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Mercedes-Benz arbeitet im Innovationszentrum am Auto von morgen
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Fahrsimulator der Daimler AG in Sindelfingen. Bilder

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In der Innovationswerkstatt können Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Konzernbereichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Bilder

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In einer so genannten Sitzkiste, die das nötige „Cockpitgefühl“ vermitteln soll, vergleicht die Testperson im Haptiklabor zwei Drehradschalter. Ist das Drehrad zu groß oder zu klein? Liegen die einzelnen Schaltpunkte ausreichend weit voneinander entfernt? Sind die Einrastpunkte deutlich spürbar? Erfordert die Bedienung zu viel Kraft? Bilder

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2011 wird das Auto 125 Jahre alt: Mercedes-Benz darf sich der Erfindung rühmen und hat im Laufe der Jahrzehnte mit bahnbrechenden Entwicklungen das Autofahren immer komfortabler und vor allem sicherer gemacht. Genannt seien als Beispiele Airbag, ABS, ESP aktives Kurvenlicht und Pre-Safe-Bremse. So fährt in jedem modernen Auto ein Stück Mercedes mit, wie es ein Forschungsleiter jüngst formulierte. Dass die Marke mit vielen Innovationen auch die Zukunft des Automobils maßgeblich weiter mitprägen wird, dafür sorgt die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit weltweit rund 19 000 Mitarbeitern.

Größte Vision ist das unfallfreie Fahren, zu dem Mercedes-Benz mit der Weiterentwicklung seiner Assistenzsysteme maßgeblich beitragen möchte. Daneben gewinnen ökologische Aspekte immer mehr Bedeutung. So entfielen gut die Hälfte der über 2000 Patentanmeldungen im vergangenen jahr auf den Bereich Umweltfreundlichkeit.

Herzstück der Forschung

Das Herzstück der Forschung von Mercedes-Benz für das Auto von morgen ist das Innovationszentrum in Böblingen unweit der Stuttgarter Konzernzentrale. Derzeit wird dort unter anderem an einem Staufolgefahrassistenten gearbeitet, der in gewissen Grenzen selbsttätig lenkend dem Vordermann folgt, sowie einem „vorausschauenden“ Fahrwerk, das mit Hilfe einer Stereo-Kamera die Straßenoberfläche abtastet und durch den unterschiedlichen Blickwinkel Unebenheiten erkennt. Die [foto id=“330554″ size=“small“ position=“left“]Bordrechner des Magic Body Control genannten Systems stellen dann das Fahrwerk so ein, dass durch die Ansteuerung jedes einzelnen Radelements die Karosseriebewegungen um die Hälfte reduziert werden.

Fahrsimulatoren

Gleich fünf Fahrsimulatoren helfen den Entwicklern, digitale Prototypen unter realitätsnahen Bedingungen völlig gefahrlos zu testen. Das ersetzt zwar nicht die realen Tests, spart aber Material und vor allem Zeit bei der Entwicklung, die später eine längere Praxiserprobung der neuen geplanten Modelle ermöglicht. Erst Anfang Oktober hat Mercedes-Benz den bislang leistungsfähigsten Fahrsimulator der Autoindustrie in Betrieb genommen. In den auf Stelzen stehenden Koloss mit 7,5 Metern Durchmesser passt ein ganzes Pkw-Modell hinein, das von einer 360-Grad-Leinwand umgeben wird, auf die ein Verkehrsgeschehen projeziert wird. Der Simulator kann für ein täuschend echtes Fahrgefühl nicht nur „wackeln“, sondern auf einem hauchdünnen Luftkissen auch bis zu 12,5 Meter in Querrichtung verschoben werden. Dabei erreicht die Kabine selbst eine Geschwindigkeit von bis zu 36 km/h und kann so zum Beispiel doppelte Spurwechsel nachahmen. Neben der [foto id=“330555″ size=“small“ position=“right“]Fahrzeugentwicklung eignet sich die neue Anlage hervorragend für Tests mit Probanden, mit denen die Ingenieure beispielsweise Kunden-Rückmeldungen zu bestimmten Assistenzsystemen oder Bedienelementen erhalten, bevor diese tatsächlich angeboten werden.

Customer Research Center

Dafür, dass die Technik am Ende wirklich dem Autokäufer nutzt und von ihm akzeptiert wird, dazu trägt auch das angliederte Customer Research Center. Hier entwickeln nicht nur sach- und fachübergreifende Kreativ-Teams aus unterschiedlichen Bereichen des Konzerns in der Innovationswerkstatt neue Ideen, sondern wird auch intensiv Kundenforschung betrieben. Dazu werden jährlich rund 1500Mercedes-Fahrer, aber auch Besitzer von Konkurrenzmodellen eingeladen. Die weltweit einmalige Einrichtung verfügt unter anderem über ein Haptik-, ein Akustik- und Lichtlabor bis hin zu einer Versuchsstation für Langstreckenfahrten. Ergänzt wird die Marktforschung durch die Onlinebefragung von weiteren 2800 Menschen, um nicht zuletzt auch regional unterschiedliche Anforderungen anderer Länder berücksichtigen zu können.

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