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Porsche 911 Turbo: Kraftvoller denn je
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Eine kräftige Leistungsspritze hat der Porsche 911 Turbo nun erhalten. Der neue Boxermotor mit Benzindirekteinspritzung und vergrößertem Hubraum bringt mehr Leistung bei gleichzeitig gesunkenem Normverbrauch. Optisch ändern sich an Coupé und Cabrio nur Kleinigkeiten. Die Preisliste startet bei 145 871 Euro.

Kaum vom Vorgänger zu unterscheiden

Das LED-Tagfahrlicht anstelle der Nebelscheinwerfer, die titanfarbenen Lamellen an den seitlichen Lufteinlässen und die vergrößerten Endrohre aus Edelstahl fallen nur Experten auf. Ansonsten ist der Neuling kaum vom Vorgänger zu unterscheiden: Erkennungszeichen ist weiterhin der starre Heckflügel, der die Top-Motorisierung von den schwächeren Versionen abgrenzt.

Herzstück

Das wichtigste passiert unter dem Blech. Und so ist es auch diesmal gelungen, die Leistung zu steigern und die Fahrdynamik zu verbessern. 368 kW/500 PS entwickelt der neue 3,8-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und liegt damit 20 PS über der Leistung des erst drei Jahre alten Vorgängers mit seinen 3,6 Litern Hubraum. Auch das maximale Drehmoment des neuen Heckmotors hat zugelegt. Mit 650 Nm ist es um 30 [foto id=“108697″ size=“small“ position=“right“]Nm gewachsen und liegt nach wie vor bereits ab 1 950 U/min an. Optional gibt es noch einen Overboost, der das maximale Drehmoment auf 700 Nm steigert.

Sparsamer Supersportler

Trotz dieser Kraft- und Leistungssteigerung konnte der Normverbrauch um 16 Prozent auf 11,6 Liter Super Plus auf 100 Kilometern gesenkt werden. In den USA gilt der Supersportler dadurch sogar als sparsam; er soll dort die Werte für die sogenannte „Gas Guzzler Tax“ unterschreiten, eine Zusatzsteuer für verbrauchsintensive Fahrzeuge. Mit zurückhaltender Fahrweise ist der Normwert sogar zu erreichen. Fährt man aber sportlich durch die Lande, liegt der Verbrauch deutlich jenseits der 12 Liter-Marke.

In 3,7 Sekunden…

Mit einem beherzten Tritt aufs Gaspedal lässt der Porsche sein starkes Triebwerk erklingen und die Insassen werden von dem mächtigen Vortrieb des Gefährts in die ledernen Sportsitze gedrückt, die in jeder Fahrsituation souveränen Halt bieten. In 3,7 Sekunden ist aus dem Stand die 100 km/h-Marke erreicht. [foto id=“108698″ size=“small“ position=“left“]Mühelos krallt sich das 1,58 Tonnen schwere Allrad-Coupé in den Asphalt und sprintet selbst Motorrädern davon.

Der größte Verdienst der Ingenieure

Doch nicht nur die Längsdynamik beeindruckt, sondern vor allem die Kurvenfahrt, die mit einer unübertroffenen Mischung aus Geschwindigkeit und Geschmeidigkeit absolviert wird. Und genau darin liegt der größte Verdienst der Ingenieure – in der Art und Weise, wie sie die Leistung des Fahrzeugs in beherrschbare kinetische Energie umgesetzt haben. Schon nach wenigen Kilometern hat man sich an die Kraft gewöhnt und kann sie souverän handhaben. Jede Strecke kann nach Belieben sanft und geschmeidig oder sportlich und mit Biss gefahren werden.

„Torque Vectoring“

In den Kehren kommt eine Neuheit des Fahrwerks zum Tragen: das „Torque Vectoring“. Dabei verteilt ein Getriebe an der Hinterachse das Drehmoment variabel zwischen den beiden Rädern und ermöglicht dadurch höhere Kurvengeschwindigkeiten. Zudem wird das Fahrverhalten bei plötzlichen Ausweichmanövern stabiler. Auch der verbesserte Allradantrieb und der Schleuderschutz ESP tragen ihren Teil dazu bei.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Video; Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe: Belüftete Sitze; Auch als Cabrio; Fazit; Bewertung; techn. Daten & Preis

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Video: Porsche 911 GT2

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Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe

Empfehlenswert ist statt des serienmäßigen Sechsganggetriebes das neue automatische Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe vom Zulieferer ZF. Es schaltet nicht nur besser als man es im Alltag jemals könnte, sondern erlaubt auch, beide Hände stets am Steuer zu lassen. Dabei kommt der Komfort nicht zu kurz: Das Fahrwerk bügelt trotz seiner straffen Grundauslegung die gröbsten Unebenheiten weg.

Belüftete Sitze

Die Sitze sind erstmals belüftet. Hier wird jedoch nicht, wie bei anderen Herstellern üblich, in drei Stufen Frischluft aus den Sitzbezügen herausgeblasen, sondern Hitze abgesaugt. Ein angenehmer Effekt bei hitzigen Fahrten.

Auch als Cabrio

Zeitgleich mit dem Coupé kommt das Cabrio auf den Markt. Es ist ab 157 057 Euro zu haben. Das Stoffverdeck öffnet auf Knopfdruck vollautomatisch und verschwindet in der klassischen Z-Faltung innerhalb von 20 Sekunden im [foto id=“108699″ size=“small“ position=“right“]Verdeckkasten hinter den Fondsitzen. Ebenso schnell lässt es sich wieder schließen. Der Mechanismus funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h. Angenehm ist auch, dass das offene Verdeck kaum Kofferraumvolumen von den knappen 155 Litern verbraucht, da sich 105 Liter Stauraum sowieso unter der vorderen Klappe befinden. Die drei Stofflagen des Verdecks liefern wie beim Vorgänger eine recht gute Geräuschdämmung. Selbst bei höherem Tempo dringt nicht viel mehr Lärm in den Innenraum als beim Coupé.

Fazit

 Unerwünschte Windverwirbelungen werden durch das zur Serienausstattung zählenden Windschott weitgehend fern gehalten. Dafür staut sich wie beim Vorgänger nach rund 140 Kilometern Fahrt im Fußraum des Fahrers eine enorme Hitze, so dass die serienmäßige Klimaanlage auch bei offener Fahrt quasi im Dauereinsatz ist. Doch das kann diesem kraftvollen Sprinter aufgrund seiner souveränen Leistung leicht verziehen werden.

Bewertung

Plus: enorme Fahrleistungen, agiles Handling, ausreichender Komfort
Minus: enorme Unterhaltskosten, kleiner Kofferraum

 

Datenblatt: Porsche 911 Turbo Coupé (Cabriolet): 2+2-sitziger Sportwagen mit Allradantrieb (mit automatischem Stoffverdeck)

Motor: 3,8-Liter-Sechszylinderboxermotor mit 368 kW/500 PS Leistung
max. Drehmoment: 650 Nm ab 1 950 U/min, mit Overboost 700 Nm
von 0-100 km/h: mit Sechsgangschaltung in 3,7 Sek (3,8 Sek.)
  mit Doppelkupplungsgetriebe PDK in 3,6 Sek. (3,7 Sek.)
Höchstgeschwindigkeit: 312 km/h
Verbrauch: 11,6 Liter Super Plus auf 100 km
Preise: ab 145 871 Euro (157 057 Euro)

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