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Shanghai 2013: Opel mit neuen Modellen und starkem Selbstbewusstsein
Shanghai 2013: Opel mit neuen Modellen und starkem Selbstbewusstsein Bilder

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Nach fünf Jahren Pause zeigt Opel nun zum ersten Mal wieder Flagge in China. Mit vier Modellen tritt der deutsche Hersteller mit US-amerikanischer Mutter General Motors (GM) jetzt auf der Auto Shanghai 2013 an, kurz nach dem Beschluss des Top-Managements aus USA, dass Opel sich in Zukunft nicht mehr auf einige, meist europäische Märkte, beschränken muss.

Bisher schon waren die Rüsselsheimer in China aktiv. Der Antara war ihr Zugpferd. Von dem haben sie im vergangenen Jahr 4500 Stück verkauft. Im März hat Opel bei einer Pressekonferenz sein erweitertes Angebot für China vorgestellt: Neben dem Antara treten hier nun der Zafira Tourer, der Astra und der Insignia Sport Sports Tourer – hier als Sports Wagon – an. Der Insignia kostet 325 000 Rinmimbi, etwa 40 000 Euro.

„Wir denken schon, dass wir hier in China vorankommen werden“, Johann Willems, Vice President Opel/Vauxhall Communications und Mitglied des Vorstands der der Adam Opel AG. Er nennt die Aktivität von Opel ein Boutique-Geschäft. Bisher hat das Unternehmen in China nur 22 Händler in den Zentren an der Ostküste wie Peking und Shanghai. Aber dabei soll es nicht bleiben. Opel habe treue Kunden in China, bestätigt Jürgen Keller, Director Opel International Operaitons. Außerdem erwartet man, am guten Ruf deutscher Produkte auf dem chinesischen Markt teilhaben zu können. „Seit 15 Jahren haben wir in China immer mehr gemacht, als wir geplant hatten“, weiß Willems.

Auch fern der Heimat ist natürlich auch die Situation des Unternehmens von Interesse. Willems will nur nach vorn schauen, „nachdem wir hoffentlich diese Woche das Thema Bochum abgeschlossen haben werden“. Er erwartet schon für die kommenden Monate sichtbare Fortschritte. „Wir kommen voran“, ist er sicher und fügt hinzu: „Jetzt liegt es an uns.“ Es gehe nun darum, Ruhe ins Geschäft zu bringen. „Jetzt müssen wir uns auf das konzentrieren, was wir am besten können – Autos bauen.“ Die neuen Antriebe führt Willems als einen Grund an, warum es aufwärts gehen wird. „Da hatten wir Nachholbedarf.“ Jetzt werde das Powertrain-Angebot innerhalb von 18 Monaten bei 80 Prozent der Fahrzeuge modernisiert sein.

Große Erwartungen setzt Willems in seinen neuen Vorstandsvorsitzenden Karl-Thomas Neumann. Das sei ein „Car guy“, bei dem die Tatsache, dass er sich für Opel entschieden habe, allein schon Optimismus auf allen Schienen ausgelöst habe. Neumann habe bei allen – intern wie extern – eine hohe Glaubwürdigkeit.

Noch deutlicher lobende Wort findet Willems für seinen Aufsichtsratschef Stephen Girsky: „Das ist das beste, was jemals für Opel passiert ist. Der hat alles wieder zusammengebracht“, und damit ein solides Fundament gelegt. Nach 20 Jahren bei GM beschreibt Willems sein Eindruck außerordentlich positiv: „Die Zusammenarbeit zwischen GM und Opel war niemals so gut, wie sie jetzt ist.

Der Besuch des GM-Boards kürzlich in Deutschland sei ein Zeichen gewesen, sagt Willems. „Man kann sich kein klareres Zeichen vorstellen.“ Nach 25 Jahren hatte sich die oberste GM-Führung zu Opel und zum Standort Deutschand bekannt und auch ein Investitionsprogramm von vier Milliarden US-Dollar verkündet. Willems sieht es als gutes Zeichen, das nun auch vier GM-Manager im Opel-Aufsichtsrat sitzen. Die Amerikaner neigten dazu, den Erfolg des beaufsichtigten Unternehmens persönlich zu nehmen. Opel werde in Zukunft eine wesentliche Säule bei der Entwicklung neue Fahrzeuge und Technologien im GM-Weltverbund spielen. Willems hat dafür eine Erklärung, die deutschen Autobauern gefallen wird: „Europa ist ein Automobil-Mikrokosmos. Hier müssen wir gewinnen. Wer global mitspielen will, muss in Europa gut sein.“ Das – so Willems – sei nun auch das Credo des GM-Managements. Kein Wunder, dass die Beziehungen zwischen Rüsselsheim und Detroit so gut sind wie selten zuvor.

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