Sauber F1 Team: Neue Geschäftsleitung vorgestellt
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Bevor am 31. Januar das neue Sauber F1 Team in Valencia vorgestellt wird, schafft Peter Sauber in der Geschäftsleitung Klarheit.

Nach dem Kauf des BMW Sauber F1 Teams Ende November und der Rückkehr der BMW Mitarbeiter nach München präsentiert er nun die neue Führungsstruktur des Unternehmens. Der Schweizer ist neuer Präsident des Verwaltungsrates und wird die Schweizer Mannschaft als Teamchef an der Rennstrecke führen. Sauber wird jedoch keine operative Rolle in Hinwil übernehmen.

Neuer Managing Director am Standort des Teams ist Monisha Kaltenborn (38), die seit 1998 Head of Legal Affairs und seit 2001 Mitglied der Geschäftsleitung war. In dieser Funktion pflegte sie auch die Kontakte zum Automobil Weltverband FIA, zum Rechteinhaber FOM sowie zur Teamvereinigung FOTA. Monisha Kaltenborn ist österreichische Staatsbürgerin und absolvierte an der Universität Wien ein Rechtsstudium, bevor sie an der London School of Economics den Abschluss als „Master of Laws“ erwarb.

Neu verantwortlich für den Bereich Marketing ist Alex Sauber (36), Sohn des Teambesitzers Peter Sauber. Alex Sauber arbeitete in den vergangenen zwei Jahren im Schweizer Profi-Fußball bei der Neue Grasshopper Fußball AG, zuletzt als Leiter Kommerz. Er hatte ein Studium der Rechtswissenschaften in Zürich absolviert und hat anschließend zwei Jahre in einer Kanzlei für Sport- und Medienrecht gearbeitet. Zwischen Oktober 2006 und Oktober 2007 erwarb er ein MBA in Sport Management in Liverpool.

Für den Bereich Technik verantwortlich zeichnet Technical Director Willy Rampf (56). Nach einer Unterbrechung von eineinhalb Jahren ist Urs Jampen (62) zudem wieder Finance Director. Neues Mitglied in der Geschäftsleitung ist Jürg Flach (40) als Director Operations. In dieser Funktion ist Flach zuständig für die Leitung der gesamten Produktion. Der studierte Maschinen-Ingenieur ist seit 1999 im Unternehmen und war bisher verantwortlich für das Projekt-Management.

„Die Formel 1 verändert sich laufend. Diese Aufgabenteilung wird den Anforderungen nicht nur gerecht, sondern bringt auch frischen Wind in das Unternehmen. Ich werde mich über alle wichtigen Vorgänge informieren, werde jedoch das operative Geschäft dem Management in Hinwil überlassen“, sagt Peter Sauber. Wer neben dem Japaner Kamui Kobayashi (Ex-Toyota-Ersatzfahrer) im neuen Sauber F1 mit Ferrari-Power fahren wird, ist noch nicht bekannt. Klar ist aber, dass Peter Sauber auf einen erfahrenen Piloten setzen wird. Hier kommen Petro de la Rosa (Ersatzfahrer McLaren) oder Giancarlo Fisichella (zuletzt bei Ferrrai) in die engere Auswahl – Nick Heidfeld scheint hingegen bei Sauber aus dem Rennen zu sein.

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