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Opel Astra Sport Tourer: Vom Biedermann zum Edelmann

Opel Astra Sport Tourer: Vom Biedermann zum Edelmann Bilder

Copyright: auto.de

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Der Opel Astra Sport Tourer ist erheblich größer als sein Vorgänger und hinterlässt auch einen wesentlich moderneren Eindruck. Mit dem 1,4 -Liter-Turbomotor mit 103 kW/140 PS ist man zudem flott unterwegs. In einem gänzlich neuen Format präsentiert sich der Opel Astra Sports Tourer. Er ist nicht mehr der unscheinbare Biedermann von einst, er ist jetzt zum ausgewachsenen Edelmann mutiert. Mit einer Länge von 4,7 Meter ist er nur minimale 32 Millimeter kürzer als der Opel Omega Caravan aus dem Jahr 1987 – und der galt zu damaligen Zeiten als Inbegriff des großen Opel Kombi. Da steht also eine ganze Menge Auto auf der Straße, gekleidet in einer modern gestylten Karosserie.

Kein Raumwunder

Da darf man natürlich gespannt auf die Innenraumverhältnisse des Transport-Astra sein. Das Platzangebot ist für ein so großes Auto nicht unbedingt üppig. Grundsätzlich entsprechen die Platzverhältnisse denen der [foto id=“397693″ size=“small“ position=“left“]Limousine, aber mit dem Vorteil bei der Kopffreiheit für die Rückbänkler. Dies liegt schlicht und ergreifend an der Karosserieform. Die Länge des Sports Tourer findet sich hauptsächlich im Vorbau wieder und der bringt keinerlei Platzgewinn für die Insassen. Auch beim Gepäckraum bleiben Wunder aus. Bei umgeklappten Rücklehnen bietet der Rüsselsheimer eine Ladekapazität von 1.550 Liter. Allerdings bietet er damit noch immer fünf Liter mehr Platz als der nur unwesentlich kleinere Golf Variant. Die Beladung des Kofferraumabteils lässt sich dank der niedrigen Ladekante beim Astra aber ausgesprochen leicht bewältigen. Zudem können die Rückenlehnen vom Kofferraum aus leicht entriegelt werden. Sie klappen dann selbständig um und bieten eine nahezu plane Ladefläche. Die Rücksitze selber müssen also nicht umgeklappt werden.

Üppige Ausstattung

Zum Wohlbefinden auf längeren Fahrten tragen komfortable und gut verstellbare Frontsitze bei. Klimaanlage und CD-Radio gehören zur Serienausstattung. Die Ergonomie hinter dem Cockpit stimmt, aber die vielen kleinen Schalter im Armaturenbrett nerven ein wenig. Ihre Bedienung erfordert eine gehörige [foto id=“397694″ size=“small“ position=“right“]Portion an Konzentration, um auch wirklich die gewünschte Taste zu betätigen. Hier wäre weniger bestimmt mehr.

Überzeugendes Fahrverhalten

Überzeugender ist da das agile Fahrverhalten des Astra Sports Tourer in der von uns gefahrenen Version Sport 1, 4 turbo. Die Lenkung des 103 kW/140 PS starken Benziners führt den Astra sicher um alle Biegungen. Sie ist ausgesprochen leichtgängig, vermittelt dem Fahrer zudem eine starke Rückmeldung. Das sogenannte Flex Ride sorgt für variabel einstellbare Dämpferhärten, sowie unterschiedliche Gaspedal- und Servolenkungs-Kennlinien. Insgesamt hat der Fahrer dabei drei unterschiedliche Modi zur Verfügung. Das schon grundsätzlich auf Komfort getrimmte Fahrwerk absorbiert Unebenheiten auf der Fahrbahn ausgesprochen entspannt und sorgt dafür, dass die Insassen ohne die Härte großer Fahrbahnstöße zu spüren ihr Ziel erreichen. Im Modus „Tour“ wird die Dämpfung noch ein wenig geschmeidiger, ohne den Sports Tourer in eine Schaukel mit extremer Seitenneigung zu verwandeln. Einen wirklichen Unterschied verspüren die Insassen lediglich im „Sport“-Modus. Die Federung wird wesentlich härter, Fahrbahnunebenheiten und Bodenwellen sind jetzt deutlich zu spüren, die Lenkung arbeitet deutlich [foto id=“397695″ size=“small“ position=“left“]direkter und der Motor reagiert spontaner auf Gaspedalbefehle. Und sollte der Pilot all dies tatsächlich nicht bemerken, wechselt auch noch die Farbe der Instrumentenbeleuchtung auf Rot.

