Le Mans 2014: Dreikampf der Systeme
Le Mans 2014: Dreikampf der Systeme Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/Toyota

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16 Siege gegen zwölf Titel. Mythos Porsche gegen die Konzernschwester Audi. Und das auf höchstem Rennsport-Niveau. Bei der 82. Auflage des bedeutendsten Langstrecken-Rennens der Welt setzt der Volkswagen-Konzern ganz auf seine Hybrid-Technik. Während Porsche mit einem Benzin-Hybrid-Konzept an der Sarthe startet, baut Audi auf seine altbewährte Diesel-Technik in Paarung mit Elektroantrieb. Schon nach dem Qualifying zeigt sich, dass die sportlichen Marken von Europas größtem Automobilhersteller mit beiden Konzepten auf Top-Niveau fahren. Aber Toyota war schneller.

Toyota tritt mit einem V-8-Hybrid-Renner[foto id=“515791″ size=“small“ position=“right“] an und setzte in der Qualifikation die Bestzeit. Damit sicherten sich die Japaner die prestigeträchtige Pole-Position für die „24 Heures du Mans“ die am Sonnabend um 15 Uhr starten. Bei einem Langstreckenrennen ist der erste Startplatz zwar nur von untergeordneter Rolle, denn in 24 Stunden kann viel passieren, aber doch ist es ein Zeichen für die Schnelligkeit der Toyota.

Mehr als drei Zehntel Sekunden trennen den zweitplatzierten Porsche 919 Hybrid (Dumas, Jani, Lieb) von Startplatz Eins. Da es sich bei den 24 Stunden von Le Mans allerdings um ein Grand-Prix-Rennen handelt, wird von Beginn bis zum Ende am Limit und darüber hinaus gefahren. Im Prinzip ist es ein „Rennen, das im Ganzen einer kompletten Formel-1-Saison entspricht“, erklärt Audi-Teamchef Wolfgang Ulrich. Die Le Mans Prototypen müssen über die gesamte Distanz halten. Einfach mal einen Motor[foto id=“515792″ size=“small“ position=“left“] tauschen geht nicht. Jeder kleine Fehler oder Defekt der in der Box behoben werden muss, kostet wertvolle Sekunden und kann eine Mannschaft weit zurückwerfen. Oftmals trennen nach 24 Stunden gerade mal 20 Sekunden den Sieger vom Rest des Feldes.

Herzschlagfinale sind in Le Mans an der Tagesordnung. Nervenaufreibende Szenen spielten sich in den vergangenen Jahren ab. Nun warten die rund 300 000 Fans auf den Showdown der drei großen Werksteams.

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