Mercedes-Benz Arocs: Auf der Straße und im Gelände
Mercedes-Benz Arocs: Auf der Straße und im Gelände Bilder

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Die Erwartungen an den Mercedes-Benz Arocs sind seit seiner Premiere auf der Weltleitmesse Bauma riesengroß. Der Hersteller bezeichnet ihn schlicht als das beste Angebot am Baumarkt. Der neue Mercedes fürs Grobe zeigt On- und Off-road verschiedene Gesichter. Dass er zur Elite der Baufahrzeuge zählt, stellt er eindrucksvoll unter Beweis. Er verfügt über neue Motoren, die enorme Zugkraft und beste Effizienz versprechen – und auch das mitentscheidende Thema Nutzlast haben die Ingenieure bei der Entwicklung gebührend berücksichtigt. Die neuen Fahrerhäuser sollen die Herzen des Fahrpersonals höher schlagen lassen. Was will man also mehr?

Schon beim Einstieg ins Fahrerhaus sammelt er Sympathiepunkte – beinahe treppenförmig geht es trittsicher nach oben. Dort empfängt der Arocs seine Fahrer mit bequemen Sitzen, die im schaukeligen Kippereinsatz prima stützen. Das schmucke Funktionslenkrad liegt gut in der Hand, es kann fast so steil wie im Pkw gestellt werden. Platz ist genug in der kurzen Kabine, mit vielen Ablagen für Ladungspapiere, kleines Werkzeug und grobe Stiefel. Becherhalter, große Köcher für Wasserflaschen – die Entwickler scheinen den Job rund um den Bautransport gut zu kennen. An der Ergonomie gibt es nichts auszusetzen: Nur zwei sehr gute Pedale für Gas und Bremse sind im Fußbereich zu finden, der Kupplungsfuß hat Ruhe. [foto id=“467451″ size=“small“ position=“left“]Denn der Arocs schaltet seine zwölf Gänge automatisch und entlastet den Fahrer gerade in kniffligen Situationen; ein Trend, der sich jetzt auch bei Fahrzeugen für das Baugewerbe abzeichnet und für mehr Sicherheit im Lkw-Alltag sorgt.

Noch bevor er einsteigt, hat der Fahrer die Möglichkeit, sein Fahrzeug per Fernbedienung im Schlüssel zu kontrollieren. So erhält er unter anderem Informationen zum Ölstand, Reifendruck und der Beleuchtung – eine optionale Funktion. Wie in einem E-Klasse-Pkw oder einem Sprinter startet der Arocs auf Knopfdruck. Das neue Euro 6-Triebwerk, in diesem fünfachsigen Kipperzug ein nur 10,7-Liter-Sechszylinder, ermöglicht durch sein geringeres Gewicht im Vergleich zum Vorgänger eine zusätzliche Nutzlast von 200 Kilogramm. Die Fahrleistungen aber können sich durchaus sehen lassen. Diese gewährleisten einen kräftigen Antritt schon aus dem Stand. Mit immerhin 23 Tonnen Kies im Rücken beschleunigt der Kipplaster zügig auf ein Landstraßentempo von 60 km/h.

Ein computergesteuertes Powershift-Getriebe sortiert die Gänge, wenn nötig schnell, manchmal auch komfortabel – ein routinierter Fahrer könnte es nicht besser. Nur selten muss der Fahrer eingreifen – auf tiefem Untergrund vor einer Ladestelle beispielsweise. Kurz davor noch die Differenzialsperren der Antriebsachsen aktiviert, überqueren wir das Schlammloch manuell im zweiten Gang, denn selbst der beste Getrieberechner [foto id=“467452″ size=“small“ position=“right“]kann es nicht vorhersehen. Wieder auf Straßenkurs beeindruckt der Fahrkomfort; der Arocs malträtiert selbst bei einer Leerfahrt die Bandscheiben nicht. Und Sicherheit ist oberstes Gebot, daher ist eine reaktionsschnelle Bremsanlage plus ESP an Bord.

Kommt es beim Arocs vor allem auf Nutzlast an, empfiehlt der Hersteller seine „Loader“-Modelle mit dem kleinsten Diesel. Der hat 7,7 Liter Hubraum und darf mit 260 kW/354 PS auch 40 Tonnen ziehen. Soweit gehen wir hier nicht, unser Vierachser bringt 32 Tonnen auf die Waage. 1 400 Newtonmeter Antriebskraft sind dafür nicht gerade viel, eine erhöhte Schalthäufigkeit ist die Folge. Die muss aber niemanden schrecken: Das automatisierte Powershift schaltet virtuos und entlastet den Fahrer. Der nutzlaststarke Vierachser ist selbst mit 354 PS nicht gerade im Schneckentempo unterwegs, zumindest bei sanfter Topografie. Seine Fahreigenschaften sind beeindruckend, sicher und bequem – ein heißer Tipp für Transportbetonmischer.

Zur Jahresmitte erfolgt die Markteinführung des Arocs, er geht mit einer ungeheuren Vielfalt an Varianten an den Start. Noch stehen nicht alle technischen Lösungen parat, beispielsweise der stärkste Diesel mit 460 kW/625 PS oder der hydraulische Vorderradantrieb. Der soll erst im nächsten Jahr folgen, die Branche wartet schon mit Spannung darauf.

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