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Nissan forciert Schnell-Ladegeräte
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Nissan hat zusammen mit führenden europäischen Energieversorgern und Zulieferern die Entwicklung von kostengünstigen Schnell-Ladegeräten vorangetrieben und ebnet damit den Weg für eine zügige Installation von öffentlichen Schnellladestationen in Europa.

Von der Vereinbarung zwischen Nissan, Siemens, dem spanischen Energieversorger Endesa, dem portugiesischen Elektrizitätsunternehmen Efacec, dem Auflade-Infrastrukturspezialisten DBT und dem Zulieferer Circutor versprechen sich die Kooperationspartner eine erhebliche Preissenkung der Ladeeinheiten – um die Hälfte auf unter 10 000 Euro. Dadurch soll die Einrichtung von Schnell-Ladestationen für Tankstellen- und Parkhausbetreiber sowie auch für den Einzelhandel attraktiv werden.

Bis 2015 soll das Netz auf Zehntausende von Stationen anwachsen. Der Aufbau der Lade-Infrastruktur soll auch das Elektrofahrzeug Nissan Leaf attraktiver machen, mit dem dann auch längere Reisen möglich wären. Die Stationen nutzen Schnell-Ladegeräte des „Cha de Mo“-Standards, die 50 Kilowatt abgeben und den Ladevorgang damit erheblich beschleunigen. Erst kürzlich hatte Nissan in Japan eine neue Schnell-Ladestation vorgestellt, die 50 Prozent kompakter und 70 Prozent leichter sind als die bisher angebotenen Anlagen. Erste Auslieferungen sind bereits für kommenden November vorgesehen.

In Großbritannien, den Niederlanden, Irland, Frankreich, Spanien und Portugal ist der Leaf bereits erhältlich. Auch in der Schweiz, Belgien, Norwegen, Schweden und Dänemark werden in Kürze die ersten Fahrzeuge an die Kunden ausgeliefert. In Deutschland kommt das Elektrofahrzeug Anfang 2012 auf den Markt. Im Neuen Europäischen Fahrzyklus erzielt zwischen zwei Aufladungen eine Reichweite von bis zu 175 Kilometern.

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