Porsche

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer
Porsche Cayman S: Der kleine Elfer Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer (Langversion) Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer Bilder

Copyright: auto.de

Porsche Cayman S: Der kleine Elfer Bilder

Copyright: auto.de

Die Sache mit dem Cayman ist kompliziert. 2005 als geschlossene Version des Boxster erstmals vorgestellt, hatte ihn Porsche trotz der aufwendigeren Karosserie des Roadsters rund zehn Prozent teurer und damit höher positioniert. Die zweite Generation des Cayman S konserviert ihren Status im Porsche-Portfolio und erlaubt nach der ersten Ausfahrt den Schluss: Mehr Porsche braucht kein Mensch.

Es ist fast 40 Jahre her, da genügten 191 kW/260 PS, um die Rolle des Alpha-Männchens im Sportwagenreich von Porsche für sich zu reklamieren. Der 911 Turbo trat mit einem aufgeladenen Sechszylinder-Boxermotor mit 3,0 Litern Hubraum und dieser Leistungsausbeute an. Er war mit 250 km/h Höchstgeschwindigkeit [foto id=”453197″ size=”small” position=”left”]und einem Spurtvermögen aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in 5,5 Sekunden das heißeste Gefährt, das deutsche Autobauer 1974 auf die Räder stellten. 2013 markieren dagegen 202 kW/275 PS im Cayman den Einstieg in die Welt der Sport-Coupés von Porsche. Der Cayman S tritt mit immerhin 239 kW/325 PS an.

Für den neuen Cayman ist bereits der Begriff “Einstiegsmodell” irreführend. Das klingt nach einem ausstattungsfreien Kleinwagen, den Hersteller Image-trächtig mit einem vierstelligen Kampfpreis anbieten. Für einen neuen Cayman S stellt Porsche 64 118 Euro in Rechnung. Das scheint auf den ersten Blick rund 25 000 Euro günstiger als ein Basis-911 (90 417 Euro), relativiert sich aber angesichts der Aufpreisliste, die sich bei Porsche traditionell – vorsichtig ausgedrückt – mit dem Attribut “selbstbewusst” beschreiben lässt.[foto id=”453198″ size=”small” position=”right”]

Für 64 118 Euro liefert Porsche immerhin einen 4,38 Meter langen Zweisitzer, klimatisiert mit Sechsgang-Schaltgetriebe, 19-Zoll-Rädern und Xenon-Licht. Das ist alles andere als üppig, beinhaltet aber einen der betörendsten Motoren, der derzeit in einem Sportwagen zu haben ist. Der seit 50 Jahren unsterbliche Klassiker aus dem Stuttgarter Industrievorort Zuffenhausen mit sechs Zylindern in Boxer-Konfiguration liefert seine Leistung mit einer begeisternden Drehfreude, die bis zur Grenze von 7 400 U/min nicht die geringste Phase der Schwäche aufweist; ganz zu schweigen von dem Sound, der für ein wohliges Kribbeln im Nacken sorgt. Obwohl die Leistung von 239 kW/325 PS die des alten Cayman S [foto id=”453199″ size=”small” position=”left”]nur um zehn PS übertrifft, wirkt das überarbeitete Triebwerk wie neu geboren.

Um den Mittelmotor vor der Hinterachse schneiderten die Designer ein klar gezeichnetes Coupé, das einerseits den Vorgänger nicht wirklich alt aussehen lässt, angesichts von 60 Millimetern mehr Radstand aber deutlich harmonischer und ausgewogener wirkt. Im Vergleich zum 911 tritt der Cayman wie das “kleine Schwarze” zur großen Robe an. Im Innenraum lässt sich eventuell an den vielen Schaltern auf der Mittelkontrolle mäkeln, die Sportsitze sind dagegen eine Zierde ihrer Art und sträuben sich auch nicht, Fahrern und Beifahrern jenseits der 1,90 Meter eine perfekte Sitzposition zu bieten.[foto id=”453206″ size=”small” position=”right”]

Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe lässt sich der Cayman S ausgezeichnet auf Trab halten. Wenn weitere 5 848 Euro den persönlichen Etat belasten dürfen, sind ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gangstufen, das aktive Dämpfersystem namens “PASM” (Porsche Active Suspension Management) und das Sport-Chrono-Paket an Bord. Und damit ist das Coupé bereit, das ganz große Kino zu geben. 4,1 Kilo Leergewicht pro PS lassen sich wie ein Spielzeug durch die Landschaft zoomen. Schon der bloße Ansatz, das dynamische Potential des Cayman S auszukosten, findet in Bereichen statt, für die die Straßenverkehrsordnung einen reichhaltigen Punktekatalog und empfindliche Geldstrafen eingerichtet hat. Deshalb muss das Ausloten der fahrdynamischen Grenzbereiche dem Besuch einer Rennstrecke vorbehalten bleiben. Das Sport-Chrono-Paket umfasst unter anderem eine Taste, mit der sich das ESP zu einem späteren Eingriff überreden lässt und die Schalteingriffe in Richtung “noch sportlicher” verschiebt. Geht es in hohem Tempo in langgestreckte Kurven, gemahnt auch der heckgetriebene Cayman S, dass das Konzept des Sportlers der natürliche Freund des ausschwenkenden Hecks ist. Die elektronische Schleuderbremse und vier gelochte und innenbelüftete Scheibenbremsen aus Stahl fangen die Fuhre in jeder [foto id=”453207″ size=”small” position=”left”]Situation mit traumwandlerischer Sicherheit und atemberaubender Konsequenz ein. So verdienen sich die Keramikbremsen für 7 319 Extra-Euro keine ausdrückliche Kaufempfehlung.

Nicht zuletzt dank PASM schafft der Cayman den Spagat, sportlich straff und entsprechend sicher jede Fahrbahn auszufedern. Trotzdem bietet das Coupé so viel Komfort, dass eine Tagesetappe München – Hamburg und zurück ins Repertoire der leichten Übungen passt. Für die Langstrecke und die Alltagstauglichkeit spricht auch ein Gepäckraumvolumen von 425 Litern.[foto id=”453208″ size=”small” position=”right”]

Fazit

Mit dem Cayman S hat Porsche einen Volltreffer gelandet. Er ist ein reinrassiges und fahrdynamisch hochbegabtes Coupé, das alles bietet, was ein solches Fahrzeug begehrenswert macht. Er ist Porsche pur und verkörpert das, was der 911 mit seinem natürlichen Größen- und Gewichtswachstum etwas aus dem Auge verloren hat: den kleinen, unverwässerten Elfer. Darum: Kritik verdient nur die Preispolitik. Aber die hat sich bislang nicht wirklich zwischen den Hersteller und den andauernden Erfolg seiner sportlichen Produkte drängen können.

Bewertung

Plus: drehfreudiger, durchzugsstarker und kraftvoller Traum-Motor, sensationelle Bremsen, herausragende Agilität
Minus: Magere Serienausstattung, hoher Grundpreis, teure Extras

Daten: Porsche Cayman S

Zweitüriges Sport-Coupé, Sechzylinder-Boxermotor aus Leichtmetall, Direkteinspritzung, manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe
Hubraum: 3 436 ccm
Leistung: 239 kW/325 PS bei 7 400 U/min
max. Drehmoment: 370 Nm bei 4 500 bis 5 800 U/min
0 – 100: 5,0 s
Höchstgeschwindigkeit: 283 km/h
Normverbrauch kombiniert: 8,8 l/100 km
CO2-Ausstoß: 205 g/km
Abgasnorm: Euro 5
   
Länge/Breite/Höhe/Radstand (m): 4,38/1,8/1,3/2,48
Leergewicht: 1 320 kg
zulässiges Gesamtgewicht: 1 665 kg
Gepäckraum: 425 l
Tankinhalt: 74 l
gelochte Scheibenbremsen rundum
Preis: ab 64 118 Euro

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Posaidon holt 940 PS aus dem GT 63 S 4-Matic+

Posaidon holt 940 PS aus dem GT 63 S 4-Matic+

Volkswagen Touareg 4.0 V8 TDI

Volkswagen Touareg V8 TDI: Ist der Ruf erst ruiniert,…

Audi TT RS 40 Jahre Quattro.

Audi TT RS bekommt eine Jubi-Edition

zoom_photo