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Genf 2013: McLaren P1 – Leichtbau-Rakete mit Formel 1-Genen

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Innen haben nur noch zwei Personen Platz Bilder

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Der Hyridantrieb kommt auf 916 PS Bilder

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Der McLaren P1 feiert in Genf Premiere Bilder

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Porsche 918 und Ferraris Enzo-Nachfolger müssen sich warm anziehen: Mit dem McLaren P1 steht ein ernsthafter Herausforderer auf den Supersportwagen-Thron bereit. Der exklusive Zweisitzer mit seinem 916 PS starken Hybridantrieb feiert auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) Premiere. Danach geht er in der Kleinstauflage von 375 Fahrzeugen zum Einzelpreis von rund 1,18 Millionen Euro in Serie.  

Äußerlich hat der P1 mit seinem 90er-Jahre-Vorgänger die typische Mittelmotor-Keilform gemein. Die beiden Insassen sitzen aber nun nebeneinander; im F1 hatten noch drei Personen, leicht versetzt zueinander, Platz. Neu sind auch die organischen Schwünge der Karosserie, die sich am Stil des McLaren-Einstiegs-Sportlers MP4-12C orientieren. Große Luftöffnungen an der Front und eine Dachhutze sorgen für ausreichend Frischluft, am Heck gibt es muskulöse Kotflügel und [foto id=“455343″ size=“small“ position=“left“]ein in Kniehöhe angebrachtes Endrohr. Ein ausfahrbarer Spoiler sorgt bei hohen Geschwindigkeiten für ausreichend Bodenhaftung.  

Antrieb

Für den Antrieb sorgt ein 3,8-Liter-V8-Biturbo-Benziner, der von der aus der Formel 1 bekannten KERS-Hybridtechnik unterstützt wird. Gemeinsam kommen der 542 kW/737 PS starke Benziner und der 132 kW/179 PS-E-Motor auf 674 kW/916 PS Leistung. Auch rein elektrisches Fahren ist möglich, zumindest für rund 10 Kilometer Strecke bei moderatem Tempo. Maximal legt der P1 in der Stunde 350 Kilometer zurück, wobei eine elektronische Sperre höhere Geschwindigkeiten verhindert. Noch beeindruckender sind jedoch die Beschleunigungswerte. Bis zum Erreichen von Tempo 100 vergehen weniger als drei Sekunden, vier Sekunden später passiert die Tachonadel die 200er-Marke, weitere zehn Sekunden später steht sie bei 300 km/h. Den Durchschnittsverbrauch gibt McLaren vorläufig mit unter 8,5 Litern an.  

Die Fahrleistungen gehen nicht nur auf das Konto von Motor und Aerodynamik, sondern sind auch Resultat des hohen Leichtbau-Aufwandes. Dank des großzügigen [foto id=“455344″ size=“small“ position=“right“]Einsatzes von Karbon, Titan und Magnesium soll das Verhältnis von Leistung und Masse deutlich über 600 PS pro Tonne betragen.  

Der hohe Entwicklungs- und Materialaufwand fließt allerdings auch in die Preise ein. Das war auch schon bei Vorgänger so. Mit einem Preis von 1,5 Millionen DM war er zu seiner Zeit das teuerste Serienauto der Welt, zahlte das aber auch mit Leistung zurück. Der zwischen 1993 und 1997 gebaute F1 gilt auch heute noch als einer der leistungsfähigsten Supersportwagen aller Zeiten. Sein bis zu 500 kW/680 PS starker 6,1-Liter-V12-Benziner auf BMW-Basis beschleunigte den Dreisitzer in nur knapp über drei Sekunden von null auf Tempo 100. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 380 km/h.

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