Le Mans 2011: Zehnter Sieg für Audi

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Die Audi R18 TDI von Le Mans: Benoît Tréluyer, Marcel Fässler und André Lotterer gewann das 79. 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Bilder

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Die Sieger von Le Mans: Benoît Tréluyer, Marcel Fässler und André Lotterer. Bilder

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Audi hat eines der spannendsten und dramatischsten 24-Stunden-Rennen der Le-Mans-Geschichte gewonnen. Marcel Fässler (Schweiz), André Lotterer (Deutschland) und Benoît Tréluyer (Frankreich), Zweitplatzierte des Vorjahres, holten gestern mit dem R18 TDI vor über 250 000 Zuschauern den insgesamt zehnten Le-Mans-Sieg für die Marke. Die drei Wekrs-Peugeot belegten die Plätze zwei bis vier, wobei der Wagen mit der Startnummer „9“ von Simon Pagenaud, Sébastien Bourdais und Pedro Lamy nur wenige Sekunden hinter dem Audi ins Ziel kam.

Nachdem Audi bereits im ersten Renndrittel zwei seiner Audi R18 TDI durch Unfälle verlor, ruhten alle Hoffnungen auf dem Fahrzeug mit der Startnummer „2“, das sich im Qualifying die Pole-Position gesichert hatte. 16 Stunden lang mussten Fässler, Lotterer und Tréluyer alleine gegen die drei Werks-Peugeot kämpfen, die nichts unversucht ließen, um Audi den Sieg streitig zu machen. Am Sonntagvormittag lagen die vier schnellsten Fahrzeuge noch immer innerhalb weniger Sekunden an der Spitze des Feldes. Immer wieder wechselte die Führung auch abhängig von den unterschiedlichen Strategien.

Allan McNish und Mike Rockenfeller überstanden extrem schwere Unfälle im ersten Renndrittel unverletzt. McNish hatte im Audi R18 TDI mit der Startnummer „3“ kurz vor Ende der ersten Stunde die Führung übernommen, als er im Streckenabschnitt „La Chappelle“ von einem GT-Fahrzeug bei Tempo 170 am linken Hinterrad getroffen wurde. Der R18 TDI kreiselte von der Strecke, prallte mit hoher Wucht gegen die Streckenbegrenzung und überschlug sich. Das aus einem Stück gefertigte Kohlefaser-Monocoque des Audi R18 [foto id=“363170″ size=“small“ position=“left“]TDI hielt dem Aufprall stand. McNish konnte dem Wrack unverletzt entsteigen und nach einer vorsorglichen Untersuchung im Krankenhaus an die Rennstrecke zurückkehren.

Einen noch größeren Schutzengel hatte Mike Rockenfeller, als er kurz vor 23 Uhr auf Platz zwei liegend im schnellsten Streckenabschnitt bei ca. 300 km/h ebenfalls von einem GT-Fahrzeug am linken Hinterrad touchiert wurde. Der Audi R18 TDI bog nach links ab und prallte mit 270 km/h gegen die Leitplanken auf der Anfahrt zur „Indianapolis“-Kurve. Rockenfeller konnte aus dem Wrack aussteigen. Der Vorjahressieger blieb vorsorglich über Nacht im Krankenhaus, konnte dieses am Sonntagvormittag aber schon wieder verlassen.

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