Renault kämpft um KERS-Rückkehr: Das Beste für die Formel 1

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(motorsport-magazin.com) Die Meinung zu KERS ist in der Formel 1 gespalten. Einige Teamchefs pochen auf die Rückkehr des Energierückgewinnungssystems 2011, andere wiederum sind von der KERS-Rückkehr weniger begeistert. Bei einem FOTA-Meeting am Freitag in Sepang stand deshalb KERS auf dem Sitzungsprogramm.

Laut Renault sollten die, die sich gegen KERS aussprechen, noch einmal Zeit zum Nachdenken nehmen. Für den französischen Rennstall ist die Rückkehr des Hybridsystems das Beste für die Formel 1. "Renault glaubt, dass wir KERS 2011 wieder in der Formel 1 haben müssen. Dafür gibt es viele Gründe", sagte Renault-Teamchef Eric Boullier gegenüber Autosport.

"Als Erstes haben wir das System. Wir haben 2009 sehr viel Geld in die Entwicklung gesteckt. Es ist nicht zu nutzen, wäre eine Geldverschwendung", fuhr der Franzose fort. Als zweiten Grund nannte Boullier das Interesse der Hersteller die Hybridtechnik auch in Straßenwagen einzusetzen. "KERS würde helfen die Nachricht nach außen zu verteilen, dass die Formel 1 technologisch und umweltfreundlich ist", meinte Boullier.

Bedenken

Der wichtigste Grund für die KERS-Rückkehr sei die zusätzliche Leistung im Rennen. "Es ist ein Vorteil KERS an Bord zu haben, es kann beim Überholen helfen", sagte der Franzose. Neben Renault soll sich auch Ferrari für KERS stark machen, allerdings kämpfen sie gegen eine Anzahl von Teams, die nicht von KERS überzeugt sind. Letztere befürchten, dass sie mit KERS nicht so konkurrenzfähig sein könnten wie andere mit dem Hybridsystem.

Um diese Bedenken zu zerstreuen, soll Renault-Ausrüster Magneti Marelli ein allgemeines KER-System für alle Teams herstellen. "Wir unterstützten die Idee, damit können wir anderen Teams helfen, die sich KERS nicht leisten können. Aber jetzt wird es einmal eine riesige Diskussion darüber geben", verriet Boullier.

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