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PSA: Mit e-HDI-Technologie zweite Start-Stopp-Generation

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Mit der e-HDI-Technologie hat der PSA-Konzern (Peugeot und Citroen) jetzt eine zweite Start-Stopp-Generation vorgestellt, die bei Citroen Ende des Jahres erstmals im neuen kompakten C4 sowie in der Mittelklasselimousine C5 zum Einsatz kommen wird. Bei Peugeot können vom kommenden Jahr an zuerst der 308 sowie der Nachfolger des 407 mit der Technologie ausgestattet werden.

Die neue Start-Stopp-Automatik kommt zunächst in Verbindung mit den 1,4- und 1,6-Liter-Common-Rail-Dieselmotoren des Konzerns mit Sechsgang-Handschaltung und automatisiertem Schaltgetriebe auf den Markt. Bis 2013 sollen dreißig Prozent aller HDI-Selbstzünder des Konzerns mit dem System ausgerüstet sein, später ist es auch für Diesel mit größerem Hubraum geplant. Die neue Technik soll Verbrauchs- und CO2-Reduzierungen von bis zu fünfzehn Prozent im Stadtverkehr ermöglichen.

E-HDI kombiniert ein Dieselaggregat erstmals mit einem reversiblen Starter-Generator, den Valeo entwickelt hat. Dieser über einen Zahnriemen angetriebene Generator stellt eine höhere Leistung zur Verfügung als ein konventioneller Anlasser. Das für den Start eines Selbstzünders erforderliche Drehmoment ist wesentlich schneller erreicht. Dadurch springt der Motor, der sich immer dann abschaltet, wenn der Fahrer den Gang herausnimmt und den Fuß von der Kupplung bewegt, binnen 400 Millisekunden wieder an. Laut PSA geschieht dies damit nahezu doppelt so schnell wie bei einem manuellen Start durch den Fahrer und immerhin dreißig Prozent schneller als mit einem konventionellen Start-Stopp-System.

Bei einer ersten Testfahrt im Pariser Stadtverkehr erwies sich das System als sehr komfortabel. In Kombination mit einem manuellen Getriebe schaltet der Motor sich bereits aus, wenn der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von unter 20 km/h von Gas und Kupplung geht und den Schaltknüppel in die neutrale Position bringt (unter 8 km/h beim automatisierten Getriebe). Das Triebwerk startet wieder blitzschnell und sehr leise, sobald wieder eingekuppelt wird. Vibrationen, die sich üblicherweise beim Start eines Dieselmotors bemerkbar machen, sind nicht spürbar. Selbstverständlich wird beim Bremsen und immer dann, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt, Energie zurückgewonnen, die über die Batterie und zusätzlich über Kondensatoren wieder ins Bordnetz eingespeist wird.

Im brandneuen Citroen C4 steht e-HDI ab Herbst für den 1,6-Liter-Diesel mit 68 kW/92 PS und den 82 kW (112 PS) starken Selbstzünder gleichen Hubraums zur Wahl. In Kombination mit weiteren kraftstoffsparenden Maßnahmen wie länger übersetztem Getriebe und rollwiderstandsoptimierten Reifen, die zum e-HDI-Paket gehören, soll der CO2-Ausstoß beim größeren Diesel auf 109 g/km, bei der Version mit 68 kW/92 PS sogar auf 99 g/km sinken. Die Preise für e-HDI stehen noch nicht fest, PSA-Markenvorstand Jean-Marc Gales sprach anlässlich der Präsentation der Technologie von „einigen hundert Euro“.

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