drucker der Universität. Bisher wurde ein eher abstraktes Modellauto ohne Räder, Spiegel und gekrümmten Flächen eingesetzt, das keine für die Autoindustrie relevanten Daten ergab.

64 Sensoren im Inneren des Autos messen künftig im Windlabor die Drücke bei einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h. Dadurch wollen die Wissenschaftler und die Ingenieure der Autohersteller die Strömungsphänomene am Auto besser verstehen, um den Widerstandswert und dadurch den Verbrauch zu minimieren. Außerdem erhoffen sie sich Erkenntnisse darüber, wie die Strömungen durch Konstruktionselemente im Auto aktiv beeinflusst wird.

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