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Peugeot: Mit Loeb zum Peak
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Einen neunfachen Rallye-Weltmeister und einen auf 800 PS aufgepumpten Kleinwagen hat Peugeot als Paket geschnürt, um am 30. Juni im US-Bundesstaat Colorado das berühmteste Bergrennen am Pikes Peak zu gewinnen.

Neun Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft haben den Elsässer Sebastian Loeb schon lange in den Olymp seines Sports befördert. Nach dem Ausstieg aus der Rallye-WM hat sich der Ausnahme-Pilot auf die Suche nach neuen Herausforderungen begeben. Nun hat Peugeot einen ultimativen 208 auf die Räder gestellt, der mit 800 PS und Loeb am Volant den ersten Eintrag für die Löwenmarke in die Siegerliste beim Pikes-Peak-Rennen bescheren soll.

Natürlich hat das Sportgerät mit dem Kleinwagen 208 nur die Silhouette gemein. Die ist aus Kohlefaser-Material gebacken und über einen Gitterrohrrahmen gespannt. Von den rund 800 PS, die der aufgeladene V6 aus einem Le-Mans-Prototypen auf alle vier angetriebenen Räder entlässt, zehrt die Höhenluft bis zum 4 301 Meter hohen Gipfel erfahrungsgemäß rund 30 Prozent auf. Die Franzosen treten in der Klasse „ohne Limit“ an. Nur mit einem Extremfahrzeug wie dem „208 T16 Pikes Peak“ bestehen realistische Siegchancen. Seit 1916 treffen sich ambitionierte Privatfahrer und die Creme der Rennprofis, um auf der 19,99 Kilometer langen Strecke über rund 1 500 Höhenmeter die schnellste Zeit zu erzielen. Sebastian Loeb muss sich Ende Juni an der aktuellen Bestmarke von 9:46.164 Minuten orientieren, die 2012 ein Hyundai „Genesis“ aufgestellt hat. Loeb, der erklärte Asphalt-Spezialist, kann bei seiner Gipfelhatz vom Umstand profitieren, dass 2013 die gesamte Strecke erstmals in ihrer Geschichte über eine befestigte Fahrbahn verfügt.

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