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Moskau Motorshow 2010: Polo Limousine speziell für Russland
Moskau Motorshow 2010: Polo Limousine speziell für Russland Bilder

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Polo Limousine für Russland. Bilder

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Moskau Motorshow 2010: Frank Wittemann. Bilder

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Frank Wittemann. Bilder

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Rund drei Stunden braucht man in Moskau, um vom Flughafen in die Innenstadt zu gelangen. Der Verkehr auf den breiten Ausfallstraßen der 15-Millionen-Metropole ist dicht. Und es wird künftig nicht besser. Ein gutes Omen für die Automobilindustrie, denn Russland gehört zu den so genannten „emerging markets“, den größten Wachstumsmärkten. Das Zauberwort der Experten in diesem Zusammenhang heißt BRIC (Brasilien, Russland, Indien, China). Auf der Moskau Motorshow zeigt VW den neuen Polo Sedan erstmals der breiten Öffentlichkeit. Mit diesem Modell geht Europas größter Automobilhersteller weiter in die Offensive, um Toyota als Weltmarktführer abzulösen.

Sehr stark unterwegs

„Wir sind hier sehr stark unterwegs. Der Polo Sedan ist ein weiterer Schritt“, sagt Russlands VW-Chef Frank Wittemann und weiter: „2011 peilen wir an, 35 000 Modelle dieses in Kaluga produzierten Typs zu verkaufen.“ Nach dem Produktionsanlauf sollen pro Tag 200 Polo Sedan das Werk südlich von Moskau verlassen. Und beim Thema Umwelt setzt Volkswagen ab dem kommenden Jahr auch auf den Touareg Hybrid. Er feierte auf der Moskau Motorshow gestern seine Russland-Premiere.[foto id=“317494″ size=“small“ position=“right“]

Händlernetz

Volkswagen gehört zu den stärksten Automobilherstellern in Russland. „Das Händlernetz umfasst im Moment 93 Vertriebspartner. Am östlichsten sind wir derzeit in Irkutsk vertreten“, beschreibt Frank Wittemann einen Blick die aktuelle Lage. Die Tendenz sei aber steigend. Ein positives Signal, denn nach der Finanzkrise brach der Gesamtabsatz aller Automobilhersteller in Russland um fast 50 Prozent auf 1,4 Millionen Fahrzeuge ein. „Wir haben aber nur rund 20 Prozent verloren“, fügt Wittemann an und verweist darauf, dass „VW besser als die Konkurrenz durch die Krise gekommen ist.“

Rund 40 Prozent aller russischen Automobilverkäufe entfallen auf die Region Moskau, weitere zwölf Prozent auf St. Petersburg. Damit ist klar: Die restlichen 48 Prozent verteilen sich auf den gesamten Rest des weltweit größten Landes. Und Volkswagen will das gesamte Gebiet abdecken. „Es laufen auch Überlegungen einen Händler in Wladiwostok zu etablieren“, sagt Wittemann mit einem Lächeln. Und die Dimensionen der Verkäufe sind hier in Russland etwas anders als in Deutschland. „Es gibt Händler, die verkaufen pro Jahr bis zu 4000 Autos“, so Wittemann.

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VW Polo Limousine

Die Polo Limousine ist mit einem neuen 1,6-Liter-Ottomotor ausgerüstet (77 kW / 105 PS) ausgerüstet. Dieser lässt sich mit einem Fünf-Gang-Schaltgetriebe oder einem Sechs-Gang-Automatikgetriebe mit sequenzieller Schaltfunktion (Tiptronic) kombinieren. Volkswagen ist der erste Hersteller, der russischen Kunden ein solch modernes Automatikgetriebe in dieser [foto id=“317495″ size=“small“ position=“left“][foto id=“317496″ size=“small“ position=“left“]Fahrzeugklasse anbietet.

Das Sicherheitsniveau entspricht nicht westeuropäischen Vorstellungen. In der Basisversion Trendline gibt es zwei Airbags, Kopfstützen und Dreipunkt-Sicherheitsgurte für alle fünf Insassen. Ab der Comfortline ist der Polo mit ABS ausgestattet. In der Topversion Highline gibt es zusätzliche Sicherheitssysteme, die normalerweise in Fahrzeugen dieser Klasse in Russland nicht verfügbar sind, z.B. Seitenairbags und ESP.

Bei der Entwicklung der neuen Limousine wurden sowohl die besonderen Anforderungen der russischen Autofahrer als auch die Klima- und Straßen-verhältnisse in Russland berücksichtigt: Langzeittests wurden in verschiedenen Klimazonen durchgeführt, und die Straßenverhältnisse in den unterschiedlichsten Regionen Russlands untersucht. Auch wurden die verfügbaren Kraftstoffqualitäten mehrfach getestet. Das Fahrzeug erhielt daher einen modernen und zuverlässigen Motor, der für die Einsatzbedingungen in Russland optimal geeignet ist, eine verzinkte, korrosionsbeständige Karosserie und eine auf schlechte Straßen abgestimmte Radaufhängung. Für die Lackierung des Fahrzeugs werden besonders widerstandsfähige Lackfarben verwendet, und auch die Chromteile sind beständig gegenüber aggressiven Einflüssen.

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