Motorrad-Öl: Wer gut schmiert, der gut fährt
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Wer ein neues Motorrad kauft, muss beim Einfahren darauf achten, die Maschine auf Betriebstemperatur zu bringen, bevor die volle Leistung abgerufen wirdt. Dazu steigert der Fahrer die Last und Drehzahl kontinuierlich. Bei großvolumigen luftgekühlten Motoren ist die Einhaltung der Einfahrtvorschriften vor allem unter dem Aspekt der Langlebigkeit von Bedeutung.

Eine regelmäßige Kontrolle des Öl-Füllstands gewährleistet, dass immer genügend Öl im Motor zirkuliert. Denn zu wenig Schmierstoff führt unter hohen Belastungen schnell zu einem teuren Motorschaden. Anders als beim Auto, wo die Kontrolle des Ölstands nahezu einheitlich geregelt ist, kann sie beim Motorrad je nach Hersteller und Modell zuweilen völlig unterschiedlich sein. Die Einfüllhöhe kann am Schauglas oder Peilstab bei warmem Motor abgelesen werden. Ob das Bike dazu auf den Haupt- oder Seitenständer gestellt werden muss oder der Peilstab aufgesetzt oder eingedreht wird, erfährt der Fahrer aus der Bedienungsanleitung. Die Schmierstoffexperten von Liqui Moly empfehlen grundsätzlich einen Ölwechsel vor den Start in die Saison, sofern das Öl nicht vor dem „Einmotten“ gewechselt worden ist.

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Motorenöle im Kanister mit praktischem Einfüllstutzen, damit Ölflecken erst gar nicht entstehen. Die Bandbreite reicht hier vom Zweitaktöl über Einbereichsöl speziell für Harleys bis hin zum vollsynthetischen Hochleistungsöl 10W-60 für Renneinsätze. Additive für das Öl sollen zusätzlich vor Verschleiß schützen und die Reibung im Motor mindern, als Kraftstoffzusatz halten sie den Brennraum sauber, pflegen Vergaser und Einspritzsystem und schützen den Tank vor Korrosion.

Für die volle Funktionsfähigkeit eines Motorrades empfiehlt es sich nach dem Auswintern, einmal sämtliche Flüssigkeiten zu tauschen. Hierzu gehören Bremsflüssigkeit ebenso wie Öle für Getriebe und Federgabeln sowie Flüssigkeitskühlung. Neben der Wartung ist dann auch die Pflege des Zweirades angesagt.

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