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Fiat-Chrysler Pläne von Marchionne

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Unter europäischer Führung muss Amerikas automobile Nummer drei einen Weg zu neuer Stärke finden. Mit den Marken Chrysler, Dodge, Ram und Jeep ist Vielfalt vorhanden. Die Zeit der eineiigen Zwillinge bei Chrysler und Dogde scheinen nun gezählt zu sein.

Fiat-Chrysler-CEO Sergio Marchionne will damit mehr Klarheit für die Kunden schaffen. So wird es zukünftig – die Neuvorstellung ist für 2014 vorgesehen – den Chrysler Voyager nicht mehr als baugleiches Modell unter dem Namen Dodge geben. Als Nachfolger für den Minivan von Dodge und das Modell Avenger soll ab 2013 ein neues Crossover-Modell eingeführt werden. Die Mittelklasse-Limousine Chrysler Sebring, Schwestermodell des Avenger, wird dann erneuert. Und bisher typische Amerikaner werden europäischer: Der Chrysler Minivan und der Dodge Crossover bauen zukünftig auf Plattformen von Fiat auf.

Entgegen zuvor geäußerter Pläne wird es kurzfristig keinen Kleinwagen von Chrysler oder Dodge geben. Damit bleibt der Fiat 500 in den USA das einzige Angebot des Euro-amerikanischen Anbieters in dieser Klasse für die nächsten Jahre. Bisher wird der kleine Italiener jedoch nur über ein begrenztes Händlernetzwerk in den USA verkauft. Chrysler müsse sehr vorsichtig sein, so Marchionne, und dürfe einen solchen Kleinwagen nur zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten.

Gegenüber der Zeitschrift Automotive News Europe sprach Marchionne auch über die Euro-Krise. Seiner Meinung nach werden die europäischen Turbulenzen keine weltweiten Probleme auslösen. „Es gibt Teile der Welt, die dagegen völlig immun sind. Lateinamerika, Nordamerika und China werden nicht direkt von den Schwierigkeiten des europäischen Wirtschaftssystems beeinflusst.“

Für die Marke Dodge kündigte Marchionne ein kompakte viertürige Limousine an, die im Januar 2012 in Detroit vorgestellt werde. 2013 kommt dann der neue Crossover, nach 2014 soll das Modell Journey durch ein kleineres Crossover-Fahrzeug ersetzt werden. Chrysler wird auf der Basis der neuen Dodge-Limousine ein Schrägheckmodell einführen. In Europa soll dieses Auto dann als Lancia auf den Markt kommen. Überhaupt werden sich Chrysler und Lancia viele Plattformen teilen, so Marchionne.

Aktuell meldete die Marke Jeep für das laufende Jahr (bis Ende September) in Deutschland einen Zuwachs von 79 Prozent bei den Neuzulassungen.

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