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Rundes Jubiläum für Citroen: 90 Jahre Pkw-Produktion
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Einen runden Geburtstag feiert nun der französische Autohersteller Citroen: Seit 90 Jahren produziert die Marke mit dem Doppelwinkel Pkw. Frankreichs drittgrößter Autobauer blickt dabei auf eine illustre Geschichte zurück.

Im Jahre 1919 läuft in Frankreichs Hauptstadt Paris die ersten in Großserie hergestellte Pkw von André Citroen vom Band. Der Kleinwagen Typ A wird nach amerikanischem Vorbild auf dem Fließband produziert, um den Preis nach dem ersten Weltkrieg besonders niedrig zu halten. Zur damaligen Serienausstattung gehören elektrisches Licht, ein elektrischer Anlasser sowie ein Reserverad, was zu damaliger Zeit keine Selbstverständlichkeit war.

Bereits fünf Jahre zuvor hatte der frisch gebackene Ingenieur Citroen sein gleichnamiges Unternehmen[foto id=“101274″ size=“small“ position=“right“] gegründet. Als Firmensymbol fungierte bereits damals der doppelte und umgedrehte V-Buchstabe, der der Winkelverzahnung von Zahnrädern nachempfunden war. Zunächst vor allem auf die Produktion von Kriegsmaterial beschränkt, folgten nach dem ersten Pkw weitere Fahrzeuge wie das dreisitzige Modell C. Ab 1929 gewährt der Hersteller zudem eine einjährige Garantie für Neuwagen.

Mit der Weltwirtschaftskrise gerät das Unternehmen jedoch in finanzielle Schwierigkeiten und muss Konkurs anmelden. Als Gläubiger übernehmen unter anderem die Gebrüder Michelin, Namensgeber des gleichnamigen Reifenherstellers, große Firmenanteile. Sie lassen die Produktion und Entwicklung fortsetzen. In den 40er Jahren kommt der Mittelklässler Traction Avant mit Einzelradaufhängung und Vorderradantrieb auf dem Markt, er gilt als klassische Gangster-Limousine. Der Firmengründer Citroen stirbt im Jahre 1935 und kann die folgenden Blütejahre [foto id=“101275″ size=“small“ position=“left“]des Unternehmens nicht mehr mit erleben.Der Kleinwagen Citroen 2CV wird zum Kultauto einer ganzen Generation. Besser bekannt als „Ente“ stellt er das französische Pedant zum VW Käfer dar. Erstmals im Jahr 1948 produziert, wird die Herstellung erst nach über 3,8 Millionen verkauften Einheiten im Jahre 1990 eingestellt.

Auf dem Pariser Autosalon des Jahres 1955 debütierte zudem eine Göttin als Nachfolger des Traction Avant: Der Citroen DS (im Französischen „déesse“ genannt, was Göttin bedeutet). Der Mittelklassewagen zeichnet sich durch eine äußerst windschnittige Form aus und hat zahlreiche technische Neuerungen an Bord: Eine hydropneumatische Federung gehört ebenso zu Ausstattung wie Servolenkung und hydraulische Bremskraftverstärkung. Bis zum Produktionsende zwanzig Jahre später wird die Staatskarosse über 1,3 Millionen Mal verkauft.

In Zusammenarbeit mit anderen Herstellern entstehen im Laufe der Jahre die verschiedensten Modelle. Der [foto id=“101276″ size=“small“ position=“right“]Citroen M35 und der GS Biroter haben einen Wankelmotor unter der Haube, die italienische Sportwagenschmiede Maserati konstruiert eigens für das Sportcoupé Gran Turismo Citroen SM einen V6-Motor.

Der französische Konkurrent Peugeot kauft dann das Unternehmen im Jahre 1975 auf. Seitdem werden unter Flagge des PSA-Konzerns gemeinsam Fahrzeuge entwickelt und auf den Markt gebracht. Die Kleinwagen Citroen C1 und Peugeot 107 beispielsweise sind unverkennbar Geschwister. Nichtsdestotrotz haben die Modelle ihre Eigenständigkeit bewahrt und zeigen sich für die nächsten Jahre gewappnet.

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