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Seat-Fahrerin mit Ibiza und erstem Motor schon über 500 000 Kilometer unterwegs
Seat-Fahrerin mit Ibiza und erstem Motor schon über 500 000 Kilometer unterwegs Bilder

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Untrüglich: Zumindest das Wichtigste passt in den Kofferraum hinein. Bilder

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Unvergleichlich: Der Ibiza gehört bei Seat zu den Volumenmodellen. Bilder

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Unnachahmlich: Auch von hinten macht der Ibiza noch eine gute Figur. Bilder

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Unvermeidlich: Betriebsflüssigkeiten sind stets nachzufüllen. Bilder

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Unverwüstlich: 1,9-Liter-Turbodiesel mit 81/110 kW/PS. Bilder

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Unzertrennlich: Nicole Krug Feliz Perez und ihr Seat Ibiza. Bilder

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Marburg – Nicole Krug Feliz Perez fährt Seat. Ihr 193 Stundenkilometer schneller Ibiza aus dem Jahr 1998 läuft und läuft und läuft – mit dem ersten Motor, einem 1,9-Liter-Turbodiesel mit 81/110 kW/PS, schon mehr als 500.000 Kilometer.

Auf die Frage nach der Beschleunigung antwortet seine Besitzerin „sehr gut“. Im Mix steht der Verbrauch mit viereinhalb Litern im Datenblatt. „Bestleistung“, sagt die 38-Jährige, „waren mal 3,9 Liter, also extrem sparsam.“ Die Anschaffung ist schon 14 Jahre her. „Aber ich glaube, er hat damals rund 11 000 D-Mark gekostet.“ Mit 8000 Kilometern hat die Büroleiterin den Ibiza damals als Vorführwagen von einem Autohaus übernommen. „Seitdem“, sagt die Marburgerin, „sind wir unzertrennlich.“ Als der Tacho 300 000 Kilometer erreichte, sprang er wieder auf Null zurück. Mittlerweile kamen erneut mehr als 200 000 Kilometer hinzu – immer noch mit dem ersten Motor.

[foto id=“439895″ size=“small“ position=“left“]Wie schafft man es, mit einem einzigen Motor mehr als eine halbe Million Kilometer zu fahren?

Nicole Krug: Das habe ich mich auch schon gefragt, denn immerhin ist das knapp zwölfmal um die Erde. Und das mit einem kleinen Spanier! Aber für mich war es eigentlich ganz einfach: In Marburg wohnen, in Bad Homburg arbeiten und dann jeden Tag ab auf die Autobahn. Wie der Motor das geschafft hat, müsste wohl eher ein Techniker beantworten.

Wieso haben Sie sich damals gerade für Seat und für diese Motorisierung entschieden?

Nicole Krug: Seat gab es quasi bei uns in der Familie, denn mein Vater hatte ein Seat-Autohaus. Ich hatte damals im Dezember auf dem Heimweg von der Arbeit einen Autounfall mit Totalschaden auf Blitzeis und brauchte ganz schnell einen neuen Wagen. Ein Händlerkollege meines Vaters hatte einen fast neuen Vorführwagen im Angebot. Und da es auch noch ein Diesel war – wichtig für meinen Vater – und dazu noch mit Sportausstattung und – wichtig für mich – in Rot, war der Renndiesel schnell gekauft.

Haben Sie eher kurze oder mittlere Strecken damit zurückgelegt oder sind Sie öfter auch einmal mit dem Auto länger unterwegs gewesen?[foto id=“439896″ size=“small“ position=“right“]

Nicole Krug: Ich bin eigentlich fast ausschließlich auf Langstrecke unterwegs, ein Autobahnpendler eben. Ein Teil der A5 gehört sicher schon mir! So kommen am Tag schnell 180 Kilometer zusammen.

Und der Motor hat nie Probleme gemacht, auch im Winter nicht?

Nicole Krug: Er hat mich noch nie im Stich gelassen. Selbst in den Wintern, in denen wir nachts mal 25 Grad Minus hatten, ist der Renndiesel am nächsten Morgen anstandslos angesprungen. Ich habe ihn dann aber auch immer gelobt. Vielleicht hat das geholfen.

Gibt es eine besondere Erinnerung, die sich mit Ihrem Seat verbindet?

Nicole Krug: Ganz am Anfang habe ich einmal in Frankreich auf einem Rastplatz aus Versehen die Alarmanlage ausgelöst. Ich wusste nicht einmal, dass der Renndiesel eine solche besitzt. Sehr zur Freude der anwesenden Lkw-Fahrer wusste ich aber leider auch nicht, wie ich sie wieder abschalte. Ein Anruf bei Papa hat geholfen.

[foto id=“439897″ size=“small“ position=“left“]Und sonst?

Nicole Krug: Einmal musste auch der ADAC kommen, weil ich dachte, mein Auto hätte das Zeitliche gesegnet. Aber der schmunzelnde gelbe Engel meinte nur, dass ich mich mal auf die Suche nach dem Chip im Schlüssel machen sollte, der die Wegfahrsperre entriegelt. Der Chip lag brav auf dem Boden in der Wohnung, weil mir am Vorabend der Schlüssel runtergefallen war.

Wie beliebt sind Sie und Ihr Seat denn in der Werkstatt?

Nicole Krug: Sehr beliebt. Da erzähle ich dem Werkstattmeister auch schon seit Jahren, dass er bei anstehenden Reparaturen nicht mehr soooo viel investieren soll, weil das Auto es nicht mehr so lange macht.

Bei einer so langen Zeit gibt es doch sicher ganz viele schöne und manchmal vielleicht auch traurige Dinge …

Nicole Krug: … zu denen wir immer zusammen gefahren sind, ja. Irgendwie baut man in 14 Jahren doch eine emotionale Bindung zu einem Auto auf – und ich verspreche dem Renndiesel auch immer, dass er nie auf dem Schrottplatz landet, sondern bestimmt noch ins Ausland verschifft und dort als „Schulbus“ benutzt wird.

Seat hat das in der früheren Werbung schon gut zusammengefasst: Auto emoción! Für welches Auto und für welche Motorisierung würden Sie sich heute als nächstes entscheiden? Und warum?[foto id=“439898″ size=“small“ position=“right“]

Nicole Krug: Eindeutig ein Seat. Der neue Ibiza ist nett. Der neue León ist optisch toll und als Ecomotive-Turbodiesel mit über 100 PS ein Traum. Nur wegen der Farbe müsste ich mir wohl etwas Dezentes aussuchen, denn wahrscheinlich fahre ich diesen dann mit über 50 noch immer. Wirklich schade ist übrigens, dass es von Seat kein Cabrio gibt!

Was raten Sie generell: Wie sollte man mit seinem Auto umgehen?

Nicole Krug: Ich habe immer alle Inspektionen machen lassen, bei jedem Tanken, also einmal pro Woche, nach Öl, Wasser und Luft geschaut und den Renndiesel nicht zu sehr getreten, wenn er kalt war. Ganz sicher kann ich sagen, dass seltenes Waschen keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Autos hat …

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