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Kia-Strategie – Tendenz nach oben
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Tendenz nach oben, neu wird der Trackster sein Bilder

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Mit einer anspruchsvollen Produktoffensive will Kia den Absatz in Europa weiter steigern. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Werk im slowakischen Zilina, das im Jahre Sechs nach seiner Eröffnung hart an der Kapazitätsgrenze arbeitet. Dort laufen derzeit der Kompakt-Van Venga und das SUV Sportage sowie Fünftürer und Kombi der Kompakt-Baureihe Ceed vom Band. Ab dem Jahreswechsel kommt das zweitürige Coupé Pro Ceed hinzu; momentan durchlaufen die ersten Exemplare zu Trainings- und Testzwecken die Fertigung.

Vorbild: Skoda

„Unsere Benchmark ist Skoda„, sagt Kia-Deutschland-Geschäftsführer Martin van Vugt. Um dorthin zu kommen, wo sich die Tschechen unter Volkswagen-Ägide etabliert haben, geht die koreanische Produktoffensive weiter. Zwölf neue Motoren befinden sich derzeit in Entwicklung, anspruchsvolle Baureihen wie der noch taufrisch wirkende Optima und der soeben grundlegend überarbeitete Sorento kommen schon 2015 in ihrer nächsten Modellgeneration auf den Markt. Das Markenversprechen von Fahrspaß und Sportlichkeit soll schon im kommenden Jahr eine Hochleistungs-Variante des Pro Ceed erfüllen; sie dürfte über einen 1,6-Liter-Turbo-Benziner mit rund 200 PS verfügen.

Sportlimousine GT[foto id=“439929″ size=“small“ position=“right“]

Während der Turbo-Kompakte kurz vor der Einführung ist, gibt es noch keine Entscheidung über eine Serienfertigung der hinterradgetrieben, großen Sportlimousine GT, die als ein Star der letztjährigen IAA in Frankfurt auftrat. Doch die Designabteilung hat nach Auskunft von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer Wert auf eine seriennahe Umsetzung gelegt: „Das sind schon sehr realistische Proportionen“, verriet er kürzlich. Die Chancen stehen also nicht schlecht; gleiches gilt in Bezug auf jene zweitürige, sportliche Ableitung der kommenden Modellgeneration des Soul, die heuer als Konzeptfahrzeug Trackster präsentiert wurde.

Weitere Modellvarianten

Zu weiteren Modellvarianten, die intern geprüft werden, gehören ein eigenständiges Coupé und ein Cabriolet; auch eine Kombi-Variante der nächsten Optima-Generation ist denkbar. Motorseitig existiert noch erhebliches Potential nach oben: Man setzt in Zukunft auf durchzugsstärkere Turbomotoren – und auch auf Hybrid-Modelle. Der gerade gezeigte Optima Hybrid soll dafür den Weg bereiten. Wie ernst Kia die europäischen Märkte nimmt, wird unter anderem durch die erheblichen Modifikationen des Antriebs dokumentiert. So verfügt das Modell hier über eine längere Übersetzung und einen kleineren, merklich effizienteren Benzinmotor als sein Schwestermodell für den US-Markt.

[foto id=“439930″ size=“small“ position=“left“]Mit der Höherpositionierung der Marke dürfte auch die Variantenvielfalt steigen. Momentan gibt es noch keine Ausstattungslinie, die – wie etwa die Laurin & Klement-Modelle von Skoda – einen besonders luxuriösen Auftritt pflegt. Das könnte sich in Zukunft ändern. Und auch bei den Individualisierungsmöglichkeiten besitzen die Koreaner noch Nachholbedarf.

Oberklasse

Das Wachstum soll allerdings organisch stattfinden. Und deshalb gibt es auch nur geringe Aussichten für die Spitzen-Limousinen K7/Cadenza und K9/Quoris, in Europa angeboten zu werden. Mit dem unglücklich gezeichneten, behäbigen Opirus haben die Koreaner im oberen Segment schon einmal Schiffbruch erlitten. Beim nächsten Mal soll das Umfeld stimmen. Dass die Mannschaft um Martin van Vugt dazu das Zeug besitzt, daran kann nach einem gemeinsamen Rundgang durch das Werk in der Slowakei kaum ein Zweifel bestehen: Es ist nicht nur eine der modernsten, sondern auch eine der saubersten Produktionsstätten in Europa. Und Platz für Erweiterungen gibt es ohnehin noch.

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