Mercedes-Benz

S 63 AMG: Neue S-Klasse mit ordentlich „Wumms“

S 63 AMG: Neue S-Klasse mit ordentlich Bilder

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Die neue Mercedes S-Klasse krönt die Affalterbacher Sportabteilung AMG nun mit dem sportlichen Topmodell S 63 AMG. Schon die Daten beeindrucken: 5,5-Liter-V8-Biturbo mit 430 kW/585 PS und 900 Nm maximalem Drehmoment, trotz zwei Tonnen Gewicht in vier Sekunden von Null auf 100 km/h und rund 150 000 Euro teuer. Für die Kraftübertragung sorgt ein Siebengang-Sportgetriebe, das über die drei Fahrprogramme „C“ (Effizienz), „S“ (Sport) und „M“ (Manuell) und über Schaltwippen am Lenkrad bedienbar ist. Seine Weltpremiere feiert das „High-Performance“-Modell auf der IAA in Frankfurt (12. bis 22. September) und geht noch im gleichen Monat in den Verkauf.

Die sportlichen Genen des S 63 AMG finden ihren Ausdruck aber nicht nur in der hohen Motorleistung und dem Spurtvermögen des Boliden. So belässt es die Daimler Tochter nicht bei der Überarbeitung des Motors, den AMG-typischen optischen Feinarbeiten an Front und Heckschürze sowie den Schwellern und einer standesgemäßen Sportauspuff-Anlage mit vier Endrohren, sondern bringt optional weitere technische Schmankerl zum Einsatz. Dazu gehört erstmalig der Allradantrieb „AMG 4Matic“, der laut Mercedes nicht nur die Traktion und damit die Fahrsicherheit erhöht, sondern auch die Fahrdynamik. Beweis ist ein um 0,4 Sekunden schnellerer Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 als das heckangetriebene Modell. [foto id=“474836″ size=“small“ position=“left“]33 Prozent des Drehmoments gehen an die Vorder- und 67 Prozent an die Hinterachse. Für angemessene Verzögerung sorgt eine „Hochleistungs-Verbundbremsanlage“, auf Wunsch auch mit durch Kohlefasern verstärkten Keramik-Bremsscheiben.

Da Längsbeschleunigung aber bei weitem nicht alles ist, gilt das Augenmerk auch dem Fahrwerk. Zwei Varianten verwendet AMG je nach Antriebsvariante: Im Allradmodell verrichtet das „AMG Air Ride Control“-Sportfahrwerk mit adaptiver Luftfederung seinen Dienst. Neu ist eine in Zug- und Druckrichtung unabhängig voneinander ansteuerbare, kontinuierliche Verstelldämpfung, die eine Anpassung an Fahrzustand und Fahrbahneigenschaften erlaubt. Per Tastendruck wählt der Fahrer aus den beiden Fahrwerksmodi „Comfort“ und „Sport“. Der Hecktriebler verfügt über ein AMG-Sportfahrwerk auf Basis der sogenannten „Magic Body Control“. Dahinter verbirgt sich eine Technik, die in der neuen S-Klasse weltweit erstmalig in einem Auto zum Einsatz kommt. Eine Kamera überwacht die vor dem Fahrzeug liegende Fahrbahn und erlaubt es, Bodenwellen im Voraus zu erkennen und das Fahrwerk darauf einzustellen.

Den angegebenen Normverbrauch von 10,1 Litern beziehungsweise 10,3 Litern für die Allradversion (237 g CO2/km und 242 g CO2/km) wird der Fahrer bei sportlicher Fahrweise natürlich nicht erreichen. Doch insbesondere die Leichtbautechnik verspricht einen um 0,4 Liter auf 100 Kilometern geringeren Verbrauch als beim Vorgänger, und das bei einer um 30 kW/41 PS höheren Leistung. Das Leistungsgewicht beträgt 3,49 kg/PS. 100 Kilogramm hat der Zweitonner insgesamt abgespeckt, 20 Kilo davon entfallen auf die Batterie. Hier ersetzt eine Lithium-Ionen-Batterie die konventionelle Starterbatterie. Weitere Vorteile neben der Gewichtsersparnis [foto id=“474837″ size=“small“ position=“right“]sind laut Mercedes eine geringere Empfindlichkeit gegen Kälte und eine kompaktere Bauform. Gewicht sparen auch die Aluminiumkarosserie, die Verwendung von Carbon und leichtere 19-Zoll- oder 20-Zoll-Alu-Räder.

Im Innenraum unterstreichen unter anderem AMG-Sportsitze mit Nappa-Leder-Bezug, das Sportlenkrad, Aluminium-Schaltpaddles und eine Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl die sportliche Note. Eine Analog-Uhr sorgt für einen Hauch Nostalgie. Alles in allem haben die Affalterbacher Ingenieure einmal mehr ein Paket auf die Beine gestellt, das zum Träumen anregt. Dabei können sich Kaufinteressenten dann auch gleich ausmalen, wie sie die 149 880,50 Euro für die Kurzversion oder 152 617,50 Euro für die Langversion des S63 AMG aufbringen.

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