Die härtere Dämpferabstimmung benötigt der Rüsselsheimer aber gar nicht. Einerseits ist er nicht als Fahrzeug für extrem sportliche Fahrweise gedacht, andererseits ist das Fahrwerk in der Basis schon so gut, komfortabel und trotzdem agil abgestimmt, dass man sich auch auf kurvigem Geläuf keine Gedanken machen muss. Hier beweisen die Rüsselsheimer, dass man bei richtiger Abstimmung auch mit einer Verbundlenkerachse und einem Wattgestänge für ein ausgezeichnetes Fahrverhalten sorgen kann. Da gibt es keinerlei gefährliche oder überraschende Reaktionen. Eine zu schnelle Fahrweise quittiert der Rüsselsheimer dann auch lediglich mit einem leichten, gleichbleibendem Untersteuern, wobei dann noch das ESP hilfreich zur Seite steht.

Aggregate

Das 1,4-Liter-Turbotriebwerk mit seinen 103 kW/140 PS ermöglicht dem Piloten eine Höchstgeschwindigkeit 200 km/h und eine Beschleunigung auf 100 km/h in 10,5 Sekunden. Dies sind zwar keine Werte, mit denen man sportliche Wettbewerbe austragen kann, für den normalen Alltagsbetrieb reichen diese Fahrleistungen aber allemal aus. Das manuelle Sechsgang-Getriebe läßt sich exakt und leichtgängig schalten. Bei einem maximalen Drehmoment von 200 Newtonmeter, die zwischen 1.850 Umdrehungen und 4.900 Umdrehungen anliegen, ist dies auch wichtig, da der Griff zum Schalthebel öfters nötig wird, um ausreichende [foto id=“397696″ size=“small“ position=“left“]Motorleistung zum Beschleunigen zur Verfügung zu haben. Dieses aktive Fahren schlägt sich auch im Verbrauch nieder. Unser Durchschnitt lag bei 7,1 Liter Super pro 100 Kilometer. Wenn man es gemütlicher angeht, kommt man auch mit rund einem halben Liter weniger Benzin aus.

Preisliches Mittelfeld

Mit einem Preis von 24.240 Euro für die von uns gefahrene Sport-Variante ist der Opel Astra 1,4 Turbo Sports Tourer nicht unbedingt ein Sonderangebot auf dem Markt. Zwar ist die Ausstattung recht umfangreich, wer elektrische Fensterheber hinten und die wichtigen Parkpiepser will – der Sports Tourer glänzt nicht gerade mit Übersichtlichkeit vorne und hinten – muss dafür extra Geld investieren. Damit liegt der Opel Astra Sports Tourer zwar über dem Preisniveau der Konkurrenten aus Fernost, wie etwa ein Kia Cee´d SW, jedoch deutlich unter einem vergleichbaren VW Golf Variant.

Bewertung Opel Astra Sports Tourer 1.4 turbo Sport
 
Plus: Fahrwerksabstimmung für alle Bedingungen, sicheres Fahrverhalten, praktische Ladefläche
Minus: Unübersichtliche Karosserie, unübersichtliche Bedienschalte
Technische Daten Opel Astra Sports Tourer 1.4 turbo Sport
 
Viertüriger, fünfsitziger Kombi
   
Länge/Breite/Höhe: 4.690 mm/1.810 mm/1.530 mm
Radstand: 2.690 mm
Kofferraumvolumen: 500 bis 1 550 Liter
Leergewicht: ab 1 393 kg
max. Zuladung: je nach Modell bis 592 kg
max. Anhängelast (gebremst bei 12 Prozent): 1,2 Tonnen
Tankinhalt: 56 Liter
   
