Rückrufe bei BMW Motorrad und Harley Davidson
Rückrufe bei BMW Motorrad und Harley Davidson Bilder

Copyright: Harley Davidson/BMW

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Wegen eines möglichen Defekts der hydraulischen Kupplung ruft Harley-Davidson weltweit etwa 29 000 Motorräder in die Werkstätten. Unter ungünstigen Bedingungen baut die Kupplung nicht genügend Druck zum Auskuppeln auf. Dadurch ist der Fahrer unter Umständen nicht in der Lage, das Motorrad koordiniert abzubremsen oder zum Stehen zu bringen. Betroffen sind zehn Modelle des Modelljahres 2014. Aus der Touring-Baureihe sind dies die Electra Glide Ultra Classic, Electra Glide Ultra Limited, Street Glide sowie die in Deutschland nicht erhältlichen Electra Glide Police und Street Glide Special. Darüber hinaus gilt der freiwillige Rückruf für die Trike- und CVO Softail-Modelle Tri Glide Ultra Classic, CVO Breakout, CVO Softail Deluxe sowie CVO Ultra Limited und CVO Road King.

In Deutschland müssen insgesamt 30[foto id=“493626″ size=“small“ position=“right“] bereits an Kunden ausgelieferte Maschinen zum Service. Die Halter dieser Fahrzeuge erhalten eine schriftliche Benachrichtigung, dass sie ihr Motorrad nicht benutzen und ihren nächstgelegenen Vertragshändler kontaktieren sollen. Dieser holt die Maschine ab und nimmt die im Rahmen des Rückrufs vorgesehenen Arbeiten vor, die weniger als eine Stunde Zeit erfordern. Ausgetauscht werden eine Feder im Hauptkupplungszylinder und ein Bauteil an der Kupplungsdruckplatte. Dem Kunden entstehen dadurch keine Kosten. Bei Motorrädern, die derzeit beim Händler zur Auslieferung bereitstehen, werden die oben beschriebenen Maßnahmen vor der Übergabe an den Kunden durchgeführt.

BMW Motorrad ruft seine Modelle F800S, F800ST sowie K 1600GT und K 1600GTL in die Werkstätten. Bei den 800er-Modellen, die zwischen Januar 2005 und Februar 2009 gebaut worden sind, kann es wegen zu hoher Toleranzen bei der Fertigung zu einem übermäßigen Verschleiß des Antriebslagers am Hinterrad kommen. Folge sind eine Schwergängigkeit der Hinterachse und damit eine Verschlechterung des Handlings. In Deutschland sind davon 5 820 Motorräder betroffen. Beim fälligen Werkstattaufenthalt erfolgt eine Überprüfung des Lagerspiels [foto id=“493627″ size=“small“ position=“left“]und wenn nötig ein Austausch, was 30 Minuten bis eine Stunde in Anspruch nimmt.

Bei den Sporttourern K 1600GT und K 1600GTL aus der Produktion von Januar 2010 bis März 2012 betrifft der Rückruf in Deutschland 1 782 Fahrzeuge. Hier kann ein falsches Warnsignal zum Umschalten des Motors in das Notlaufprogramm führen. Verantwortlich ist eine Fehlermeldung der Drosselklappe an das Motorsteuergerät, die auf einem zu eng eingestellten Toleranzbereich beruht. Dann erscheint ein Warnsignal im Cockpit, und es besteht die Gefahr, dass der Motor sich selbst abwürgt. Bei dem notwendigen Service spielen die Werkstätten ein Software-Update auf, was den Fehler beseitigt, was etwa 30 Minuten dauert.

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