McLaren Mercedes zieht nach: Der neue Silberpfeil
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(adrivo.com) Der Spionageschatten ist verdrängt. Ab heute soll bei McLaren Mercedes wieder der Sport regieren.

Ferrari hat vorgelegt, McLaren Mercedes zieht nach. Nur einen Tag nach der Präsentation des F2008 stellt das zweite Top-Team den neuen Boliden für die Saison 2008 vor. Im Mercedes Museum in Stuttgart soll der MP4-23 um 14:10 Uhr das Licht der F1-Welt erblicken. Das erste Duell gegen den Titelkonkurrenten Ferrari hat McLaren damit verloren. „Es ist wichtiger, bei der Addition nach der Saison Erster zu sein als bei der Präsentation vor der Saison“, sagte Mercedes Motorsportchef Norbert Haug dem .

Das Ziel für die neue Saison ist nach dem von Spionage und Streitigkeiten überschatteten Jahr 2007 klar: „Wir haben letztes Jahr sicher Fehler gemacht“, gestand Haug. „Aber jetzt sind wir mal dran. Fünfmal Vizetitel in acht Jahren ist genug. Wir sind hungrig auf die WM.“

Gewinnen sollen die Weltmeistertitel zwei Jungspunde. Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen weisen zusammen gerade einmal 34 Grand Prix Erfahrung vor. Kovalainen sieht das junge McLaren-Duo jedoch nicht als Nachteil. „Ich habe viel Erfahrung beim Testen durch die vielen Kilometer bei Renault und ich werde dem Team bei der Entwicklung helfen können“, ist er überzeugt. „Sollten Lewis und ich je wegen unserer Erfahrung hängen bleiben, wird Pedro helfen können.“ Denn wie in den letzten Jahren stehen den Silbernen auch 2008 Pedro de la Rosa und Gary Paffett als Testfahrer zur Verfügung.

Die erste Ausfahrt mit dem neuen MP4-23 darf am Dienstag in Jerez Heikki Kovalainen übernehmen. „Die Tests werden für mich und das Team sicher sehr spannend“, glaubt Kovalainen. „McLaren ist das beste Team in der Formel 1 und sie werden nie glücklich sein, wenn sie nicht Rennen gewinnen. Daran arbeite ich natürlich selbst auch – das ist das Ziel.“ Der Finne hat die McLaren-Philosophie also schon verinnerlicht. „Jeder Fahrer, der zu einem Rennen und zu einer Weltmeisterschaft antritt, muss glauben, dass er gewinnen kann, und natürlich tue ich das auch. Es ist aber noch ein weiter Weg.“

Lewis Hamilton kennt diesen Weg – und die Gefahren, die am Ende des Weges auf einen lauern können. „Manchmal muss man erst verlieren, um zu lernen, wie man gewinnt“, versucht er etwas Positives aus dem verlorenen Titelkampf 2007 zu ziehen. „Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dass ich die Weltmeisterschaft in diesem Jahr gewinnen werde. Aber ich weiß, dass ich die Fähigkeiten dazu besitze, das habe ich vergangenen Saison bewiesen.“

Aber auch das Wunderkind des Jahres 2007 muss noch an sich arbeiten. „Ich muss besser werden und mental und physisch vorbereitet sein“, gesteht er. „Das bedeutet auch, das Auto besser zu verstehen, entspannter zu sein, sicherzustellen, dass ich die Daten mehr analysiere und wenn ich besser vorbereitet sein kann als dieses Jahr, wenn ich in die Rennen gehe, dann sollte es besser laufen. Hoffen wir, dass das Auto so zuverlässig wird wie in diesem Jahr, wenn nicht besser.“ Der MP4-22 fiel kein einziges Mal mit einem technischen Defekt aus – eine starke Vorlage für den neuen Silberpfeil.

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