Motor: 1,4 Liter-Vierzylinder-Turbo mit Sechsgang-Schaltgetriebe
Leistung: 103 kW/140 PS
max. Drehmoment: 200 Nm bei 1 850 – 4 200 U/min
0-100 km/h: 10,5 Sek
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Verbrauch: 7,1 l/100 km
CO2-Emission: 144 g/km
   
Preis: ab 24 240 Euro

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Gast auto.de

Februar 14, 2012 um 10:20 am Uhr

Falsche Preisangabe zum getesteten Modell, falsche Angaben zum Preisvergleich mit dem Golf VI Variant – was soll man von so einem Test halten?
Dazu die Fehler im Kommentar von Community:
Der Golf Comfortline hat sehr wohl Parkdistanzkontrolle vorne/hinten serienmäßig, so wie von dem User "Auto-Fan" dargestellt.
Wieso unterstellt man hier einem User falsche Behauptungen und schreibt selber Unsinn????

Gast auto.de

Februar 7, 2012 um 8:48 am Uhr

Falsche Preisangabe!
Der grundpreis für einen Astra ST Sport 1.4 Turbo liegt bei 24.640€, also 400€ mehr als angegeben. Ein vergleichbarer Golf Variant Comfortline 1,4 l TSI 90 kW (122 PS) kostet übrigens 23.425,00 €, ist aber schon mit Parkpiepsern vorn und hinten, el. Fensterhebern und mittlerer Kopfstütze hinten ausgestattet, die beim Astra ST Sport noch zusätzlich geordert werden müssen. Wo da ein Astra ST deutlich günstiger als ein Golf Variant sein soll, ist mir schleierhaft. Ich habe immer den Eindruck, dass die Redakteure das schreiben, weil alle es schreiben und keiner prüft das wirklich mal nach. Es stimmt nämlich einfach nicht.

Gast auto.de

Februar 7, 2012 um 8:35 am Uhr

Das ein Astra ST deutlich unter dem Preis eines VW Golf VI Variant liegt, ist nicht richtig. Ein vollständig ausstattungsbereinigter Preisvergleich zeigt, dass Astra ST und Golf Variant in etwa preisgleich sind. Allerdings wird man beim Astra ST teilweise zu hohen Aufpreisen gezwungen. So kostet ein Golf Variant mit el. Fensterhebern hinten mindestens 18.950€, ein Astra ST mit el. FH hinten kostet dagegen mindestens 20.435€! Beim Golf ist die mittlere Kopfstütze hinten serienmäßig vorhanden, beim Astra ST kostet sie 50€ Aufpreis.
Der günstigste Astra ST kostet 18.090€, der Golf Variant für 18.950€ ist zwar etwas teurer, ist aber schon mit Klimaanlage, el. Fensterhebern hinten und dritter Kopfstütze ausgestattet.
Wer die Preislisten wirklich vergleicht stellt fest, dass man für einen Golf nicht mehr bezahlt bzw. für etwas mehr auch deutlich mehr an Ausstattung bekommt.

Gast auto.de

Februar 6, 2012 um 11:39 pm Uhr

Hallo! Der Verbrauch des neuen Opel Astra, 1.4, 140 PS, stimmt in den Angaben nicht. Die Angaben sind nicht unter realen Bedingen im Straßenverkehr durchgeführt worde. Ursprünglich wollte ich mir solch ein Astra kaufen, ließ dann aber die Hände davon. Grund: Ich habe mich bei der Redaktion von "Auro Straßenverkehr" zu den Werten unterhalten. Es wurde ein großer Test gemacht. In realen Bedingungen, nicht auf dem Prüfstand, verbraucht der neue Astra im Schnitt 9 Liter Super! Andere deutsche Autos liegen auf ähnlicher Wellenlänge. Wann werden endlich wirklich kraftstoffsparsamen Motoren für den Markt freigegeben? Die liegen ganz bestimmt in den Schubläden. Mal an den Umweltschutz denken! Tschüß! Thomas

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