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Lizenz zum Spaßhaben | Mini Cooper Cabriolet
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Hier in Hamburg ist er der wahre Golf der Hansestadt – der Mini Cooper. Ein bayerischer Brite im Maßanzug. Knuffig, kultig, flink; ein echter Cityflitzer.  Open-Air-Fans greifen zum Mini Cabriolet und lassen sich charmant von ihm verführen.

In unserem Fall kam das Cooper Cabriolet in der Sidewalk-Edition zum Einsatz. Das Sparkling Silber Metallic ist definitv Geschmackssache, aber der Rest darf sich sehen lassen. Exklusive 17 Zoll Leichtmetallfelgen mit Runflat-Reifen präsentieren sich in einem frischen Design. Besonders der Innenraum offenbart feinstes, stillvoll designtes Leder in Malt Brown. Wer nicht mehr bis zum neuen Facelift des Mini Cooper Cabriolet Anfang 2009 warten kann, dem sei diese Sonderedition sehr zu empfehlen.

Die Haptik bewegt sich, BMW sei Dank, auf einem sehr hohen Level, alle Bedienelemente sind angenehm zu ertasten. Das Lederlenkrad ist dick und griffig, der Schaltknüppel liegt gut in der Hand. Rein optisch ist die verspielte Mittelkonsole für manch einen Fahrer das pure Grauen.  Auch nach 1.500 km im Mini sucht man immer noch hier und da nach bestimmten Bedienelementen. Doch wer Mini liebt, der daddelt auch gerne an der Mittelkonsole rum.

Die Sicht nach hinten ist – offen als auch geschlossen – ein absoluter Gau. Außer einem kleinen Blick zwischen den beiden hinteren Kopfstützen, darf der Fahrer sich auf zwei gefährliche tote Winkel dank der ungünstigen Verdecklage freuen. Geschlossen geht die Übersicht nach hinten vollends baden. Zwar gibt die Glasscheibe einen paar mm mehr Sicht frei, allerdings ist der in der Fahrschule eingetrichterte Schulterblick eher was für Nostalgiker – man sieht im C-Säulen-Bereich nämlich nichts außer einer schwarzen Stoffwand.

[foto id=“35802″ size=“small“ position=“right“]Bei der Motorleistung zeigt sich der Unterschied zwischen Hatchback Facelift und dem aktuellen Cabrio deutlich. Das Cabriolet hat mit dem Chrysler-Motor spürbar mehr zu arbeiten und muss sich beim Beschleunigen richtig anstrengen. Zusätzlich lassen sich schlappe 110 Kilo Mehrgewicht halt nicht einfach ausradieren, genauso wie der der fehlende sechste Gang.

Dennoch: Akzeptable 115 PS reichen für City-Sprints und flottere Landstraßenfahrten absolut aus. Dafür kann das Fahrwerk ordentlich punkten. Sind erst mal die 9,8 Sekunden bis Tempo 100 überwunden, fängt der Spaß auf der Landstraße richtig an.

[foto id=“35803″ size=“small“ position=“left“]Mit einer für Fronttriebler untypischen Agilität beißt sich der Mini wie ein Go-Kart in jede Kurve. Jeder Gangwechsel flutscht wie von Geisterhand gesteuert durch die Finger. Um diese Fahrdynamik halten zu können, muss der Cooper konsequent georgelt werden – unter 4.000 Umdrehungen passiert nicht viel.

Die Elektronik greift bei schnellen und harten Fahrmanövern mithelfend und nicht bevormundend ein. Wie sich da wohl der Cooper S mit optionalen Sperrdifferential anfühlt?

[foto id=“35804″ size=“full“]

Das Cabrio-Feeling ist ganz großes Kino. Innerhalb von 15 Sekunden kommt der Fahrer der Open-Air-Welt ganz nahe. Wer will, darf sich zwischen Orkan (Fenster auf, Windschott, was ist das?), windig (Fenster geschlossen, ohne Windschott) und einem Lüftchen (mit Windschott und Fenster geschlossen) entscheiden.

Doch der pfiffige Mini hat noch mehr zu bieten. Er lässt sich zwar nicht während der Fahrt öffnen und schließen, aber er bietet eine Stoffschiebedachlösung an. In diesem Zustand gibt das Verdeck im Fahrer- und Beifahrerbereich den Blick auf den Sonnenschein frei.  Auch hier ein kleiner Tipp, um störende Luftwirbel zu vermeiden: Die hinteren Fenster einen kleinen Spalt öffnen und schon strömt die Luft wie eine frische Brise durchs gesamte Auto.

[foto id=“35805″ size=“small“ position=“left“]Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von 120 Liter, das sich durch Umklappen der Rückbänke auf bis zu 605 Liter erweitern lässt. Die Rücksitze sind cabriotypisch wenn überhaupt für Kleinkinder angedacht – bevorzugt ohne Beine. Also belassen wir es beim Alten. Rücksitze in einem Cabrio sind als erweiterter Kofferraum anzusehen.

Bei 193 km/h Topspeed ist beim Cooper Schluss mit dem Beschleunigungs-Wahn. Doch wer will schon mit diesem Fun-Auto auf die Autobahn? Dieser freche Knirps braucht nur eines: Kurven – bevorzugt mit Cooper S-Kraft. Doch dazu kommen wir ein anderes Mal.

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