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Hyundai i30: Koreanische Kampfansage in der Kompaktklasse
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Jetzt macht auch Hyundai ernst in der Kompaktklasse: Mit dem i30 bringen die Koreaner Anfang September ein Fahrzeug nach Deutschland, das mehr als alle anderen Modelle der Marke europäische Ansprüche erfüllen will.

Die fünftürige Schräghecklimousine wird wahlweise mit einem von drei Benzin- oder zwei Dieselmotoren angeboten und zum Kampfpreis von 15 000 Euro für die Einstiegsversion bei den Händlern stehen.

Basismodell mit Klima & MP3-Player

Damit ist der i30 zwar einige Hunderter teurer als das bereits seit einiger Zeit erhältliche Schwestermodell Kia Ceed, dafür packt der Hersteller aber sogar in die Basisversion „Classic“ eine manuelle Klimaanlage und ein integriertes Audiosystem mit Anschlüssen für MP3-Player.

Über die weiteren Ausstattungsniveaus „Comfort“ und „Style“ steigert sich der Ausstattungsumfang bis hin zur „Premium“-Version mit Klimaautomatik, Parksensoren und sogar einem Navigationssystem. Lob verdienen die Koreaner auch für die umfangreiche Sicherheitsausstattung inklusive sechs Airbags, aktiven Kopfstützen und ESP.

Kofferraum in Golf-Größe

Ganz offensichtlich hat sich Hyundai bei der Konzeption des i30 an europäischen Vorbildern wie dem VW Golf oder dem Peugeot 307 orientiert. Das Kofferraumvolumen von 340 Litern ist zum Beispiel mit dem des Marktführers aus Wolfsburg identisch. Die Materialien im Innenraum wirken hochwertig und wie immer bei den Koreanern extrem sorgfältig verarbeitet. Auch beim Design setzt man auf europäischen Stil. Seitenansicht und Heckbereich erinnern sogar ein wenig an den 1er von BMW.

Aggregate

Von den insgesamt drei angebotenen Motoren dürfte der 1,4-Liter-Benziner mit 80 kW/109 PS Leistung als Einstiegsaggregat sowie der 1,6-Liter-Diesel als kleinerer der beiden Selbstzünder die meisten Kunden auf sich ziehen. Die 85 kW/115 PS des Triebwerks sind in praktisch jeder Fahrsituation mehr als ausreichend. Zudem ist der Preis mit 17 290 Euro inklusive serienmäßigem Partikelfilter attraktiv und deutlich unter dem Niveau der deutschen Konkurrenz.

Komfortables Fahrwerk – souveränes Gesamtbild

Der i30 ist aber nicht nur gut ausgestattet und ansehnlich gestaltet, er fährt sich auch ausgesprochen angenehm. Im Vergleich zum eher sportlich ausgelegten Kia Ceed wurde er deutlich komfortabler abgestimmt und zeigt damit mehr Alltagsqualitäten. Lediglich Querfugen werden nicht immer souverän geschluckt.

Wie sein Vorbild aus Wolfsburg überzeugt der Neue vor allem als Gesamtkonzept und leistet sich nur wenige Schwächen. Größer gewachsene Menschen würden sich vielleicht gerne einen tiefer einstellbaren Sitz wünschen, sportlich ambitioniertere Autofahrer die Lenkung etwas direkter ausgelegt wissen. Aber das sind Kleinigkeiten im Vergleich mit dem souveränen Gesamtbild, das der Kompaktwagen bei den ersten Testfahrten abgegeben hat.

Der i30 bislang bester gebauter Hyundai überhaupt…

Da bereits Anfang 2008 eine Kombiversion hinzukommt, rechnet der deutsche Importeur schon für nächstes Jahr mit 20 000 Zulassungen. Europaweit sollen 100 000 Einheiten verkauft werden, die alle noch in Korea produziert werden. Ab 2009 wird der Kompakte im neuen tschechischen Hyundai-Werk produziert.

Zum Vergleich: Vom Vorgänger Lantra/Elantra wurden in Deutschland maximal 5 000 Einheiten jährlich abgesetzt. Zudem denkt man bei Hyundai bereits über weitere Varianten nach. Eine dreitürige Schrägheckversion sowie ein Cabriolet – eventuell in Zusammenarbeit mit Karmann – könnten realisiert werden.

Die jetzt vorgestellte fünftürige Variante ist auf jeden Fall jetzt schon ein ernst zu nehmender Wettbewerber, gerade für die anderen Importmarken, aber auch für die deutschen Volumenhersteller. Und ganz gleich wie der i30 in den direkten Vergleichstests abschneiden wird, der beste bislang gebaute Hyundai ist er zweifellos.

Technische Daten Hyundai i30

Fünftürige Schräghecklimousine der Kompaktklasse;

Motoren:

1,4-Liter-Benziner, 80 kW/109 PS, max. Drehmoment: 137 Nm bei 5 000 U/min, 0-100 km/h: 11,7 s, Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h, Durchschnittsverbrauch:
6,1 Liter je 100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 145 g/km;

1,6-Liter-Benziner, 90 kW/122 PS, max. Drehmoment: 154 Nm bei 4 200 U/min, 0-100 km/h: 11,0 s, Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h,
Durchschnittsverbrauch: 6,2 Liter je 100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 152 g/km;

2,0-Liter-Benziner, 105 kW/143 PS, max. Drehmoment: 186 Nm bei 4 500 U/min, 0-100 km/h: 10,6 s, Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h,
Durchschnittsverbrauch: 7,1 Liter je 100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 170 g/km;

1,6-Liter-Diesel, 85 kW/115 PS, max. Drehmoment: 255 Nm bei 2 000 U/min, 0-100 km/h: 11,6 s, Höchstgeschwindigkeit: 188 km/h, Durchschnittsverbrauch:
4,7 Liter Diesel je 100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 125 g/km;

2,0-Liter-Diesel, 103 kW/140 PS , max. Drehmoment: 304 Nm bei 2 250 U/min, 0-100 km/h: 10,3 s, Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h, Durchschnittsverbrauch:
5,5 Liter Diesel je 100 Kilometer, CO2-Ausstoß: 145 g/km;

Preis ab: 14 990 Euro.

mid/ec

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